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Koalitionsvertrag

Sich selbst an die Nase fassen

Wir fordern Sprachkenntnisse. Uns fehlen Sprachkenntnisse.
Community-Beitrag von Armin Mutschlechner07.01.2019
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Koalitionsvertrag 2018 – 2023. Integration = "Zuwanderer sollen möglichst beide Landessprachen beherrschen". Viele Südtiroler beherrschen nicht beide Landessprachen nach 13 Jahre gratis Schulbildung. Ergo: Die autochthonen haben ein Integrationsdefizit. Toll!
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Kommentare

Bild des Benutzers Andreas gugger
Andreas gugger 08.01.2019, 09:40

vollkommen einverstanden. Manche beherrschen nichtmal eine Sprache in Wort und Schrift. brauchmer e net. Siamo in Italia.

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 08.01.2019, 10:50

Eines der Hauptprobleme ist meiner Meinung nach, dass gar nicht klar definiert ist, ab wann jemand "integriert" ist. Wir sprechen zwar gerne über die Bedeutung von Integration, was das aber konkret bedeutet, kann niemand so genau sagen.

Muss man dazu Speckknödel kochen und watten können?

Stellen wir uns doch einen indischen Programmierer vor, der nur englisch spricht und federführend für alle Software-Angelegenheiten bei GKN zuständig ist. Er zahlt wahrscheinlich mehr Steuern als der durchschnittliche Südtiroler, ist aber nach Logik der Landesregierung schlecht integriert. Ist das wirklich so? Markus Lobis hat diesen Gedanken über die Nebelkerze Integration ebenfalls mal aufgegriffen.

Die Zuständigen sollten einmal ganz klar sagen, ab wann jemand als integriert gelten kann, sonst ist jede politische Maßnahme in Sachen Integration nicht zielführender Aktionismus. Nur wenn man ein klares Ziel definiert, kann man im Sinne eines Qualitäts- und Prozessmanagements Maßnahmen zur Verbesserung setzen.

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