Martin Ausserdorfer mit Feuerwehr
Facebook/Martin Ausserdorfer
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Interview

“Das war kein Pipifax”

Martin Ausserdorfer über eine Ausnahme-Woche als Bürgermeister von St. Lorenzen, seine Informationstätigkeit auf Facebook und die großen Emotionen im Schneechaos.
Von
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Lisa Maria Gasser20.11.2019
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Kommentare

Bild des Benutzers Michl T.
Michl T. 20.11.2019, 10:26

Bürgermeister 2.0!
Bravo dem BM und allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern und Arbeitern.
https://imgflip.com/i/3gxtef ;-)

Bild des Benutzers Hans Hanser
Hans Hanser 20.11.2019, 10:39

Ich weiß nicht, ich habe bei diesem Herrn den Verdacht, dass es ihm sehr stark um sein eigenes Ego geht und auch in Vergangenheit immer gegangen ist. Schließlich haben auch andere Pusterer Bürgermeister für deren Bevölkerung die Nacht zum Tag gemacht, medial dermaßen in Stellung gebracht hat sich jedoch nur dieser Herr.
Die Vielzahl der Absolventen eines Politikstudiums in der Südtiroler Landesverwaltung und deren in-house-Gesellschaften ist mir ebenfalls suspekt.

Bild des Benutzers Michl T.
Michl T. 20.11.2019, 11:21

einem Politiker vorzuwerfen, dass er sich medial präsent zeigt ist so als würde man einem Fernfahrer vorwerfen er sei wenig daheim. That's part of the job.
Nachdem der Südtiroler Zivilschutz nicht in den sozialen Medien präsent ist (oder mir zumindest nicht auffällt?) nimmt ein Gemeindeverwalter, der sich zu helfen weiß, halt diese Kanäle selber in die Hand. und die meisten waren froh über die laufenden Updates und Warnungen aus erster Hand!
Gegen die "Direktvermarktung" von Mitteilungen der Politiker spricht eigentlich nur, wenn es gezielt darum geht Desinformation, Hetze und Diffamierung an den Mann/Frau zu bringen. siehe dazu @RealDonaldTrump

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maximilian kollmann 20.11.2019, 13:56

Wenn man den Artikel über BM Ausserdorfer liest bzw. weiss was die Bürgermeister das ganze Jahr über für die Gemeinschaft leisten hat man keinerlei Verständnis warum ihnen nicht endlich eine vernünftige Rente zugestanden wird.
Die Leistungen, der Zeitaufwand und die Verantwortung der Bürgermeister stehen in keinem Verhältnis zu denen eines einfachen Landtagsabgeordneten, die Entschädigung aber ist wesentlich schlechter.

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Sepp Bacher 20.11.2019, 21:59

Tatsache ist aber auch, dass Südtirols Bürgermeister bereits mehr verdienen, als jene im Trentino, mit den selben Aufgaben und Kompetenzen, und diese wiederum mehr als jene anderer Regionen.
Ich fände es richtig, wenn die Gemeinden jeweils den Teil in die Rentenkasse einzahlen würden, in die der/die Betroffene sonst auch einzahlt. Am Ende erhält er/sie die Rente für die er/sie eingezahlt hat. Das selbe auch für Landespolitiker! Warum sollen sich Politiker nach Beendigung des Amtes noch vom Sack der Steuerzahler bereichern, wenn sie nichts Besonderes mehr leisten? Ja wenn er/sie vielleicht noch einen gut dotierten Verwaltungs- oder Aufsichtsratsposten neben der Rente erhält?

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Christian Mair 20.11.2019, 15:09

Was machen die Bürgermeister aber wenn gerade keine Katastrophe da ist? Vielleicht wären für Südtirol besser 20 statt weit über 100 Bürgermeister!

Dafür könnten Ingenieure, Lehrer, Hebammen, Pflegekräfte und viele weitere Positionen besetzt werden.

Die digitale Verwaltung und egovetnment wird das möglich machen.

Und weiter: statt privater Pensionsvorsorge, die in Märkte abfliesst, braucht es demokratische Mitbestimmung von regionaler Wirschaft, um Klimawandel, Arbeitsverknappung durch Digitalisierung, alternder Bevölkerung etwas entgegensetzen zu können!

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Hans Hanser 20.11.2019, 20:52

Ihre Ideen in allen Ehren, die digitale Verwaltung und das E-Government werden vieles schaffen.
Eines aber mit Sicherheit nicht, die Anzahl der Südtiroler Bürgermeister zu reduzieren. Wer die Chance hat Dorfkaiser zu werden und den Freunden Aufträge zu verschaffen, wird auf die Digitalisierung und auf alle vernünftigen Rationalisierungsmaßnahmen in der öffentlichen Verwaltung pfeifen.

Bild des Benutzers Andreas Baumgartner
Andreas Baumgartner 21.11.2019, 00:15

Man kann dem Lorenzner Bürgermeister vieles vorwerfen - nicht aber seine Informationspolitik. Auch die Bürger etlicher umliegender Gemeinden waren über seine Facebook-Statusupdates froh, waren sie zeitweise doch die einzige Informationsquelle. Und es ist naheliegend, dass er die Informationen weitergibt, schließlich lagen etliche Problemquellen (beschädigte Terna-Leitung in Onach, Mure auf Bahnlinie in St. Lorenzen, Hangrutschung Kniepass) auf seinem Gemeindegebiet.

Bild des Benutzers Chris Mair
Chris Mair 21.11.2019, 09:29

Hi Andreas,

in Deinem Text stoert mich nur ein Token: "Facebook".

Warum bringen wir uns in eine Situation, wo wir das offene World Wide Web ersetzen durch ein Produkt einer Firma, die uns bis auf das letzte Bit auspioniert (und entscheidet, was wir zu sehen bekommen) um noch einen Cent mehr Werbeerloese 'rauszuschlagen?

In einer fuer mich idealen Welt wuerde ich mir erwarten, dass Statusmeldungen auf einer lokalen und/oder offiziellen Webseite auftauchen. Z.B. finde ich das hier:

http://www.provinz.bz.it/sicherheit-zivilschutz/zivilschutz/news.asp

Schon klar, dass das heute so nicht geht (wahrscheinlich muss man als Buergermeister da zu Buerozeiten ueber die Presseabteilung gehen um da was posten zu duerfen...). Es spricht aber informatisch nichts dagegen ein niederschwelligeres System einzurichten, wo News gepostet werden koennen. Wenn die Landes-IT zu schwerfaellig ist, koennte das der Gemeindenverband (bzw. die grossen Gemeinden selbst) in die Hand nehmen.

Um das ganze sichtbarer zu machen, kann man gerne aus den sozialen Netzwerken *heraus* auf die lokale/offizielle Seite linken.

-- Chris

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