Schlange Archäologiemuseum
Hannes Prousch
Museumstraße Bozen: Der Stadttourismus boomt. (Foto: Hannes Prousch)
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Airbnb in Südtirol

Wohnungsknappheit angeheizt

Über Airbnb werden auch bei uns viele Wohnungen vermietet, und zwar immer professioneller. Das hat nicht nur Vorteile.
Von
Bild des Benutzers Ruth Fulterer
Ruth Fulterer13.08.2018
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Kommentare

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 13.08.2018, 05:46

In der Peripherie ist es deutlich günstiger. Bei uns wird vielleicht bald eine 3-Zimmer-wohnung mit Balkon für 600€ frei. Leider haben wir derzeit vielleicht einen Mieter, der die Miete nicht zahlen will. Das kommt davon, wenn man die Wohnung an Leute mit nicht lupenreinen Curriculum vitae vermietet... Kein Wunder, dass sich Ausländer so schwer tun, eine bleibe zu finden. Könnte man nicht zahlende Mieter schneller aus der Wohnung entfernen, hätten benachteiligte Leute mehr Argumente in der Hand, um eine Wohnung zu bekommen.
Was ist die Folge: Das führt dazu, dass wir die Wohnung vielleicht leerstehen lassen, damit ich sie in den 2-3 Wochen benutzen kann, in denen ich in Südtirol weile.

Man sieht: der Wohnungsmarkt läuft derzeit völlig verkehrt! Airbnb ist eigentlich eine super Sache und sollte nicht als Sündenbock herhalten. Die Probleme am Immobilienmarkt sind wesentlich tiefgreifender.

PS. Wir vermieten so günstig, weil ich und meine Familie die hohen Immobilienpreise in Südtirol krank finden.

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Christian Mair 13.08.2018, 12:38

Wohin mit den nicht-zahlenden Mietern (wenn Sie nicht Ausländer sind)?

"Die Probleme am Immobilienmarkt sind wesentlich tiefgreifender." (Oliver H)
Dem kann man nur zustimmen.

Die steigenden Wohnungspreise haben soziale und politische Sprengkraft und spiegeln das Marktversagen verursacht durch billige Kredite, angeblich positiver Wrtschaftsprognosen und Spekulation im Immobilienbereich wider.

Lösungsansätze:
- Leerstandsabgabe
- Preissteuerung durch Gemeindebau
- progressive Immobiliensteuer bzw. Nebenwohsitze
- Verbot von Urlaubswohnungen
- Besteuerung von airbnb (Besitzer sind ja durch eine einfache Internetrecherche auffindbar)
-

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 13.08.2018, 17:39

Wie wäre es mit kleineren Wohnungen, die sie sich leisten können? Und was Ausländer angeht: Ich hätte für die Wohnung Ausländer vorgesehen gehabt, aber ein Familienmitglied war dagegen. Und da ich selbst nicht im selben Haus wohne, sondern die Anderen, zählt meine Stimme weniger.

Was deine Lösungsansätze angeht, so bin ich nicht ganz deiner Meinung. Verbote und Steuern helfen meiner Meinung nach nicht dabei, günstigen Wohnraum zu schaffen.
Wäre ich Landesrat, würde ich den umgekehrten Weg gehen: Ich würde nicht Leerstand teurer machen, sondern Vermieten profitabler. Man könnte beispielsweise die steuerliche Entlastung auf Einnahmen von Mietwohnungen außerhalb des Luxussegmentes anstreben, sodass sich ohne Preiserhöhung eine akzeptable Nettomietrendite erzielen lässt. Gleichzeitig wird es dann auch interessanter, in diesem Preissegment Mietwohnungen zu bauen. Derzeit werden sehr viel Luxuswohnungen und Singlewohnungen gebaut, da man da die besten Gewinne erzielt. Das Problem hierbei ist halt wieder einmal, dass wir auf die nationalen Regelungen nur über den Umweg Rom und somit über weitere Kuhhandel Einfluss haben...

Gemeindebau ist so eine Sache. Das kann funktionieren, muss dann aber gut durchdacht sein. Urlaubswohnungen zu verbieten ist eine Maßnahme, die dem Mittelstand schadet. Gerade für eine aufstrebende Mittelstandfamilie kann der Kauf/Bau einer Ferienwohnung und deren Vermietung eine gute Nebeneinnahme oder Altersvorsorge sein. Innerhalb unserer etatistischen Logik könnte man diese höher besteuern - ein Verbot hingegen halte ich für völlig kontraproduktiv.

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 13.08.2018, 18:42

1. Deine Positionen sind klar:
am Papier liberal, defacto politische Eingriffe durch Steuer zugunsten des Mittelstandes im eigenen Interesse.

2. Kuchen statt Brot oder was?
"Wie wäre es mit kleineren Wohnungen, die sie sich leisten können?" (O. Hopfgartner)
Wie wäre es wenn durch Leerstandsabgabe und regulierte Zweitwohnungspolitik mehr Wohnungen auf den freien Markt kommen und dadurch der Preis sinkt?

3. konstruktive Kritik
@Oliver:
Bei Deinen Lösungsansätzen wird das eigentliche Problem hohe Wohnungspreise völlig ausser Acht gelassen. Diese sind am Ende des Tages auch Lohnnebenkosten und zwar für Fachkräfte und Arbeiter gleichermaßen.

4. nationale Taktik
Klar, im Zweifel ist Rom Schuld.... eine bekannte Taktik des Händewaschens für die eigene Unschuld.

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 13.08.2018, 19:41

1. Wenn es nach meiner persönlichen Meinung ginge, würde ich Vermietung komplett steuerbefreien. Da das realistischer Weise nicht durchsetzbar ist, habe ich obigen Kompromiss genannt.

2. Viele haben das Problem, auf zu großen Fuß zu leben. Man sollte stets weniger ausgeben, als man einnimmt. Wenn jemand seine Miete nicht zahlen kann, ist die logischste Erklärung dafür, dass die Miete über seinem Budget liegt. Also sollte man sich verkleinern. Ich lebe gerade zu zweit auf 47 m2. Es ist zwar nicht bequem, aber gut für den Geldbeutel.

3. Nur indirekt. Wie oben beschrieben gehe ich davon aus, dass durch die Attraktivitätssteigerung von Vermietung auch mehr privatwirtschaftliches Interesse entsteht, Wohnraum zum Mietzweck zu schaffen. Bei Mietpreisbremsen etc. passiert genau das Gegenteil. Vermietung wird uninteressant, weswegen eher Eigentumswohnungen für Bessergestellte gebaut werden oder im schlimmsten Fall Altbaumietwohnungen aufgekauft, auf Luxus saniert und dann lukrativ weiterverkauft werden.

4. Nein. Ich habe das nur erwähnt, weil sonst jemand herginge und sagen würde, als Landesrat kann man das gar nicht ändern, da es in die römische Kompetenz fällt. Meistens garniert mit dem Hinweis, ich würde mich offensichtlich nicht in der Materie auskennen, da ich das offensichtlich nicht wüsste.
Allein deshalb mein Hinweis auf Rom...

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 13.08.2018, 20:34

" Ich lebe gerade zu zweit auf 47 m2. Es ist zwar nicht bequem, aber gut für den Geldbeutel." Oliver hast du nicht vor nicht allzu langer Zeit noch geprahlt, welch schöne und preiswerte Wohnung du in guter Lage von Graz bewohnst?

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 13.08.2018, 20:45

Ja, sie ist auch schön und in einer der besten Lagen in Graz inklusive Garten und Tiefgaragenplatz. Dafür sind wir auf 47 m2 recht beengt. Es geht aber gut und wir würden auch nicht umziehen, aber aus familiären Gründen müssen wir umziehen.

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 14.08.2018, 16:51

Ich denke hingegen, dass der Glaube an die unsichtbare Hand des Marktes ein Tanz um die goldene Kuh ist. Und um noch ein archaisches Bild dafür zu benutzen: wir sind Schmiede unseres Glücks.

Ein Salto- Kommentator drückt das so aus:
"(Anm.: Es kann)...nur etwas verändert werden (kann), wenn das Verhalten der Individuen von der Politik konditioniert wird. Das kann marktkonform (über Steuern, Steuervorteile, Subventionen oder Klimazölle, die Kostenwahrheit in den Konsum bringen) passieren (Martin Daniel)

Allerdings ist das nicht marktkonform, sondern so in etwa könnte eine Abkehr ohne Gesichtsverlust der konservativen Mitte von der neoliberalen Ideologie aussehen. Die Aufgabe von Staatlichkeit ist es einen Grundkonsens zwischen den Polen herzustellen. Der Markt versagt bei der Lösung so mancher Probleme (z.B.Immobilien), bringt aber Innovation und Dynamik bei anderen Dingen.
Die Menschen, die derzeit durch die Wahl von Parteien am rechten Rand versuchen ihre Habseligkeiten in Sicherheit zu bringen und Teil der Konsumentenaristokratie bleiben wollen, werden bald erkennen, dass die gewählten Machthabenden, weiter am Rad drehen, dass diese Missstände verursacht.
Im Grunde werden Ursache und Wirkung verwechselt.
Ganz davon abgesehen wird durch die weitere Digitalisierung Arbeit zu einem knappen Gut. Wie aber soll der Zugang zu Wohnraum geregelt werden, wenn dies durch Arbeit für grosse Teile der Bevölkerung nicht mehr möglich wird?

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 15.08.2018, 08:28

Versagt der Markt wirklich bei den Immobilien? Dir ist schon klar, dass gerade das Bau- und das Mietrecht zu den reguliertesten Bereichen der Marktwirtschaft gehören?
Als Vermieter bist du ja immer der Böse. Wenn du deine Mietwohnung nicht modernisierst, heißt es, du bist nur auf Rendite aus und dir ist es wurscht, wie die Leute "hausen". Und wenn du modernisierst, wird dir vorgeworfen, deine Mieter zu drangsalieren und ausquetschen zu wollen wie eine Zitrone. Hier ein aktuelles Beispiel: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/wegen--herausmodernisieren--barley-...

Ich gehe mit dir gerne eine Wette ein, die wir aber leider nicht überprüfen können. Ich würde mit dir wetten, dass die Situation am Immobilienmarkt in Bezug auf Mietwohnungen sich deutlich verbessern würde, wenn man durch Steuerentlastungen die Mietrendite auf über 5% erhöht.
Ich habe erst vor einigen Monaten den Immobilienmarkt in Graz sondiert und die meisten Mietwohnungen lagen zwischen 2-4%. Damit hat man aber keinen Spielraum für Mietausfälle. Daher werde ich vorerst nicht als Vermieter Wohnraum zur Verfügung stellen, sondern eher irgendwo investieren, wo ich weniger Aufwand für dieselbe oder gar eine höhere Rendite habe.

Damit hätten wir ja schon dan nächsten Punkt: Warum wird der Vermieter oft so negativ gesehen? Dabei ist ein Vermieter ein Mensch, der ziemlich viel Geld dafür aufgebracht hat, um Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Immobilien gehören zu den teuersten Investitionen, die es gibt. Aktien kann man schon mit ein paar hundert Euros kaufen. Immobilien findet man bei uns kaum unter 80.000€. Wenn also jemand den Mut und das Geld aufbringt, eine Wohnung zu kaufen mit dem Zweck sie zu vermieten, so ist das kein Ausbeuter, sondern jemand, der dazu beiträgt, die Wohnungsknappheit zu mindern. Wir müssen weg von diesem negativen, klassenkämpferischen Framing.

Anders schaut es aus, wenn jemand Wohnungen und Häuser aufkauft, um diese abzureißen und dann Geschäftsflächen zu errichten.

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 15.08.2018, 09:03

Super geschrieben! Nur mit 80.000€ kauft man in Südtirol herzlich wenig, wenn man nicht gerade im hintersten Tal etwas findet was aber auch wahrscheinlich noch hergerichtet werden muss.

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 15.08.2018, 18:35

Die letzten Saetze von meiner Seite an den nimmermueden O. Hopfgartler.
- die frage bleibt: wie wird wohnraum in zeiten abnehmender kaufkraft/ arbeit verteilt?

- kurzum ist mit deiner position keine besteuerung von airbnb zu machen.

qoud erat demonstrandum? keine weiteren fragen....

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 15.08.2018, 18:45

Christian, wenn du schon meinen Nachnamen verwendest, mach es auch richtig. Warum immer diese kindischen Provokationen? So wird unnötig Reibung erzeugt und das Niveau gesenkt.

Wenn die Einkommen sinken, wird es immer unbequemer für die Leute. Doch gerade dann würden die von mir angesprochenen Maßnahmen Entlastung bringen, da bei einem größeren Angebot an Mietwohnungen auch die Mietpreise sinken. Außerdem könnten bei niedrigeren Mieten die Leute mehr sparen und sich dann vielleicht ein Eigenheim leisten.
Daher habe ich ja auch gesagt, dass sozialer Wohnungsbau unter Umständen auch eine Entlastung bringen kann, wenn er gut gemacht ist und dadurch auch wirklich das Marktangebot erhöht.

Ich habe eine idealistische Utopievorstellung und einen realisierbaren Abklatsch davon. In meiner Utopievorstellung funktioniert eine Gesellschaft ohne dass Steuern notwendig wären. Also stehe ich neuen Steuern immer kritisch gegenüber.

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 15.08.2018, 20:06

Werter Herr Mair mir haben Sie weiter unten aber auch nicht mehr geantwortet. Zu ihren Fragen erlaube ich mir eine kurze Stellungnahme.
1. Der Wohnraum würde sich durch intelligentere Regeln (wie ich schon in anderen Kommentaren festgehalten habe) von selbst besser verteilen. Wenn ich als Vermieter sicher sein kann einen säumigen Mieter ohne große Probleme los zu werden, bin ich automatisch auch mehr gewillt eine breitere Masse als Vertragspartner in Frage kommen zu lassen.
2. Jede (zweit) Immobilie wird doch schon so als solche versteuert: Gemeindeimmobiliensteuer + "cedolare secca" bei Wohnungen bzw. IRPEF für gewerblich genutzte Immobilien. Dazu ist folgender Beitrag recht interessant www.guidafisco.it/tassa-airbnb-affitti-brevi-cedolare-21-locazione-certi...

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 13.08.2018, 15:22

Oliver, ich möchte auf die 2-3 Wochen Bezug nehmen, in denen du in Südtirol - heißt wohl im Pustertal bist. Wenn du es mich wissen lässt, wann, dann komme ich dich besuchen und wir trinken a Glasl miteinander?! (sepp.bacher@gmail.com)

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 13.08.2018, 11:17

Schon wieder Selbstlob als Wohltäter.

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 13.08.2018, 12:06

Nimm dir doch ein Beispiel an mir. Vielleicht wird dann irgendwann doch noch was aus dir ;)

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 13.08.2018, 17:53

Bildung und Understatement gehören nicht zu ihrem Gepäck. Da sieht man schon an ihrer Sprache. Keine Sorge, ich brauche sicher kein Beispiel, schon gar nicht von einem sich andauernd selbstlobenden Wichtigtuer. Selbstlob stinkt,
und je mehr Sie sich loben desto mehr stinkt es.

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 13.08.2018, 12:17

Ich bin da auch ganz bei Oliver. Der Mieterschutz in Italien ist einfach falsch aufgebaut. Vermietet man eine Wohnung für 600€ und der Mieter will/kann nicht zahlen sieht es für den Vermieter folgender Maßen aus:
Der Vermieter schaltet sich ein wenn er drei Monatsmieten nicht bekommen hat (die beim Anfang der Miete angelegte Kaution ist somit aufgebraucht). Erster Brief vom Anwalt ein Monat geht um, -600€ für den Vermieter. Zweiter Brief vom Anwalt, wieder ein Monat um (-600€). Die Räumungsklage wird eingeleitet, das Verfahren dauert im besten Fall mindestens 18 Monate (18*600 = -10800€). Im verstrichenen Jahr sind die Steuern für die Wohnung fällig, großzügig gerechnet 500€. Laufende Anwaltspesen auch großzügig gerechnet 700€. Also hat ein Vermieter im besten fall nach knapp zwei Jahren einen Schaden von 13.200€ in der Hoffnung dass der Mieter die Wohnung nicht aus Rache halb demoliert.
Man mag meinen, dass ist am Ende für jemanden der wahrscheinlich selbst die Immobilie besitzt in der er wohnt und eine zweite vermietet nicht so schlimm. Wenn man aber für der ersten Immobilie noch einen Kredit abbezahlt (die zweite wurde irgendwann geerbt), oder vielleicht für die Renovierung der vermieteten Wohnung sich Geld geliehen hat, kann das schnell zu erheblichen finanziellen Problemen führen.
Da verstehe ich vollkommen Menschen die ihre Immobilie einfach bei solchen Portalen anbieten. Vielleicht hat man am Ende des Jahres die Wohnung 4 Monate leer stehen, dafür ist man aber sicherer Unterwegs.

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 13.08.2018, 16:26

Arme Reiche!
Im Besten Falle kommt eine Wohnung dann wieder auf den Markt. Steigendes Angebot senkt bekanntermassen die PReise....

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 13.08.2018, 19:22

Bravo! Dann gehören bald alle Immobilien nur noch Banken, super Reichen und Unternehmen, während der kleine Bürger (oder Reicher wie Sie ihn nennen) nur noch bei den selben Typen Finanzprodukte kauft um sein Erspartes anzulegen!
Hut ab, super Mentalität!

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 13.08.2018, 20:24

Nein, eben nicht. Dasist die derzeitige Situation.
Die Banken würden eine Leerstandsabgabe und als Nicht _ Hauptwohnsitzer einen progressiven Steuersatz auf Wohnungen schon ab der ersten Wohnung bezahlen.

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 14.08.2018, 12:15

Wenn es sich für den privaten Bürger nicht rentiert und für die Banken schon gar nicht, wer würde dann die Immobilien besitzen? Keiner mehr, oder?

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 16.08.2018, 11:01

Nein.
Die Wohnungspreise sinken und Otto Normalverbraucher kann sich endlich wieder ein Eigenheim leisten.
Gleichzeitig sinken auch die Mieten.

Vielleicht regelt sich das Problem Wohnungspreise durch eine neue Bankenkrise und sinkendem Euro angefacht durch die Türkei aber auch von selbst.....

Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 16.08.2018, 22:45

"Die Wohnungspreise sinken und Otto Normalverbraucher kann sich endlich wieder ein Eigenheim leisten."
Durch Kredite von den Banken! Sie drehen sich im Kreis ohne es überhaupt zu merken.

Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 16.08.2018, 23:14

ich versteh Sie nicht.

Jedenfalls sollten ineiner MArktwirtschaft Banken, die auf das falsche Geschäft gesetzt haben, pleite gehen können.

ODer nicht?
Anschauen!
https://www.youtube.com/watch?v=HrptpTTs3oM

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