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Jugend

Überbelegtes Hotel Mama

Fast 60 Prozent der Südtiroler Jugendlichen zwischen 15 und 34 Jahren wohnen bei ihren Eltern und Politik stößt auf wenig Interesse. Das geht aus einer Umfrage hervor.
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Kommentare

Bild des Benutzers Oliver H.

Dass Kinder so lange bei ihren Eltern leben hängt meiner Meinung nach auch mit unserem Schulsystem zusammen. Einerseits geht der Trend immer stärker in Richtung lange Ausbildungszeit (was nicht unbedingt mit mehr Qualität einhergeht!) und einem Rückbau von Eigenverantwortung. Eltern machen sich in die Hosen und behüten ihre Kinder über und Lehrer müssen wegen jeder kleinen Verletzung Angst vor einem Gerichtsverfahren haben. Wenn ein Schüler zu ungeschickt zum Klettern ist und sich dann den Unterarm bricht, ist das eben so. Da muss man keine Staatsaffäre draus machen.

So erziehen wir eine Gerneration von Weicheiern, die sich nie selbst um etwas Richtiges kümmern haben müssen. Wenn bisher die größte Herausforderung war, am Ende des Jahres den Stoff eines einzigen Schuljahres (!) für die Matura oder sonst eine Abschlussprüfung zu lernen und einen Kurzvortrag vorzubereiten, braucht man sich nicht wundern, wenn diese Leute nicht im Stande sind, sich eine Wohnung oder eine Arbeit zu suchen. Auch die Wohnungspreise sind dabei keine Ausrede, denn wenn man sich zu dritt eine Drei-Zimmer-Wohnung nimmt und eine WG draus macht, ist man in Südtirol zwar im Vergleich zu Österreich immer noch teuer unterwegs, aber mit einem durchschnittlichen Einkommen sollte das doch finanzierbar sein.

Dass mehr gebaut und noch viel wichtiger die Vermietung durch eine Senkung der Abgaben oder Lockerung des Mieterschutzes attraktiver gestaltet werden muss, kommt noch separat hinzu.

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