Ausgangspunkt ist das schöne Dorf Neumarkt
Oswald Stimpfl
Advertisement
Advertisement
Aufbaufonds

Aufwertung historischer Ortschaften

In einem Onlinetreffen mit Kultur-Staatssekretärin Borgonzoni wurden die Maßnahmen des staatlichen Aufbaufonds vorgestellt. Jetzt ist das Land am Zug.
Advertisement
Die Staatssekretärin für Kultur, Lucia Borgonzoni, hat am späten Mittwochnachmittag auf Einladung von Landesrat Giuliano Vettorato im Rahmen einer Videokonferenz den wichtigsten Kulturverbänden und Kulturvereinen der drei Sprachgruppen den Maßnahmenplan des staatlichen Aufbaufonds PNRR im Bereich der Kultur vorgestellt: von den Maßnahmen zur Aufwertung historischer Ortschaften und Ortsteile über die Ausschreibung für die Kreativwirtschaft bis hin zu den künftigen Maßnahmen zu Digitalisierung und Energieeffizienz von Theatern und Kinosälen. Landesrat Vettorato bezeichnete die Maßnahmen als wichtigen Vertrauensbeweis für die Kultur auf lokaler Ebene.
Aus dem gesamtstaatlichen Wiederaufbaufonds (Piano nazionale di ripresa e resilienza - PNRR) sollen insgesamt 21 Projekte (je eines für jede Region und autonome Provinz) zur Aufwertung von abwanderungsgefährdeten Ortschaften oder Ortsteilen (borghi) finanziert werden. Es handelt sich dabei um die Aktion A der Maßnahme 2.1 im Bereich von Tourismus und Kultur mit der Bezeichnung „Attratività dei borghi“. Für jedes dieser Projekte will der Staat über das Kulturministerium bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung stellen, insgesamt also 420 Millionen Euro.
 
Videokonferenz
Online-Videokonferenz: Staatssekretärin, Landesrat und Südtiroler Kulturvertreter.
 
 
Im Rahmen der Aktion B sollen mindestens weitere 229 kleinere Aufwertungsprojekte der Gemeinden von bis zu 1,6 Millionen Euro mit italienweit 580 Millionen Euro finanziert werden. Laut Kultur-Staatssekretärin Borgonzoni handle es sich um wichtige Maßnahmen, um Entwicklung und Wirtschaftswachstum zu fördern.
Landesrat Vettorato verwies darauf, dass Südtirols Landesregierung  bereits in einem Beschluss die Leitlinien für die Bewertung von Projekten übernommen und die Voraussetzungen für die Einsetzung der Bewertungskommission geschaffen habe. Der Landesrat sprach von einer „großartigen Gelegenheit, um in dieser von der Pandemie geprägten Zeit Kulturprojekte für alle drei Sprachgruppen voranzubringen“.
Advertisement
Advertisement
Advertisement
Advertisement
Advertisement