Umwelt | MOBILITÄT

Der neue #SüdtirolPlan für Mobilität

In der Messe Bozen wurde der neue Plan für nachhaltige Mobilität und Logistik vorgestellt.
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Foto: Salto.bz
Unter dem Motto „Unser Fahrplan für die Mobilität von Morgen“ wurde am Freitagnachmittag in der Messe Bozen im Zuge der Klimahouse 2023 der #SüdtirolPlan von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und Raumordnungslandesrätin Maria Hochgruber Kuenzer sowie Mobilitätsressortchef Martin Vallazza und Mobilitätsplaner Stefano Ciurnelli präsentiert.
 

Zentrale Ziele

 
Zu den wichtigsten Vorhaben zählen der Ausbau der Schieneninfrastruktur, die Digitalisierung von Straße und öffentlichen Verkehrsmitteln, saubere Antriebe und die Erhöhung der Verkehrssicherheit. So finden sich im Plan auch EU-Ziele, wie „Vision Zero“ wieder. Dabei gilt es die Anzahl der Verkehrstoten auf Null zu beschränken. Laut Landesrat Alfreider ist das grundsätzliche Ziel Verkehr zu vermeiden, von private auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern und durch saubere Energie zu verbessern.
In Südtirol müsse gehandelt werden, heißt es. Hier ist man nämlich Spitzenreiter im gesamten Alpenraum bezüglich der Anzahl von Fahrzeugen pro Kopf. Außerdem wurde in den letzten Jahren in der Provinz ein Verkehrszuwachs von 25 Prozent verzeichnet. Die Verkehrsinfrastruktur hat sich hingegen nicht verändert. Das Ziel sei hierbei jedoch nicht, beteuert Alfreider, diese zu erweitern, sondern resilienter zu gestalten. Dies wird auch von der Raumordnungslandesrätin unterstützt, denn die Freiflächen sollen erhalten bleiben.
Auch die Gemeinden sollen laut dem vorgestellten Plan aktiv werden. Sie sollen in Zusammenarbeit mit ihren Bürger:innen jeweils einen Gemeindeentwicklungsplan erstellen und so Mindeststandards durch ein flächendeckendes, barrierefreies Haltestellennetz im öffentlichen Nahverkehr gewährleisten. Unerlässlich sei für den Plan allerdings auch die übergemeindliche Zusammenarbeit.
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Robert Hölzl Fr., 10.03.2023 - 19:37

"Die Verkehrsinfrastruktur hat sich hingegen nicht verändert. Das Ziel sei hierbei jedoch nicht, beteuert Alfreider, diese zu erweitern, sondern resilienter zu gestalten."
Entschuldigung, aber ich verstehe den Text nicht. Was ist in diesem Zusammenhang mit "resilienter" gemeint? "Resilient" sollte ja eigentlich "widerstandsfähig" bedeuten, macht aber in diesem Zusammenhang keinen Sinn.

Fr., 10.03.2023 - 19:37 Permalink
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Josef Fulterer Sa., 11.03.2023 - 07:10

Antwort auf von Martin Aufderklamm

Statt mit den vorhandenen Mitteln und den gebotenen Möglichkeiten die Reduzierung des ZUVIEL-FAHRENDEN PERSONEN- und LASTEN_VERKEHRS herbei zu führen, versteigt sich die Landesverwaltung in möglichst teuer VERROHRTEN-Lösungen für noch mehr STRAßEN-VERKEHR und der Bahn durch die Apfel-Plantagen des Unterlandes.
Bei der Bahn nach Meran wird statt der sinnvollen Doppeltrassierung in der Mitte, um einen 1/2 Stundentakt ohne Wartezeiten zu ermöglichen, eine totale Neutrassierung angestrebt um ??? Minuten Fahrzeit gewinnen, die von den allermeisten Zugbenützern nicht gerade zu Zahnarzt-Preis-Minuten-Preisen verbucht werden können.

Sa., 11.03.2023 - 07:10 Permalink
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Karl Trojer Mi., 15.03.2023 - 11:07

Eine Verdoppelung der Bahngeleise auf der bestehenden Strecke Meran-Bozen würde ausreichen, den Bahnverkehr attraktiver zu machen. Die in einer Vorstudie vorgelegte Neutrassierung dieser Strecke erzeugt vor allem Nachteile, wie, die Verlegung des zentral gelegenen Bahnhofs von Terlan, lange Perioden des Stillstands des Bahnbetriebes wegen der erforderlichen längeren Bauzeiten, hohe Kosten für die öffentliche Hand, unnützer Verbrauch von Grünland... Eine Direktverbindung Meran-Bozen lässt sich am besten durch einen über die Mebo laufenden Busbetrieb verwirklichen.

Mi., 15.03.2023 - 11:07 Permalink