Othmar Seehauser/suedtirolfoto.com

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SVP

Der Feldzug

Landeshauptmann Arno Kompatscher steht den ökonomischen Interessen der Familie Ebner im Weg. Eine Analyse des Frontalangriffs aus dem Hause Athesia.
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Othmar Seehauser / suedtirolfoto.com

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Kommentare

Bild des Benutzers Peter Lustig
Peter Lustig 17.03.2015, 07:49
Mit Blick auf dem Weinberg fallen mir hier nach katholischer Theologie gleich 5 von 7 Todsünden ein: * Superbia (Hochmut) * Avaritia (Habgier) * Ira (Zorn, Wut, Rachsucht) * Gula (Maßlosigkeit, Völlerei, Gefräßigkeit, Selbstsucht) * Invidia (Neid)
Bild des Benutzers Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 17.03.2015, 08:31
Franceschini schildet anschaulich die möglichen Motive einer Athesia-Ebner-Kampagne gegen den Landeshauptmann. Ebenso interessant wäre eine Analyse aus der Feder des Medienexperten über die möglichen bzw. unmöglichen Motive von RAI Südtirol für die beispiellose Kampagne zugunsten des Landeshauptmannes.
Bild des Benutzers Michael Demanega
Michael Demanega 17.03.2015, 09:11
Das gleiche steht übrigens auch in der Neuen Südtiroler Tageszeitung bzw. wird dort seit knapp 2 Jahren publiziert. Dass es der Autor unterlässt, die ideologische Tragweite des SVP-PD-Paktes kritisch zu durchleuchten und insbesondere auch die fatalen Auswirkungen auf die Autonomie (durch Autonomiekonvent, Zentralismus oder die so genannte "solidarische" Autonomie), sagt sehr viel über den politischen Hintergrund des Verfassers aus.
Bild des Benutzers Christian Mair
Christian Mair 17.03.2015, 11:38
Zugleich entlarvt der Artikel die neue Zielgruppe der Leserschaft völkisch-nationalen Charakters von Ihrem Schlag(?!).
Bild des Benutzers Walter M
Walter M 17.03.2015, 09:45
Wir sind also auf dem Weg zu einer wünschenswerten Situation: Es gibt Parteien (Plural) und Medien (Plural), die nur teilweise einer Meinung sind. Nur müssen sich halt die Leser und Wähler erst daran gewöhnen, dass Die Wahrheit (TM) sehr subjektiv sein kann.
Bild des Benutzers Stephan H.
Stephan H. 17.03.2015, 10:27
Das Problem bei uns in Südtirol ist, dass bei einer Sache, die effektiv Gefahren für unsere Teil-Autonomie (weil "autonom" bedeutet eigentlich unabhängig, und das sind wir wahrlich nicht) birgt, von verschiedenen Seiten dazu verwendet wird, daraus Kapital zu schlagen. Die Athesia scheint aus Egoismus eine Kampagne gegen den LH und co. zu fahren, und die Gegenseite sieht die reellen Gefahren durch den Zentralismus nicht. Das ist ein perfektes Divide-et- Impera-Schema und der glückliche Dritte wird der Nationalstaat Italien sein, der die Teilautonomie weiter aushöhlen kann, bis nur noch Reste davon übrig sind. Ich weiß nicht ob das daran liegt, dass Südtirol noch nicht in der Moderne angekommen ist und noch immer in "Hintertupf" lebt, aber modernere Regionen wie Schottland und Katalonien geben den Weg vor.
Bild des Benutzers G G
G G 17.03.2015, 11:52
Es stimmt mich immer wieder bedenklich, wie unglaublich viel Macht die Ebner-Familie über Südtirol hat, denn ein großer Teil der Bevölkerung ist bei der Meinungsbildung nach wie vor stark von der "Dolomiten" geprägt. Michl Ebner hat durch den familiären Rückhalt eine Narrenfreiheit, wie sie kein anderer Ex-Politiker, kein Politikrentner und kein anderer Mensch an so einem wichtigen Posten wie dem in der Handelskammer hat. Ich hoffe, dass Franceschini damit Recht hat, dass die aktuelle Regierung mit Kompatscher dem für Südtirol überdimensionalen Einfluss dieser Familie gewachsen ist und dieser Einhalt gebietet. Auch in den Kommentaren beider Ebner-Online-Medien wird alles zensuriert und nicht veröffentlicht, was auch nur im Entferntesten einen kritischen Blick auf die "goldene Familie" wirft. Sie sind diesbezüglich unantastbar.
Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 17.03.2015, 13:37
Man kann von der Dolomiten halten was man will, einige der Kritikpunkte an der aktuellen Autonomie-Politik sind trotz der Eigeninteressen der Athesia richtig. Die realpolitische Frage sollte lauten: Was hätte es uns gebracht, wenn die SVP-Mandatare gegen die Verfassungsreform gestimmt hätten?
Bild des Benutzers Martin Federspieler
Martin Federspieler 17.03.2015, 21:51
Gestern wurden sie mit Politrenten-Causa und Sonderfondsermittlungen zu nimmersatten Opportunisten gestempelt, heute werden sie in derselben Zeitung als um das Allgemeinwohl besorgte Kronzeugen gegen die neue politische Führung in Südtirol ins Feld geführt. Eine recht nachhaltige Strategie scheint mir da nicht dahinter zu stecken. Ist das gegenseitige Vertrauen erst mal dahin, kann man nur noch auf Angst setzen. Angst bald wieder selbst in Sachen Rentenrekurse unangenehm in den Mittelpunkt gerückt zu werden? Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Nur für Kompatscher könnte ich mir keine bessere Werbung vorstellen.
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