Thomas Widmann
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Höfegesetz

„Dieser Vorschlag schädigt die Bauern“

Der SVP-Politiker und Ex-Bauerbunddirektor Thomas Widmann über seine Kritik an Schulers Reform und seine Überzeugung, dass man einen gemeinsamen Weg findet.
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Kommentare

Bild des Benutzers rotaderga
rotaderga 06.02.2018, 14:29

Kirchen, Kultgebäude und Kunstwerke können aber trotzdem überall gebaut werden, und dann komm Zeit, kommt Rat.

Bild des Benutzers magda baur
magda baur 06.02.2018, 21:17

Dieser Vorschlag schädigt nicht die Bauern, sondern vor allem die "weichenden Erben" und dabei insbesondere die Frauen! Der lächerliche Auszahlungsbetrag, berechnet auf den sog. "Ertragswert" ist eine Zumutung!
In jedem zivilisierten Land gilt gleiches Erbrecht für alle Kinder - nur in Südtirol nicht! Es wäre nun eine gute Gelegenheit gegeben, das Höfegesetz ganz grundlegend zu reformieren und die Diskriminierung der "weichenden Erben" zu beheben.

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Florian Egger 07.02.2018, 07:30

Höfe werden so lange aufgestückelt bis sie kein genügendes Einkommen für eine Familie mehr bieten können. Was dann? Um wirtschaftlich überlebensfähig und wettbewerbfähig zu bleiben müssten Höfe eher größer werden

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Hans Obermair 07.02.2018, 13:28

Ja, Herr Egger, das ist das alte fadenscheinige Argument, um die "weichenden Erben" - und insbesondere die Frauen - zu enterben. Dieses Argument würde in gleicher Form auch für alle anderen Berufskategorien gelten. Dann enterben wir doch alle mit Ausnahme von einem Sohn! Und so ein Erbrecht gibt es nicht einmal in Arabien.
Niemand zahlt gerne Erben aus, aber wir leben eben nicht mehr im tiefsten Mittelalter. Auch die Töchter und die sonstigen weichenden Erben haben Familien und würden bspw. gerne ihren Kindern eine Ausbildung finanzieren. Was nützt es, wenn ein Erbe 10 ha Grund bekommt, praktisch steuerfrei hunderttausende von Euro einnimmt und die übrigen Erben bekommen nicht einmal so viel, um sich eine Kleinwohnung zu kaufen. Davon hat - mit Ausnahme des Hofübernehmers - niemand etwas davon und das ist auch nicht gut für Südtirol insgesamt. Ein paar zivilsatorische Errungenschaften sollten halt auch in Südtirol gelten. So eine rückständige Erbregelung gibt es ansonsten nirgendwo in Europa.

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