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Vergangene Woche verstarb in Natz-Schabs Anna Gatterer, die Schwester des Journalisten und Buchautors Claus Gatterer. Ein Nachtrag.
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Am 5. Jänner verstarb im  Alter von 86 Jahren die Schwester von Claus Gatterer, am Montag wurde sie zu Grabe getragen. Geboren wurde Anna Gatterer am 18. August 1930, am selben Tag wie Kaiser Franz Josef. Stets betonte sie, dass Alexander Langer der einzige war, der dies wusste und sie darauf aufmerksam gemacht hat.

Anna Gatterer Fotoalbum

Kindheit in Sexten

Sie ist eine gute, kluge Mutter für ihr Kind und für die „fremden“ Kinder
(Claus Gatterer)

Anna Gatterer absolvierte die Schule unter dem Faschismus in Sexten und war später als Kinderdorf-Mutter in Brixen tätig. Claus Gatterer hat sie dort oft besucht. In sein Tagebuch schrieb er am 2. Jänner 1975:
 

Bei Nandl im Kinderdorf alles in Ordnung. Hildegard ist eine nette, gescheite Gitsche geworden. Die Nandl lernt mit den Kindern nach, was die Schule ihr selber versagt hat. Sie ist eine gute, kluge Mutter für ihr Kind und für die „fremden“ Kinder: Sie hat sie offenbar alle gleich gern und sie rauft für jedes einzelne wie für das eigene.

 

Im Rahmen des Projekts Gatterer9030 wurde ein Zeitzeugen-Clip mit Anna Gatterer realisiert.

Die Wanderausstellung zu Claus Gatterer im Rahmen des Projekts Gatterer9030 ist nach zahlreichen Aufenthaltsorten (u.a. Meran, Bozen, Brixen, Bruneck, Innsbruck, St. Johann im Rosental, Wien) bis zum 20. Jänner in der Mittelpunktbibliothek Eppan zu sehen, auch wenn Bozner Oberschüler in vorweihnachtlichem Übermut, Hörstation und das Videoabspielgerät der Ausstellungskuben funktionsuntüchtig machten. Online sind die Video- und Audiofiles weiterhin abspielbar. Auch jenes zu Anna Gatterer.

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