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Flughafen

Offener Schlagabtausch

Der Landeshauptmann schreibt den Flughafengegnern einen offenen Brief. Er wirft ihnen vor, die Arbeit der Landesregierung lächerlich zu machen und Misstrauen zu säen.
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Kommentare

Bild des Benutzers F. T.
F. T. 11.12.2018, 18:42

Bravo. Dass gar manche, auch Wichtigtuer, nicht verstanden haben, über was sie abgestimmt haben, ist inzwischen klar. Und zwar über das Landesgesetz von 2016 ,das die Landesverwaltung beauftragt hätte, nach einem genau spezifiziertem Plan, den Flughafen mit Steuergeld zu betreiben. Da das Gesetz abgelehnt wurde, ist es sonnenklar dass die ganzen ,darin enthaltenen, Massnahmen hinfällig sind. Die Landesregierung wird den Flughafen nun verkaufen, wie sie angekündigt hatte, und der neue Besizter kann ihn laut dem Masterplanvon 2012 betreiben. Jetzt hergehen und der Landesregierung vorwerfen sie würde da fast die Leute an der Nase herumführen ist nicht seriös.Aber es sind ja immer die gleichen professionellen Neinsager, die da wieder unterwegs sind.

Bild des Benutzers rotaderga
rotaderga 11.12.2018, 21:05

An professionellen Ja- Sagern fehlt es aber auch nicht.

Bild des Benutzers Karl Lunger
Karl Lunger 11.12.2018, 23:18

F.T. gibt das wieder, woran auch ich mich erinnere, nicht mehr und nicht weniger. Kompatscher hat nicht eine Schließung des Flughafens versprochen sondern den Ausstieg des Landes. Das hat nichts mit Ja-Sager zu tun. Oder?

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 12.12.2018, 00:03

Es wär doch ganz einfach für Sie mit Fakten zu belegen, dass ich mich irre. Anstatt dessen gehen Sie auf die Ebene der persöhnlichen Beleidigung. Wie primitiv und ordinär. Und das alles um Ihre Ideologie zu verteidigen. Schämen sie sich
eigentlich nie ?

Der Volksbefragung zum Flughafen ist eine jahrelange offene Debatte vorausgegengen. Der Ausgang war und ist ein eindeutiges NEIN zu einem Flughafen in Bozen. Eine klare Mehrheit hat sich dagegen ausgesprochen. Aufgabe der Politker wäre es, diesen Entscheid zu akzeptiren und umzusetzen, auch durch Ergreifen entsprechnder Maßnahmen. Zu sagen, "uns sind die Hände gebunden, wir können dagegen nichts tun" ist zu wenig, darin liegt die Enttäuschung der Bürger. Es beweist sich aber leider immer weider, dass in diesem Land Volkes-Wille nicht gefragt ist, wenn er die Interessen gewisser Lobbies kreuzt! Schade, unserem Wohlstandsland würde mehr basis-demokratisches Verhalten gut tun.

Basis-demokratisches Verhalten muss hierzulande erst erlernt werden. Abgestimmt hatten wir damals über die äußerst nüchterne Frage:

"Wollen Sie die Genehmigung des Gesetzentwurfes Nr. 60/15, betreffend „Bestimmungen zum Flughafen Bozen“, zu welchem der Südtiroler Landtag am 4. Dezember 2015 die Anberaumung einer beratenden Volksbefragung beschlossen hat?" https://www.salto.bz/de/article/10062016/fur-den-12-juni

Ob die Fragestellung geeignet, geschickt manövriert oder gar manipulativ war, ob der Gesetzentwurf von allen Wähler*innen studiert wurde, weiß ich alles nicht. Aber der "Volkes-Wille" (was für ein Unwort) wurde nun einmal zu der spezifischen Fragestellung erhoben. Alles andere ist subjektive Interpretation. Sich die zu Verkneifen zählt auch zu basis-demokratischem Verhalten, oder?

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 12.12.2018, 12:52

Es ist schon erstaunlich dass es da Leute gibt (die sich auch noch wichtig machen), die eine einfache Frage bei einer Volksbefragung nicht lesen , und nicht verstehen. Und sich dann nicht schämen, mit viel Trara, etwas aus ihren Träumen
hinein zu interpretieren,und sogar den nächsten noch anklagen, während sie fröhlich Unwahrheiten behaupten. In Ihr Stammbuch Frau Ladinser: Abgestimmt wurde ob das Land mit Steuergeld den Flughafen führen soll oder nicht. Das Gesetz wurde abgelehnt,also verkauft das Land mit vollem Recht an Private. Was passt Ihnen dabei wieder nicht? Fahren Sie doch endlich einmal über den Brenner und schauen Sie sich das Juwel Flughafen Kranebitten an. Sind wirklich alle permanenten
Neinsager in Südtirol versammelt ?

"Dieses Gesetz legt die Entwicklungsziele im Sinne des öffentlichen Interesses laut Absatz 1 sowie eine Obergrenze für die öffentliche Finanzierung des Flughafens fest."
Was wurde also abgelehnt?
1.) Die Entwicklungsziele (Verlängerung der Landebahn, mindestens 170.000 Fluggäste pro Jahr, ...)
2.) Die öffentliche Finanzierung

Noch einmal zum Nachlesen:

- Wortlaut der Fragestellung des Referendums:
"Wollen Sie die Genehmigung des Gesetzentwurfes Nr. 60/15, betreffend „Bestimmungen zum Flughafen Bozen“, zu welchem der Südtiroler Landtag am 4. Dezember 2015 die Anberaumung einer beratenden Volksbefragung beschlossen hat?"

- Gesetzentwurf Nr. 60/2015:

Artikel 1, Gegenstand
1. Der Flughafen Bozen, in der Folge Flughafen genannt, trägt zur Verbesserung der Erreichbarkeit und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Südtirols bei und ist von grundlegender Bedeutung für die wirtschaftliche, touristische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung des Landes Südtirol. Der Flughafen ist somit eine Einrichtung von öffentlichem Interesse.
2. Dieses Gesetz legt die Entwicklungsziele im Sinne des öffentlichen Interesses laut Absatz 1 sowie eine Obergrenze für die öffentliche Finanzierung des Flughafens fest.

Artikel 2, Entwicklungsziele
1. Auf der Grundlage des von der Landesregierung genehmigten Entwicklungskonzepts für den Flughafen, welches die strategische Ausrichtung und die notwendigen Maßnahmen festlegt, muss ab dem 1. Jänner 2022 eine Mindestzahl von 170.000 Fluggästen pro Jahr erreicht werden.

- Entwicklungskonzept, Seite 17, Technisches Konzept
"Die im ICAO Annex 14 definierte Flughafenkategorie 2C (800 – 1.200 m Pisten-länge) bezieht sich auf eine Startbahn auf Meereshöhe und Standardtemperatur. Addiert man zu den max. 1.200 m die Faktoren für die Höhenlage sowie Temperatur erhält man die max. zulässige Pistenlänge der Kategorie 2C in Bozen von 1.462,6 m.
Eine Verlängerung der Piste auf 1.462 m ermöglicht den hier gezeigten Flugzeugen ein sicheres operieren vom Flughafen Bozen.
Die größten Kategorie-C Flugzeuge sind die Airbus A321 und die Boeing B737-900, jeweils vom Hersteller auf max. 220 Passagieren zugelassen; allerdings ist mit unserer Landebahn keines von beiden einsetzbar. Die größten bei uns nach dem Ausbau je einsetzbaren Flieger werden die A319 mit max. 156 und die B737-700 mit max. 149 Passagieren sein."

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 12.12.2018, 22:25

Ach Herr Alessandrini, versuchen Sie doch nicht ewig die Fakten zu verdrehen. Das Gesetz wurde abgelehnt, also ist alles darin angeführte und geplante hinfällig. So funktioniert die Demokratie. Das Land kann nun mit vollem Recht die Infrastruktur an einen Interessenten verkaufen, und dieser kann den Flughafen auf Grund der bestehenden Gesetze nutzen. Wenn sie und manche andere ihrer Mitträumer nicht verstanden haben über was sie abstimmen, sollten sie sich für die Zukunft besser wappnen. Ausserdem empfehle ich auch Ihnen endlich mal aus dem hinterwäldlerischen Nein Mief in die Welt hinauszugehen und sich anzuschauen was offensichtlich intelligentere Leute betreffs Luftverkehr gemacht haben. Innsbruck liegt doch nicht irgendwo, und die Fahrt kostet nicht viel.

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