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Foto: Oswald Stimpfl
Ausflug | Ausflug der Woche

Auf die Raschötz in Gröden

Ein ideales Wandergebiet im Herzen der Dolomiten, mit einfachen, kurzen Wegen und einer grandiosen Aussicht: Auf zur Raschötz!

Die Raschötz ist ein dunkler, bewaldeter Bergrücken, der das Grödner- vom Villnösser Tal trennt. Auf seinem breiten, flachen Kamm, der über die Baumgrenze herausragt, breiten sich weite Almen aus, ein ideales Wandergebiet im Herzen der Dolomiten, leicht erreichbar, mit einfachen, kurzen Wegen und mit einer grandiosen Aussicht, die zum Schönsten zählt, was die Alpen zu bieten haben. Mehrere gemütliche Einkehrstationen liegen am Weg, was will man mehr!

Zum Wegverlauf

Wir beginnen die Wanderung am Antoniusplatz in St. Ulrich, nehmen die Rolltreppe zur Talstation der Umlaufhahn zur Seceda, folgen dort kurz der Beschilderung Raschötz in westlicher Richtung und gelangen in wenigen Minuten zur Talstation der Standseilbahn. Bereits die Fahrt in den hochmodernen Panoramawaggons ist ein Augenschmaus, die Kulisse der prächtigen Dolomitengipfel und unter uns das Grödner Tal vor Augen gleiten wir mühelos in die Höhe. Die Bahn bringt uns in wenigen Minuten auf fast 2200 m. Direkt an der Bergstation liegt das zeitgleich mit der Bahn neu errichtete Bergrestaurant Raschötz, mit großer Panoramaterrasse, gemütlichen Stuben und herrlichen hausgemachten Mehlspeisen. Beim Haus beginnt ein schön angelegter breiter Wanderweg, mit Steinen grob gepflastert. Nach einer kurzen Steigung führt der Weg, flacher werden, durch die letzten schütteren Zirbelkiefern den Kamm entlang mit traumhaftem Blick zu den Gipfeln von Lang- und Plattkofel, Fermede, Sella und zur vergletscherten Marmolada, zur Schutzhütte Raschötz. Nach ausgiebiger Pause steigen wir hinter dem Haus noch auf die Gipfelkuppe mit dem beeindruckenden Holz-Kruzifixus. Die Aussicht ist überwältigend, wie auf einem Präsentierteller liegen die prächtigsten Dolomitengipfel vor uns ausgebreitet, im Norden geht der Blick zum Brixner Talkessel und den Grenzbergen zu Österreich, die Zillertaler und Ötztaler Alpen. Absteigend gelangen wir zur schindelgedeckten Kapelle Hl Kreuz, das von frommen Bauern Mitte des 18. Jh. errichtet wurde. Von dort treten wir den Rückweg an, wieder an der Schutzhütte Raschötz vorbei gehen wir in Richtung Bergstation, gelangen zur urigen Cason Hütte, wo die Senner das Weidevieh beaufsichtigen und typische Almprodukte und –gerichte anbieten.  Von steigen wir in wenigen Minuten zur Bergstation ab und fahren nach St. Ulrich zurück.

Gehzeit 1h 30’, 5 km, Hm 170

St. Ulrich/Antoniusplatz ist auch gut mit dem öffentlichen Bus zu erreichen.

 

Einkehrmöglichkeiten:

Bergrestaurant Raschötz, Tel. 0471 79 82 59, www.resciesa.com

Schutzhütte Raschötz, Tel.333- 338 0868, mail: [email protected]

Saltner Hütte (Cason), Familie Thaler, Raschötzer Alm, Tel. 338 193 56 31, mail: [email protected]