Pilz, Peter
TAZ
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Österreich

Die #MeToo-Welle und die Affäre Pilz

Mit dem Rücktritt des Ex-Grünen Peter Pilz ist der #MeToo-Tsunami auch in Österreich angekommen. Gedanken zur neuen Frauenrevolte.
Von
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Lorenz Gallmetzer06.11.2017
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Kommentare

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Oskar Egger 06.11.2017, 10:39

Die Lösung ist schon in Sicht: ein Burqa-Gebot.

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Oliver H. (gesperrt) 06.11.2017, 13:07

Schade, dass dieser an sich gute Artikel nicht ohne plumpes Trump-Bashing auskommt. Lorenz Gallmetzer könnte doch einfach akzeptieren, dass derzeit die rechtspopulistischen Bewegungen von Alt-Right bis Rechtspopulisten einfach glaubhafter für das Recht auf Meinungsäußerung und einen offenen Diskurs eintreten, als es linksgerichtete Gruppierungen tun. Vielleicht sollte sich die Linke einfach in dieser Hinsicht eine Scheibe abschneiden?

An der #metoo-Kampagne wäre ja nichts auszusetzen, wenn dabei nicht ständig unterschiedliche Dinge in einen Topf geworfen werden würden.
Sexuelle Übergriffe sind untragbar, doch meiner Meinung nach führt diese Kampagne nicht dazu, die Grenze trennschärfer zu gestalten, sondern die Grenze wird noch schwammiger. Ist ein falsch verstandes Kompliment schon ein Übergriff?

Dazu kommt noch eine gewisse Asymmetrie: Kann ein Mann überhaupt auf diese Art und Weise sexuell belästigt werden? Doch was ist, wenn eine Frau einem Mann auf plumpe Art und Weise zu verstehen gibt, dass sie gerne mit ihm schlafen würde? Es heißt immer groß: "nein heißt nein". Wieso sagen die betroffenen Frauen dann nicht einfach "nein!", sondern treten Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre später nach? Das ist unwürdig.

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Greta Karlegger 06.11.2017, 21:30

Gut analysiert. Vor allem die drei Gefahren.

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