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Vorsicht

Strahlende Zukunft?

In Südtirol macht man sich Sorgen um die zunehmende Strahlenbelastung durch WLAN und Mobilfunk. Einige Gegenmaßnahmen gibt es bereits. Und Italien soll nachziehen.
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Kommentare

Bild des Benutzers Martin B.
Martin B. 06.10.2015, 20:48
Es ist gut wenn die Sorgen von Eltern und Bürgern ernst genommen werden. Wo häufig Kinder sind, sollten weder Handymasten noch öffentliche WLANs (strahlen stärker) und dergleichen aktiviert werden. Die Kinder können in der Schule sicherlich auch ausreichend mit verkabelten (LAN) Computern lernen. Was die Nutzung von Smartphones und Tablets angeht würde ich schon von einer Sucht sprechen, die man Kindern möglichst lange vorenthalten sollte. Hier von Grundrechten zu sprechen finde ich paradox und egoistisch, da nicht alles der persönlichen Komodität geopfert werden sollte: das checken der sozialen Netze 2-3 mal am Tag an einer verkabelten Zugangsstelle müsste reichen. Ständiges Online- und "Verfügbar"-Sein ist eine moderne Geißel. Bezüglich Datenschutz: ich nutze Computer gerne für viele Aufgaben (Kommunikation, Medienverwaltung, usw.), aber wo konventionelle Mittel den Dienst auch erledigen, sollte nicht mit Gewalt die Digitalisierung gesucht werden. Die Klagen von Lehrern, Ärzten, usw. bezüglich den Landes-EDV-Diensten sind allgegenwärtig. Der Datenschutz ist nicht zuletzt auch wichtig: alles was irgendwie übers Internet geht, muß als öffentlich wie eine Postkarte gelten. Auch stärkere Sicherungsmaßnahmen können nicht ändern, das unerwünschte Personen auf die Daten Zugriff haben.
Bild des Benutzers Andrea Terrigno
Andrea Terrigno 07.10.2015, 10:54
Genau, und was die sich auf der Durchreise befindenden Flüchtlinge/Migranten angeht, wären eben wie Du schreibst verkabelte Einrichtungen wahrscheinlich die beste Lösung. Ich haben überhaupt kein Problem mit Migranten auf den Spielplätzen, denn das ist eine Angst die ein einseitiges Hirn erschaffen muss, um sich weiterhin in der eigenen Einbildungswelt sicher zu fühlen. Ich will keine zusätzliche Bestrahlung an öffentlichen Orten, die eigentlich Gelegenheit zur Zusammenkunft und Entspannung für unser Nervensystem geben sollen.
Bild des Benutzers Markus Gufler
Markus Gufler 07.10.2015, 11:20
Sorgen muss man ernst nehmen - oder versuchen sie aufzuklären! Denn offensichtlich wirkt Unwissenheit bei vielen sehr besorgniserregend. Bei EM-Feldern - wie man "WLAN-Strahlung" korrekterweise bezeichnet - ist es vermutlich darin begründet dass man es weder sehen, noch riechen oder spüren kann. Doch selbst das ist nicht ganz korrekt. Denn das exakt gleiche EM-Feld in den selben Frequenzen kann man bei Mikrowellenherden sehr wohl spüren. Nur muss die zu erwärmende Speise in dem Fall maximal 10-20 cm von der Strahlungsquelle entfernt sein (nicht wie bei den WLAN-Accesspoints 3-100 Meter) und zudem muss ein Mikrowelle mit ungefähr 1000 Watt "senden", damit man es spüren kann. Da WLAN-Geräte einen gesetzlichen Grenzwert von 100 Milliwatt einzuhalten haben (das sind 0,1 Watt und somit 10000 mal weniger als beim Mikrowellenherd) sollte man sich also nicht wundern, wenn man dieses WLAN weder sehen noch spüren kann. Wenn ich einen Musikplayer mit einem 0,5 Watt Kopfhörer auf maximale Lautstärke aufdrehe werde ich damit auch keinen Nachbar wegen Lärmbelästigung nerven können. Übrigens lassen sich gut geplante WLAN-Netzwerke durchaus auch so einrichten, dass der gesetzlich erlaubte Grenzwert von 100 mW um den Faktor 20 unterschritten wird. Sie funktionieren im Gegensatz zu den Mobiltelefon-Frequenzen ja auch nur im Umkreis von ungefähr 100 Metern. Und das ist auch gut so denn die WLAN-Frequenzen sind nur ein klitzekleiner Bereich des gesamten für Funkanwendungen nutzbaren Frequenzspektrums. Würde sich die sogenannte Funkzelle eines WLAN-Accesspoints (fast jeder nutzt so einen auch zuhause) weiter ausdehnen, würde man mit den 12 verfügbaren Kanälen sicher nicht auskommen. Zwei Behauptungen hätte ich aber gerne etwas genauer geklärt: Auf welchen Informationen bzw. Fakten fußt die Behauptung dass öffentliche WLANs stärker strahlen? Bitte um Details! Würden sie stärker strahlen, könnte das - weil ja fix und öffentlich montiert - leicht gemessen und mit den vorgesehenen Strafen im fünfstelligen Bereich geandet werden. Zweitens möchte ich die Behauptung "alles was irgendwie übers Internet geht, muß als öffentlich wie eine Postkarte gelten" sehr in Frage stellen. Natürlich ist eine unverschlüsselte Kommunikation wie z.B. eine Email oder auch der Login und das Posten hier auf salto.bz in der Hinsicht "öffentlich" dass jemand es mitlesen kann sofern er Abhör-Anlagen montiert hat oder als Administrator (unerlaubt) auf zwischengespeicherte Informationen zugreift. Die Aussage stimmt aber nicht wenn es um weit verbreitete und problemlos verfügbare Verschlüsselung geht. Wenn man dies nicht weiß und aus dem Grund das Internet grundsätzlich verteufelt dann frag ich mich, was bei der früheren Zettelwirtschaft mit den bearbeitenden Personen (Sekretariat, Schalter, Ämter, Archive) gewesen ist.
Bild des Benutzers laurin
laurin 09.10.2015, 15:31
.......eine glück, dass nicht einmal der theiner weiss, wie viele sendemasten es schon gibt und wie viele jeden tag dazukommen.....die telefonbetreiber zahlen gut.
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