Ahoi
Amt für Jugendarbeit
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Jugendarbeit

Danke Brunch im Minigolf

Am Samstag trafen sich einige der 14.000 Jugendarbeiter*innen, die Südtirols Jugendliche in den letzten eineinhalb Jahren unterstützt haben zum Danke-Brunch.
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Mit einem Danke-Brunch im Ahoi Minigolf in Bozen bedankt sich das Amt für Jugendarbeit bei allen Jugendarbeiter*innen des Landes für die wertvolle Arbeit in Zeiten der Pandemie. Bei strahlendem Sonnenschein aber schon kühlen Temperaturen trafen sich am Samstag rund 80 Mitarbeiter*innen des Jugenddienstes, die junge Menschen in diesen außerordentlich komplexen 18 Monaten unterstützt und gefördert haben. “Die Jugendarbeit in ihrer Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit rasch auf eine völlig neue Situation reagiert und junge Menschen unter schwierigsten Bedingungen aufgefangen und begleitet”, so das Amt für Jugendarbeit in einer Pressemitteilung. “Wo Herkömmliches nicht mehr gegriffen hat, haben Jugendarbeiter*innen nach alternativen Wegen gesucht und ihre Zielgruppe dabei nie aus den Augen verloren. Vielen jungen Menschen wurde damit ein unabdingbarer und unentbehrlicher Bezugspunkt gegeben, wo ihnen Isolation, Einsamkeit und Schwermut drohten.” 

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Rund 80 junge Menschen nahmen am ersten Danke.Brunch der Jugendarbeit teil. (Foto; Amt für Jugendarbeit)

 

Insgesamt haben sich rund 400 berufliche und 10.000 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen im Jugenddienst in den letzten eineinhalb Jahren um die Jugend in Südtirol bemüht und sie in diesen schwierigen Zeiten unterstützt. “Jugendarbeit trägt wesentlich dazu bei, dass allen jungen Menschen gesellschaftliche Zugehörigkeit gewährt und gesichert wird”, so das Amt für Jugendarbeit. “Sie fördert ein kulturelles und soziales Umfeld für Partizipation und schafft in der Gesamtheit ihrer Aktivitäten ein verstärktes Fundament für das demokratische und soziale Bewusstsein in der Gesellschaft. Zudem unterstützt sie den kulturellen Gestaltungswillen und eigenverantwortliches Handeln der jungen Menschen, damit sie Wirksamkeit im und auf das Umfeld erleben können.”

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Daniela Höller, Karin Husnelder, Tobias (Tobe) Planer, Verena Hafner, Helga Baumgartner Andres, Elmar Vigl & Tanja Rainer. (Foto; Amt für Jugendarbeit)

 

Auch der inklusive Aspekt der Jugendarbeit wird hervorgehoben. Man sei bemüht, gegen jegliche Form von Diskriminierung anzukämpfen und nationalistischen, rassistischen, extremistischen und totalitären Tendenzen durch Dialoge zwischen einzelnen und gesellschaftlichen Gruppen entgegenzuwirken. Die Jugendarbeit ist bemüht, aktiv sexistische Haltungen aufzuzeigen und fördert eine sensible Wahrnehmung sowie Toleranz und Respekt gegenüber unterschiedlicher sexueller Orientierungen. “Außerdem ermöglicht sie jungen Menschen – auch in Situationen der Benachteiligung oder der gesellschaftlichen Ausgrenzung – sich ihrer Fähigkeiten bewusst zu werden und ihre individuellen sowie die kollektiven Ressourcen zu einer selbstbestimmten Lebensführung nutzen zu lernen. Jugendarbeit sieht sich mitverantwortlich, Chancen und Potenziale gleichermaßen wie Sorgen und Ängste der jungen Menschen aufzuzeigen und dafür einzustehen, dass deren Interessen und Bedürfnisse wahrgenommen und anerkannt werden.”

 

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