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Vertrauen / Italien

Vertrauen Staat / Bürger

Eine Sanierung Italiens müsste damit beginnen, dass der Staat und seine Institutionen den Bürgern Vertrauen vorstrecken und die Bürger Vertrauen in den Staat riskieren
Community-Beitrag von Karl Trojer14.02.2020
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Eine Sanierung Italiens müsste damit beginnen, dass der Staat und seine Institutionen den Bürgern Vertrauen vorstrecken und die Bürger Vertrauen in den Staat und seine Institutionen riskieren. Vom Vertrauensvorschuss lebt jede Beziehung, ja sogar der Aktienmarkt... Damit würde Italiens Glaubwürdigkeit innen und außen wesentlich wachsen, seine Bürokratie (die vom gegenseitigen Misstrauen unerträglich aufgeblasen wird) würde stark reduziert, die Steuerhinterziehung und Korruption würden sinken und die Wirtschaft mit deren Arbeitplätzen könnten aufblühen; die Flucht ins Ausland würde sich erübrigen und die Geburtenraten würden zunehmen...

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Kommentare

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Georg Lechner 14.02.2020, 16:01

Die Überlegungen sind im Prinzip richtig. Allerdings steht Italien nicht allein da, die von deutschen Unternehmen über ihre jeweilige Regierung vorangetriebenen neoliberalen "Reformen"erschweren diesen Weg der wechselseitigen Vertrauensbildung ungemein. Ich erinnere nur an das Jahr 2003, als sich Schröder und Berlusconi gegenseitig wüst befetzten, weil beide Regierungen sich bis zum Gehtnichtmehr um die Industrieführerschaft beim Satellitennavigationsprojekt GALILEO in Grund und Boden lizitierten (wer der EU mehr Mittel zusagte, bekam es).

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