Walther Andreaus
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Interview

"Es ist höchste Zeit"

Globaler Mindeststeuersatz und mehr Steuertransparenz in der EU: für Walther Andreaus unbedingt notwendige Schritte in die richtige Richtung.
Von
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Valentina Gianera08.06.2021
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Kommentare

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alfred frei 08.06.2021, 16:29

Seinerzeit hat sich Walther Andreaus als Direktor der Verbraucherzentrale grundsätzlich für die Geschäfte Reno Benkos Signa Holding in Bozen ausgesprochen: „Ein weiteres Anfachen der Konkurrenz wäre ein Beitrag zur Inflationsbekämpfung“, so die VZS. In welchem Verhältnis dazu steht seine heutige Aussage: “Es ist höchste Zeit, dass die angesprochenen Großkonzerne, die gewaltige Umsätze machen, dafür aber keine Steuern zahlen, einen Beitrag zum Gemeinwesen leisten. Sie haben jahrelang Gewinne steuerfrei einheimsen können und haben damit einen großen Schaden angerichtet”.

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maximilian kollmann 09.06.2021, 08:13

Hr. Andreaus möchte jetzt den Umsatz als Richtgrösse für die Steuergrundlage hernehmen. Damit ist das fundamentale Steuer-Prinzip, dass der Gewinn besteuert wird, ausgehebelt. Die Aspiag oder die Alperia werden sich sicher auf diesen Paragidmenwechsel freuen …

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Karl Trojer 09.06.2021, 10:31

Unternehmen die global agieren müssen dort die Steuern bezahlen, wo sie ihre Gewinne machen, das heißt, dass sie ihre Umsätze, Kosten und Gewinne, auf jeden Steuerstandort bezogen, offenlegen müssten. Dafür müsste die EU sorgen, und die EU müsste alle Steuerparadiese innerhalb ihrer Grenzen kappen. Ein umsatzbezogener Steuersatz von 15% verzerrt die Steuergerechtigkeit und benachteiligt einheimische Unternehmen. Der Handlungsbedarf ist dringend !

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