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Coronavirus

Überlegungen zur COVID-Zeit

Maßnahmen zu Eindämmung und Verzögerung der Ansteckung und ihre Logik
Community-Beitrag von Sabine Mair12.11.2020
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Guten Tag, ich bin Sabine Mair, 55 Jahre alt mit Abschluss einer technischen Oberschule und 25jähriger Arbeit in einem technischen Büro. Ich habe immer versucht Probleme logisch anzugehen und deshalb möchte ich einige Überlegungen zu den Maßnahmen in dieser COVID-Zeit anstellen. Vorausgeschickt sei, dass ich die Krankheit nicht leugne und Maßnahmen zur Eindämmung und Verzögerung der Ansteckung akzeptiere, da schon in der Vergangenheit bei Pandemien ähnliche Maßnahmen erfolgreich waren. Doch erbli­cke ich in vielem keine Logik mehr, und das passiert wahrscheinlich nicht nur mir.

Seit Anfang März höre ich in allen Medien, dass räumlicher Abstand, keine Menschen­ansammlungen, gute Belüftung der geschlossenen Räume und Aufenthalt an der frischen Luft zusätzlich zu Mund- und Nasenschutz die Ansteckungsgefahr verringern, doch was passiert nun durch die neuen Bestimmungen?

Kleine, überschaubare Geschäfte müssen geschlossen bleiben, doch der Onlinehandel mit Warenzustellung frei Haus darf sein, wo doch gerade in den Zustellbetrieben im Sommer große Infektionsherde waren und die gekauften Artikel um die halbe Welt gekarrt wer­den.

Bauermärkte mit regionalen Produkten und kurzen Lieferwegen werden verboten, obwohl sie im Freien stattfinden. Der Lebensmittelhandel in geschlossenen Supermärkten stellt je­doch scheinbar kein Problem dar, auch wenn die Produkte von weit her geliefert werden und durch viele verschiedene Hände gehen. Auch gab es im Sommer gerade in industri­ellen Fleischverarbeitungsbetrieben große Infektionsherde.

Private Bußunternehmer haben seit Monaten keinen Verdienst, die öffentlichen Verkehrs­mittel waren seit Schulanfang zu Stoßzeiten hoffnungslos überfüllt, das ergab eine große Ansteckungsgefahr für alle Benutzer..

Im August hatte ich einen ortopedischen Eingriff und dafür musste ich drei Tage vorher den COVID-Abstrich machen, dazu war ich im Krankenhaus des Eingriffs vorgemerkt. Ich habe jedoch eine seltene Krankheit die periodische Kontrollen erfordert und diese Kon­trollen waren seit März überfällig. Ich bekam ganz überraschend einen Kontrolltermin bei meinem behandelnden Arzt, der aber nicht im Krankenhaus des ortopedischen Eingriffs war. Ich versuchte den COVID-Abstrich ins andere Krankenhaus zu verlegen, doch war das fast unmöglich, da die verschiedenen Hygieneämter der Provinz Bozen keine Ahnung hatten, wer in der anderen Sanitätseinheit für den COVID-Abstrich zuständig ist. Nur meine Hartnäckigkeit und zweieinhalb Tage telefonieren und Schalterbesuche in diversen Einrichtungen der öffentlichen Sanität haben diese Verlegung möglich gemacht. Und ich soll nun genau diesen Ämtern und ihren Bestimmungen bedingungslos vertrauen.

Wenn ich diese Dinge betrachte, kann ich in vielen Schutzmaßnahmen wenig Sinn finden und ich denke, dass es vielen anderen Menschen genau so geht. Die mit Mühe aufgebau­ten und in der Politik so gepriesenen regionalen, kurzen Kreisläufe werden zu Grunde gerichtet, obwohl eigentlich gerade diese eine weltweite Ausbreitung von Krankheitserre­gern behindern.

Darum stehe ich vielen Verordnungen immer skeptischer gegenüber und fange an, ihren Sinn in Frage zu stellen.

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Kommentare

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Elisabeth Hammer 12.11.2020, 08:22

100% Zustimmung zu den von ihnen aufgezeigten Widersprüchen. In Punkto fehlender Zusammenarbeit der verschiedenen Sanitätsbezirke haben wir die gleichen Erfahrungen gemacht ....

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elisabeth garber 12.11.2020, 08:58

Nagel auf den Kopf getroffen...

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simon tinkhauser 12.11.2020, 09:05

Kann ich 100% zustimmen.
Panische Maßnahmen, von denen viele logisch betrachtet, wenig Sinn ergeben. Besonders schlimm ist die Einstellung des Schulbetriebes, obwohl die Politik selbst bestätigt, dass Grund- und Mittelschulen nur unwesentlich zum Infektionsgeschehen beitragen. Schlimm und unverantwortlich den Kindern, Eltern und Lehrern gegenüber.

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elisabeth garber 12.11.2020, 09:28

Auf den Punkt gebracht, wenn man Bildung als Kapital betrachtet, dann ist es sogar ein Kapitalverbrechen.

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Peter Gasser 12.11.2020, 09:11

Warum ist es so, dass die aufgeklärte und verantwortungsvolle Südtiroler Gesellschaft samt Lobbyarbeit der Verbände und Politik und mit diversen Bürgerbriefen mit tausenden Unterschriften bei der absolut vorhersehbaren 2. Welle WELTWEIT die höchste Wocheninzidenz hat, wir also zur Zeit weltweit (nicht nur italienweit) die am schlimmsten betroffene Gesellschaft sind, in der die Pandemie außer Kontrolle geraten ist wie sonst nirgends?
Warum ist dies so?

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elisabeth garber 12.11.2020, 09:42

Das liegt klar auf der Hand, warum es so ist und gottseidank gibt es klare Aussagen, die das Versagen der Politik transparent machen.
"Troppo pericoloso - concludono Crisanti e Ursini - far prevalere motivazioni di praticità o economiche, dimenticando il rigore analitico e scientifico".
https://www.altoadige.it/salute-e-benessere/covid-crisanti-prima-test-ra...

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Peter Gasser 12.11.2020, 09:51

Ja, aber war es nicht ein beachtlicher Teil der Gesellschaft, der es so wollte: die gesamte Opposition, die Verbände, Lobbies, Bürgerbriefe, auch viele einzelne hier auf Salto?
Südkorea hat mit 50.000.000 Einwohner (auch als Demokratie) meist nur halb so viele Fallzahlen am Tag wie unser heiliges Südtirol mit 500.000 Einwohner - und das tägliche Leben samt Arbeit und Schule funktioniert.
Auch heute noch wird in vielen Beiträgen der Umstand, dass wir mehr versagt haben als alle anderen *weltweit*, einfach ignoriert und man tut einfach so, als sei dies nicht direkt erlebte Wirklichkeit.

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Georg Lechner 12.11.2020, 20:21

Zwei öst. Bundesländer (Vorarlberg, Oberösterreich) haben eine höhere Wocheninzidenz als Andorra (Staat mit der höchsten Wocheninzidenz, nämlich 736,3). Mehrere Bezirke liegen sogar über 1000.
Warum? Das frage ich mich auch...

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Georg Lechner 12.11.2020, 20:11

Die angeführten Vorsichtsmaßnahmen sind schon richtig und auch "technisch" begründbar, da die Weiterverbreitung der Viren faktisch nur über die Atemluft erfolgt. Eine Ansteckung tritt erst bei einer gewissen Konzentration an Viren ein, da ein Teil in der Feuchtigkeit der Mundhöhle aufgeht und mit dem Speichel in den Magen wandert und ein Teil vorher in den Atemwegen gespalten wird, bevor er mit dem Rezeptor einer Schleimhautzelle in Kontakt kommt.
Manche Regelungen der Behörden scheinen tatsächlich eher von Klientelpolitik bestimmt zu sein als von sachlichen Überlegungen.
In Polen hat etwa die Diskrepanz, dass zwar (aus gutem Grund) Fitness-Studios schließen mussten, Kirchen aber nicht, den Besitzer eines Fitness-Tempels auf die Idee gebracht, seinen Betrieb zur "Kirche des gesunden Körpers" umzudeklarieren. Nicht gesund, aber als Reaktion auf zweierlei Maßstab bemerkenswert....

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Manfred Gasser 12.11.2020, 20:34

Und warum habe ich dann bald keine Haut mehr an den Händen, sondern eher Schleifpapier vom vielen waschen und desinfizieren, wenn die Übertragung faktisch nur über die Atemluft erfolgt?

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Verena Permann 12.11.2020, 22:35

hinterfragen der Sinnhaftigkeit bestimmter Anordnungen ist nicht gefragt :-) es lenkt sich besser ein gehorsamer Haufen der Angst hat der Doktrin zu erliegen und im Würgegriff zu zappeln

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Georg Lechner 13.11.2020, 10:34

Desinfizieren ist nur eine Notlösung, wenn Waschen nicht möglich ist. Waschen ist insofern nützlich, als man mit Nasenbohren auch Viren zu den Schleimhäuten bringen kann.

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Verena Permann 13.11.2020, 11:06

'na dann seinmer froh dass man beim radlfahrn nicht nasnbohrn kann und auch nicht muss :-) da wurschtlt man die Knöllchen andersweitig aus dem Kanal ...' Profis und Dilettanten machen das so: Zeigefinger rechts oder links am äußeren Nasenrücken anlegen, Druck ausüben und dann Luftdruck durch das freie Nasenloch ...wichtig : Während des Radelns den Kopf seitlich nach unten halten, damit die Knöllchen oder der Schleimbeutel auf den Asfalt treffen und nicht am Hemdärmel hängen bleiben ...sonst ist waschen und desinfizieren angesagt :-) ach ja , Wasser ist immer noch aktuell beim Waschen ,solange der Virus nicht auch noch im Wasser schwimmt und drauf lauert zuzuschlagen ...LaRocciA ist schon gerüstet :-)...aaaahhh, da kommt der Norwegenmarathon wieder mental in die 'Quere' ....mensch war das lustig, da haben sogar die Profis während des Radelns so nicht nur die Nasenknöllchen ausgespickt ...staunte ich Dilettantin im Nationalpark radelnd damals ...nicht schlecht , als 'ne Truppe vorbeidüste und mehrere Hechte ihr bestes Stück während des Radelns entlehrten ...da ergoss sich dann der Strahl über den Asfalt und LaRocciA hatte wieder mal 'ne neue Erkenntnis dazugewonnen ...glaub' an das was du siehst :-) ...nuja, auf alle Fälle waren das Sportskanonen mit Superbeinen und xund , die mich da begleiteten und überholten und mir zuriefen: 'bravo Mamma!' ...2018 da gab's noch kein Corona

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Verena Permann 13.11.2020, 11:27

nachtrag : mensch bin ich froh a paar meter mehr radlfahrn zu dürfen in der ferne ...statt als vogel im käfig villagasseriana auf der cyclette zu rotieren :-) und brav zu warten bis sie frei ist die cyclette...mammamia das waren doch zeiten beim 1.Lockertown :-)

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Georg Lechner 13.11.2020, 20:06

Das Virus wird im Wasser nach wenigen Stunden gespalten. Außerdem kommt es aus dem Wasser nicht in die Atemwege (und deren Schleimhäute), sondern allenfalls beim Trinken in den Magen, wo es unter der Mitwirkung der Säure und der Verdauungsenzyme gleich gespalten und damit endgültig unwirksam wird.
Die Feuchtigkeit der Atemluft führt auch dazu, dass das Gewebe des MNS befeuchtet wird und damit eine Tröpfchenfalle für (gegebenenfalls virenhaltige) Aerosole bildet, die infolge der Herkunft aus den Atemwegen ebenfalls von Feuchtigkeit umgeben sind. Wasser zeigt eine ungleich höhere Wechselwirkung mit Wasser (und wasseraffinen Bereichen der Fasern) als mit Luft. Daher neigen feuchte Tröpfchen dazu, mit weiteren Tröpfchen zu verfließen, wenn sie aufeinandertreffen.

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Klemens Riegler 15.11.2020, 11:35

Liebe Frau Perkmann, ja das ist schon krass was die Radhechte da so machen. Es fängt ja schon damit an dass die ohne Unterhosen in ihren Raddress schlüpfen. Welch Skandal? Und dann noch Viren auf den Asphalt rotzen ... einmal links, dann rechts. Und dann auch noch „prunzen“ während der Fahrt. Na ja, zumindest hat man dann keinen normalen Rennradler mehr im Windschatten ... bis er überholt und ebenfalls rotzt und prunzt.
P.s. An alle Nicht-Radler: ... das stimmt alles. Den Giro gewinnt man nicht, wenn man für eine Minute absteigt um den nächsten Baum zu „bewässern“ ... was ja verboten wäre.

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 15.11.2020, 11:21

Im Beitrag hier steht mit Sicherheit viel Wahres drin. Alle Verordnungen sind nicht für jeden einzelnen nachvollziehbar. Auch ich denke tagtäglich dies oder das würde ich anders machen (Vieles hier beschriebenes). Auch in der Sanität.
Aber versetzen Sie sich doch einmal in die Lage dieser Herren (in diesem Fall sind es fast alles Männer mit Ausnahme einer gewissen Frau Regele) und versuchen sie die nächste „Ordinanza“ zu formulieren. Und vorher sich bitte mit der Landesregierung, mit Verbänden, Lobbys, Interessengemeinschaften, Arbeitgeber-, und Nehmer-Organisationen einigen ... und dann die aktuelle Covid19-Situation innerhalb der Krankenhäuser nicht außer Acht lassen. Und außerdem bedenken wie gewisse Teile der Bevölkerung reagieren werden.
Ich wünsche viel Erfolg dabei. ... Tomaten, Goggelen und Hass-Posts gibts dann als Prämie ... mit Garantie!

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Martin Koellensperger 15.11.2020, 11:49

Der Frauenanteil ist in der Südtiroler Riege der Expert*innenkommission eigentlich recht hoch (Neben Dagmar Regele auch Elisabetta Pagani und Elke Maria Erne)

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Thomas Unterwinkler 15.11.2020, 12:16

Ja, ich denke auch, dass die Schwierigkeit der Aufgabe für die Entscheidungsträger zuweilen unterschätzt wird.
Schauen wir zu unseren Nachbarn nach Österreich. Im Frühling noch gefeiert als eines der Länder, das die Corona-Krise am besten gemeistert hat. Seit gestern das Land mit der höchsten 7-Tages-Inzidenz weltweit! Mängel und Unzulänglichkeiten aller Art (kein verlässliches Datenmaterial, mancherorts Knappheit an PCR-Tests, Krankenhäuser in Vorarlberg und Oberösterreich am Limit, usw.).
NB: Es sind die gleichen handelnden Personen wie im Frühling.

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Georg Lechner 15.11.2020, 13:03

Im Frühjahr wurde der Lockdown in Ö. rechtzeitig begonnen, im Herbst wurde zu lange zugewartet (möglicherweise aus Rücksicht auf Allerheiligen und unter Fehleinschätzung von Halloween). Im Herbst ließ auch die Disziplin von Teilen der Bevölkerung zu wünschen übrig, hinzu kam Desinformation und Agitation von Medien (wie Servus-TV) und Parteien (FPÖ, Strache), vermutlich viel auch unterschwellig in deren Kanälen

Bild des Benutzers Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 15.11.2020, 13:39

Erschwerend kommt hinzu, dass einige der Berater des Gesundheitsministers als Corona-Verharmloser aufgefallen sind.

Bild des Benutzers Georg Lechner
Georg Lechner 15.11.2020, 16:02

Es gab in der Tat Bestrebungen aus dem Gesundheitsministerium, sich dem Lockdown der Schulen zu widersetzen. Schließlich setzte sich aber die VP durch - evident ersichtlich auch am angedachten Ende am 7.12. (die Berliner würden sagen: "Nachtigall, ick hör dir trapsen"). Ein Schelm, wer Böses denkt!

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gorgias 15.11.2020, 12:10

Man kann zu 80% dem Artikel zustimmen. Doch das Ende ist ein non sequitur.

>Wenn ich diese Dinge betrachte, kann ich in vielen Schutzmaßnahmen wenig Sinn finden und ich denke, dass es vielen anderen Menschen genau so geht.<
Viele Schutzmaßnahmen haben trotz der oben angeführten und sicher auch berechtigten Kritik doch Sinn. Wie Masken tragen, Menschenansammlungen vermeiden. Öffentliche Einrichtungen wie Bars usw. schließen lassen, denn die Disziplin war wirklich nicht vorbildhaft uvm.

>Die mit Mühe aufgebau­ten und in der Politik so gepriesenen regionalen, kurzen Kreisläufe werden zu Grunde gerichtet, obwohl eigentlich gerade diese eine weltweite Ausbreitung von Krankheitserre­gern behindern.<
Nein das behindernt Sie nicht. Denn die Verbreitung findet von Mensch zu Mensch statt. Bauernmärkte sind überfüllt und schwer zu kontrollieren. Man müsste diese Einzäunen und nur eine bestimmte Anzahl an Personen einlassen. Die Ansteckung findet von Mensch zu Mensch statt und nicht von den Produkten zu den Menschen. Wenn Produkte geliefert werden gibt es Sondervorkehrungen, dass der Frächter nicht das Personal im Supermarkt ansteckt in dem der Kontakt vermieden wird.

>Darum stehe ich vielen Verordnungen immer skeptischer gegenüber und fange an, ihren Sinn in Frage zu stellen.<
Das ist ein Non Sequitur. Hier wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Führen Sie kritik an die einzelne Maßnahmen, aber das ist ein unqualilfiziertes Pauschalurteil.

Von der Machart und Schreibstil ist dies einem anderen Artikel vergleichbar der von einer "besorgten Mutter" geschrieben wurde, aber bei kritischer Betrachtung nicht überzeugend war. Hier wurde wieder ein Artikel mit einem neuen Account verfasst, der am gleichen Tag erstellt wurde. Und diesmal wurde, anstatt einen Namen zu wählen, den man nicht finden kann, einer gewählt den es in Südtirol mindestens gefühlte 500 gibt. Also wenn sich hinter dieser Account-Eintagsfliege wirklich eine echte Mair Sabine befindet, möge Sie sich doch identifizierbar zu erkennen geben.

Um nochmals Zusammenzufassen: Er wird einzelne berechtigte Kritik als Köder angeführt, um dann dazu verleiten zu einem diffusen konfusen Pauschalurteil zur Unterwanderung der Sinnhaftigkeit aller Maßnahmen zuzustimmen. Der Account wurde am Tag des Artikels kreiert. Der vermeintliche Klarname ist untauglich um nachvollziehen wer die Person sei, da der Name zu häufig ist, was ein Indiz sein kann, dass er gezielt deswegen gewählt wurde. Der Stil erinnert an einem Artikel der von vielen als Verdachtsfall von einem Fake-Account angesehen wird.

Bild des Benutzers elisabeth garber
elisabeth garber 15.11.2020, 14:46

Wir wissen alle woran es liegt, dass das Virus ausser Kontrolle ist. Es ist *das* Hauptthema von Satiresendungen und es genügt, sich mit Bekannten oder Freunden auszutauschen, um sich von unzähligen Fahrlässigkeiten oder verbalen Frechheiten der Corona-Leugner* und der Corona-Skeptiker* ein Bild zu machen.(Wie hoch war gleich nochmal die Wähler-Anzahl des weltweit bekanntesten Corona-Leugners, Donald Trump?)
Viele Infektionsketten und Infektionsherde wären in der Tat vermeidbar gewesen. Der Indikativ, die Ist-Situation, ist aber jene, dass es ein stockdunkler Winter werden wird. Sorry, aber es sind nun einmal die hartnäckigen und besserwisserischen Viren-Schleudern, die ursächlich für das nunmehrige "Viren-Schlamassel" verantwortlich sind.
Längst haben sich im Lager jener, die sich vorsorglich und mündig an das Hygiene-Protokoll halten (und von Viren-Schleudern ob ihrer 'Naivität' belächelt werden...), Aggressionen aufgestaut. Viele haben auch Angst, insbesondere jene, die in ihren Familien Risikopatienten haben.
P.S.: Es ist mir längst zu billig, die gesamte Schuldenlast auf die Politik und die unterbesetzte Sanität abzuschieben - wir sind als mündige Bürger gefordert in der COVID-Zeit 'neu' zu denken. Das gehört dazu, in einer Demokratie.

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