Leifers
Othmar Seehauser
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Südtirol City

„Wir arbeiten daran“

Leifers wurde bei der Werbekampagne des Südtiroler Städtenetzwerkes anscheinend nicht vergessen. Die Leiferer Gemeindeverwaltung war nur fünf Jahre lang nicht bereit.
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Der salto.bz-Artikel über das Südtiroler Städtenetzwerk und die Tatsache, dass Leifers dabei anscheinend vergessen wurde, hat einigen Staub aufgewirbelt. 
Jetzt stellt ein Teil der Leiferer Gemeindeverwaltung klar: „Leifers wurde nicht vergessen
Vizebürgermeister Giovanni Seppi und die Obfrau des Tourismusvereins, Verena Gamper, erklären in einer Aussendung:  „Niemand hat vergessen, Leifers zur Teilnahme am Projekt „Städtenetzwerk Südtirol City“ einzuladen. Es war vielmehr so, dass wir zum Projektstart noch nicht bereit waren. Nun arbeiten wir daran, und es ist wahrscheinlich, dass Leifers in Zukunft auch Mitglied dieser Vereinigung von Südtirols Städten ist“.
Das Städtenetzwerk Südtirol City Projekt, das 2014 in Zusammenarbeit mit der Eurac Researc ins Leben gerufen und später mit der IDM weitergeführt wurde, soll gemeinsame Marketingstrategien zur Tourismusförderung umsetzen. Salto.bz hatte darauf hingewiesen, dass die IDM in einer laufenden kostspieligen Kampagne Südtirols Städte bewerbe, aber nur sieben von acht Städten dabei vorkommen.
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Leiferer Vizebürgermeister Giovanni Seppi: „Wir sind auf einem guten Weg.“
SVP-Politiker Giovanni Seppi stellt das Fehlen von Leifers so dar: „2014 war auch die Stadt Leifers eingeladen, am ersten Projekt der Vereinigung mitzuwirken, das sich vor allem mit dem Radwegenetz im Land befasste. Damals gab es in Leifers nur wenige Radwegabschnitte, die nicht einmal ans Landesnetz angebunden waren. Eine Teilnahme hätte also keinen Sinn gemacht. Heute sieht die Lage ganz anders aus; inzwischen ist St. Jakob an Bozen angebunden, wir arbeiten an der Verbindung mit Steinmannwald, einem Radweg in der Bahnhofstraße und wollen eine Verbindung zum Radweg entlang der Etsch bauen“.
Zudem habe die IDM im vergangenen Jahr nachgefragt, ob Leifers bei einem Städteprojekt mitmachen wollen, das sich mit der Identität der verschiedenen Territorien befasst. „Bevor wir uns für die Teilnahme entscheiden, müssen wir unser Konzept (Thema: Apfel) genauestens erarbeiten. Wir begeben uns nun in die Hände einer Beratergesellschaft, um eine Arbeitsgruppe zu gründen, in der Vertreter aus allen Wirtschaftsbereichen unserer Stadt sitzen; Ziel ist es zu erkennen, wie sich Leifers in den kommenden 20 Jahren entwickeln wird – nicht nur im Tourismussektor“, erklärt Verena Gamper. 
Vizebürgermeister Giovanni Seppi ist jedenfalls voller Hoffnung: „Wir möchten eines Tages soweit sein, bei Städtenetzwerk Südtirol City mitzumachen und wir sind auf einem guten Weg“.
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Kommentare

Man hätte vielleicht schon vorher in Leifers nachfragen können und sich somit eine blamable Fehlmeldung erspart. Aber offenbar war ein erfundener Skandal wichtiger als eine sachliche Information.

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