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Aus sieben Jahrhunderten von Dante bis

Gefühle
Community-Beitrag von Maria Dechant16.05.2022
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Einsames Wandern

Sinnend streif' ich durch die Fluren, 

eindam, still, mit langen Tritten, 

wend' kein Auge, will die Spuren

schauen nicht, wo Menschen schritten. 

Keine Schirmung kann mir werden

Vor den Leuten, die mich kennen, 

denn in traurigen Gebärden 

sieht man meine Sinne brennen. 

Möchte glauben, das die. Wälder, 

Berg und Bach und Baum und Wiesen

ahnen, wie mein Leben leidet. 

Und ich wandre durch die Felder, 

öde Wildnis wird gepriesen

von der Liebe, die mich kleidet. 

Fancesco Petrarca

Solo e pensono i più deserti campi

vo mesurando a passi tardi e lenti;

e gli occhi porto per fuggire intenti

ove vestigio uman l'arena stampi. 

Altro schermo non trovo che mi scampi

dal manifesto accorger delle genti; 

perchè negli atti di allegrezza spenti 

di fuor si legge com'io dentro avvampi.

Si ch'io mi credo omai che monti e piagge 

e fiumi e selve sappian di che tempre

sia la mia vita, ch'è celata altrui.

Ma pur sì aspre vie, nè sì selvagge

cercar non so, ch' Amor non venga sempre

ragionando con meco, et io con lui. 

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