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Brenner – die unsichtbare Grenze hält

Die Erzählung vom Protest gegen Grenzen und die “Festung Europa”. An einem Ort, an dem es (noch) keine wahrnehmbare Grenze gibt: dem Brenner.
Von
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Lisa Maria Gasser03.04.2016
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Kommentare

Bild des Benutzers ohne mit
ohne mit 04.04.2016, 11:11
Wie dumm Polizei immer ist. Anstatt die Demonstranten einfach weiterschreiten zu lassen, wurde mit Totalsperre provoziert. Trotz Schengen und dem RECHT der anwesenden EU-Bürger ohne Hürden voranzuschreiten. Jetzt werden die, die das Recht auf der Straße sofort einforderten, als Aufwiegler bezeichnet. Verkehrte Welt.
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gorgias 04.04.2016, 12:26
Es gibt Auflagen für Versammlungen. Die Straße wurde dafür auch abgesperrt.
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Harald Knoflach 04.04.2016, 16:39
seh ich nicht so. und selbst wenn die polizei unverhältnismäßig agieren würde, müsste ich alles in meiner kraft stehende tun, um als der besonnene und gute dazustehen (der ich auf den mitgetragenen schildern vorgebe zu sein). http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=28476
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Mensch Ärgerdichnicht 04.04.2016, 11:19
Schade, dass ein Paar Idioten eine friedliche Demo ruinieren müssen.
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Andreas gugger 04.04.2016, 11:29
Ja schade, dass einzelne Radikale diese wichtige Aktion in ein schlechtes Licht rücken. Auch davon sollte man sich distanzieren. Wer will schon gerne mit Feuerwerkskörpern beworfen werden.
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Harald Knoflach 04.04.2016, 16:42
"Die Aktivisten – später wird von “Linksextremen”, “Anarchochaoten” oder “Radaubrüdern” die Rede sein" Sind das etwas keine Chaoten? Sind die echt so dumm und verstehen nicht, dass sie mit solchen Aktionen die besten Wahlhelfer für die Rechtspopulisten sind? Die brauchen wegen dieser Deppen gar nichts mehr zu tun - nur zurücklehnen und warten.
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Sepp Bacher 08.04.2016, 10:49
Der Brenner, ein Ort, an dem es (noch) keine wahrnehmbare Grenze gibt? Hierzu möchte ich eine kleine Reflexion machen: Die Grenze am Brenner gibt es seit 1918 oder 1919. Sie ist auch markiert durch einen Grenzstein, der immer noch steht und sichtbar ist. Es gibt seit mehreren Jahren keine Grenz-Schranken mehr und in der Regel auch keine Grenzen-Kontrollen, das heißt aber nicht, dass es keine Grenze gibt oder letzthin gab. Es gibt nicht nur Grenzen zwischen Staaten, sondern auch zwischen Regionen und Provinzen, z. B. bei Salurn gut sichtbar, ebenso zwischen Gemeinden oft sogar zwischen Fraktionen. Auch private Grundbesitzer markieren ihren Privatgrund (Wiesen, Wälder, Almen) durch kl Grenzsteine, auch March genannt, zäunen oft ihren Eigentum ein, stellen Zäune auf, schränken das Durchgangsrecht ein und tragen vor Gericht Grenzstreitigkeiten aus. Auch im Privaten spricht man vom sich Abgrenzen, davon, dass man den Kindern Grenzen setzen muss, von Grenzverletzungen im Sinne der Privatsphäre, usw.! Warum ist es so ein Tabu, wenn der Staat das selbe tut und die Beachtung seiner Grenze einfordert oder sie verteidigt?
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Alfonse Zanardi 08.04.2016, 12:04
Ich sehe ein grenzenloses Europa als einen Fortschritt an, aber ich muss anerkennen dass es Menschen gibt die ohne Grenzen nicht zurechtkommen: im Kopf, im Garten, einfach überall. Es sei euch unbenommen: grenzt ab, grenzt ein, grenzt aus, trennt ab, zerstückelt die Welt bis ihr sie versteht – beschränket euch wie es euch beliebt.
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Sepp Bacher 08.04.2016, 12:32
Ich wette, das auch Sie Grenzen haben: wenn Sie nichts besitzen, dann nehme ich an, dass auch Sie eine Wohnungstür, eine Autotür haben, die sie wahrscheinlich absperren. Oder ist bei Ihnen immer jeder willkommen? Ich war davon ausgegangen, dass Grenzen eine Selbstverständlichkeit sind, die vielleicht jeder anders setzt, die er aber braucht. Es darf nur nicht zu einer politischen Diskussion kommen, denn dann sind Grenzen Tabu! Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass ich es positiv sehe, wenn Grenz-Barrieren neu errichtet werden. Ich sehe die Notwendigkeit aber ein. Wenn der Zustrom von Migranten so groß ist, dass wir überfordert sind, dass das negative gesellschaftspolitische Auswirkungen hat (z. B. Fremdenfeindlichkeit, Rechtsruck), dann tun wir uns und auch den Hilfsbedürftigen keinen Gefallen: sie kommen ja nicht um gehasst, bedroht und verfolgt zu werden! Und die Gesellschaft kann ihnen nicht genügend Wohnungen und Arbeit zur Verfügung stellen.
Bild des Benutzers Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi 08.04.2016, 15:19
Bitte erlauben sie mir eine scherzhafte Antwort, ein Zitat das ich mal auf einem Architektenkongress aufgeschnappt habe: "Wir wissen wo unsere Grenzen sind: hinter uns."
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