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Nur Musik?

Südtiroler im Nazirock

Die deutsche Neonazi-Szene lädt nach Thüringen zum Rechtsrockkonzert. Der Einladung folgen auch ein paar Dutzend Südtiroler.
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Jahr für Jahr pilgern zahlreiche Südtiroler zu den großen und kleinen Rockfestivals im In- und Ausland. Gerne fährt man etwa nach Deutschland – und so könnte man eigentlich nichts berichtenswert daran finden, dass sich am vergangenen Samstag (15. Juli) auch in Themar in Thüringen ein paar Dutzend Südtiroler auf dem Konzertgelände tummelten. Dass die aus Südtirol Angereisten trotzdem in den lokalen Medien landen, verdanken sie der Tatsache, dass “Rock gegen Überfremdung” – so der Name der Thüringer Konzertveranstaltung – als das größte Neonazi-Treffen im deutschsprachigen Raum im heurigen Jahr gilt.

Braune Burggräfler

Den Beweis für die Präsenz der Südtiroler Gäste liefern nicht zuletzt Fotos, die von den beiden Fotografen Lionel C. Bendtner und Lukas Beyer, die rechtsextreme Aktivitäten in Deutschland beobachten und dokumentieren und für den Störungsmelder-Blog der ZEIT schreiben, vor dem Konzertgelände geschossen und auf die Plattform Flickr geladen wurden. Wer sich die knapp 1.500 Fotos anschaut, entdeckt T-Shirts mit der Aufschrift “Division Südtirol”. Gesichter und Namen der dazugehörenden Träger und ihrer Begleitung wurden am Donnerstag gegen 00.50 Uhr auf der Online-Plattform Indymedia veröffentlicht.

Einige Namen auf der Liste sind bereits im Zusammenhang mit rechtsextrem motivierten Gewalttaten und NS-Verherrlichung, vor allem in sozialen Netzwerken, aufgefallen. “Die Korrektheit der Liste kann von unserer Seite in den meisten Fällen bestätigt werden. Besonders stark vertreten waren junge Männer aus der Völlaner und Naturnser Umgebung, hinzu kamen Personen aus Tisens, dem Passeiertal und Schenna. Auch einige Personen italienischer Muttersprache aus dem Umfeld des ‘Veneto Fronte Skinhead’-Netzwerks aus Sinich waren anwesend”, heißt es von der Antifa Meran.

Man kennt sich

Dort hat man sich die Fotos genau angeschaut – und “altbekannte Gesichter” entdeckt: ein bereits im Jahre 2008 im Zuge der Operation “Odessa” im Burggrafenamt verhafteter Neonazi; Mitglieder der so genannten “Völlaner Hitlerjugend”, die nicht nur in Zusammenhang mit einer Schlägerei in St. Leonhard im Passeier stehen; einen ehemaligen Freiheitlichen, der von der Partei wegen eines Fotos, das ihn mit Hitlergruß zeigte, ausgeschlossen wurde; ein Mittelsmann zwischen der deutschen und der italienischen rechtsextremen Szene im Raum Meran, der in letzter Zeit immer wieder gemeinsam mit jungen Neonazis unterwegs gewesen sei, so die Antifa. Was die Liste zudem gezeigt habe, “ist, dass sich rechtsextreme und neonazistische Ansichten quer durch alle Gesellschaftsschichten ziehen, Sicherheitsdienstmitarbeiter sind ebenso darunter wie Metzger und Handwerker”.

Doch wie kommen junge Männer aus dem Westen des Landes in das südthüringer Themar? Groß beworben wurde die Veranstaltung weder im Internet noch abseits davon. Musste sie auch nicht, denn man richtet sich an ein Publikum, das sich untereinander bestens kennt. Unter den dubiosen Gästen, die auch aus Russland, Tschechien, Italien und der Schweiz kamen – “Angehörige rechtsextremer Gruppen aus Südtirol, mit den Thüringer Neonazis seit vielen Jahren enge Beziehungen pflegen”, schreibt die Frankfurter Rundschau. Die Verbindungen Südtiroler Neonazis nach Deutschland sind bekannt.

Musik und Macht

Ebenso bekannt – zumindest in der Szene – waren die Musikgruppen, die am Samstag auf die Bühne durften: Neonazi- und Rechtsrockbands wie “Sleipnir”, “Die Lunikoff Verschwörung”, “Blutzeugen”, “Flak” und “Stahlgewitter” spielten ihre einschlägigen Lieder. Dazwischen traten immer wieder Gastredner auf, darunter Denis Nikitin von der russischen Neonazi-Bewegung “WhiteRex” und Vertreter von Thügida (dem Thüringer Ableger von Pegida), dem “Dritten Weg”, der Rechten – und der verurteilte Holocaust-Leugner und frühere NPD-Vorsitzende Günter Deckert. “Unter dem Namen ‘Rock gegen Überfremdung’ bellen sie ihre Furcht vor dem Untergang des Abendlandes durchs Mikrofon in Tausende kahlrasierte und gescheitelte Köpfe”, schreiben die VICE-Reporter, die vor Ort waren.

Eine für die deutsche Neonazi-Szene illustre Runde, die sogar Kenner überraschte. Angesichts der Verschiedenheit der Gruppen, die sich in Themar eingefunden hatte, war von einem “Schulterschluss” und einer “Machtdemonstration” die Rede. Die Veranstaltung in Themar wurde wohl auch genutzt, um sich zu vernetzen, Kontakte zu knüpfen und Verbindungen zwischen Gleichgesinnten in anderen Ländern herzustellen.

Themar – kein Thema?

6.000 Besucher zählte die Thüringer Polizei am Samstag in Themar (2016, als das Konzert erstmals stattfand, waren es an die 500 gewesen), die allermeisten davon Männer. In den sozialen Netzwerken, über die die Polizei vor, während und nach ihrem Einsatz auf dem Konzertgelände die Bevölkerung laufend informierte, wurde harsche Kritik laut. Warum hatte die von einem bekannten Neonazi als politische Kundgebung getarnte Veranstaltung überhaupt stattfinden können? Warum schritt die Polizei nicht ein als Hände zum Hitlergruß gestreckt wurden und “Heil-Hitler”-Rufe ertönten? Und wie erklärt man sich, dass Polizeibeamte Teilnehmer des Konzerts offenbar mit Handschlag begrüßt hätten?
Fragen über Fragen, denen sich das Social Media Team der Thüringer Polizei stellt. Ihre Bilanz fällt jedenfalls “größtenteils positiv” aus: 43 Strafanzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und der Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen; drei Personen wurden in Gewahrsam genommen, von 440 die Identität festgestellt. Eigentlich nicht berichtenswert?

Im Gegenteil. Für viele heißt es jetzt, noch genauer hinschauen – auch bei uns. Die Teilnahme von über zwei Dutzend Südtirolern sei “sehr bedenklich”, mahnt die Antifa: “Es zeigt nicht nur, wie stark die nationalistische Ideologie bei diesen Männern verankert ist, sondern auch wie fest ihre Strukturen in Südtirol sowie die Verbindungen nach Deutschland immer noch sind. Fakt ist: Das Burggrafenamt und der Vinschgau haben immer noch ein Naziproblem, angesichts dessen die Gesellschaft nicht untätig bleiben kann.” Zur Wachsamkeit ruft auch Giuseppe Tricarico auf. Der Fahndungsleiter der Polizei sagt, man kenne die Südtiroler Szene und behalte sie im Auge. Auch wenn die Teilnahme an einem Konzert wie in Themar allein keinen strafrechtlich relevanten Tatbestand darstelle, so gelte es doch, “jene, die extremistisches Gedankengut wieder aufleben lassen, nie aus den Augen zu verlieren.”.

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Kommentare

Bild des Benutzers Oliver H.

Hmm? In Deutschland gibt es ein Konzert mit 6000 Teilnehmern und 41 Strafanzeigen. Es gibt keine Gewalt und keine Verletzten. Wir sollen aber wachsam sein und deshalb werden Fotos, Namen und Wohnorte der Teilnehmer veröffentlicht. Niemand dieser Leute verstieß gegen das Vermummungsverbot.
Wenn aber 1500 Linke eine Stadt kurz und klein legen und Polizeikräfte in Hinterhalte locken, und eigentlich Mordversuche begehen, ist das alles nicht so schlimm. Das ist doch krank.
Interessant auch, dass gerade so viele Burggräfler da dabei waren. Im burggrafenamt sitzt ja auch die antifa. Pusterer waren laut der linken gestapo keine dabei. Und kurioser weise gibt es im pustertal auch keine Antifa-SA. Die antifa züchtet sich durch die Anwendung faschistischer Methoden ihre Neonazis selbst heran, damit sie eine Existenzberechtigung hat. Wer Namensisten und Wohnorte veröffentlicht, ruft indirekt zu Gewalt auf. Das Gesindel hat sich also nicht auf dem Konzert getroffen, sondern stand hinter der Kameralinse.

Bild des Benutzers Tom Rebhuhn

Du Schlaumeier, wie soll denn da auch Gewalt entstehen? Man war unter sich im Gehege, die Polizei grüßte offenbar freundlich. Darf ich raten? Du bist auch auf einem der Fotos zu erkennen! Anders kann ich mir deine Wut auf die Veröffentlichung dieser Fotos nicht erklären

+1-14
Bild des Benutzers Basso Meno

"Darf ich raten? Du bist auch auf einem der Fotos zu erkennen!"

Schwerwiegende Vorwürfe! Haben Sie denn auch Beweise für Ihre Behauptung?

Bild des Benutzers Oliver H.

Nein, ich war nicht dabei. Ich finde es nur bedenklich, wenn selbsternannte Antifaschisten auf Nazijagd gehen, dabei aber weder wissen, wer Alfred Rosenberg war, noch eine Ahnung vom Parteiprogramm der NSDAP haben. Von den Schriften, auf denen der National-Sozialismus beruht ganz zu schweigen. Das sind intellektuelle Flachpfeifen, die sich als moralische Instanz inszenieren und sich dabei selbst der Methodik bedienen, wie sie von der SA oder vom Stürmer angewandt wurden. Das kotzt mich einfach an. Daher kommt mein rabiater Ton.
Auch die Dokuvon Thomas Kuban über Rechtsrock ist sehr aufschlussreich. Doch der linke, pseudointelletuelle Pöbel interessiert sich nicht für echte Analysen, sondern ist genau wie der proletarische Rechtspopulist gestrickt - insgeheim will er nur sein Weltbild bestätigt wissen.

Bild des Benutzers 456 123

Sie wollen doch nicht ernsthaft versuchen einen Naziaufmarsch durch Gewalt von Linksextremen zu legitimieren.
Und fragen sie sich tatsächlich warum es im Pustertal keine organisierte Antifa gibt? nicht weil sie sich die Nazis heran züchtet, sondern vielleicht weil sie sich dort Bildet wo es ein Nazi Problem gibt. Es ist die Frage wer zuerst da war, die Antifa oder die Nazis, ich würde mal auf die Nazis tippen, oder glauben Sie es würde Regenschirme geben, gäbe es gar keinen Regen?

Es ist gut dass sich Menschen Nazis in den Weg stellen, denn man muss Nazis daran hindern das zu tun was sie tun Würden wenn man sie lassen würde(auch friedlicher Widerstand gehört dazu).
Zudem bedeutet Antifa nicht dass man Gewalt anwenden muss. Ich behaupte sogar dass 90% der Antifaschisten, also Menschen die gegen den Faschismus sind der friedlichen Mitte zuzuordnen sind. Diejenigen die Gewalt anwenden sind Extremisten und sollten keines Falls das Bild der gesamten Antifaschisten bestimmen.

+1-11
Bild des Benutzers gorgias

Leider tun sich auch viele Antifaschisten schwer, sich klar von Gewaltaktionen zu distanzieren bzw. diese zu verurteilen. Das haben Sie übrigens bis jetzt auch noch nicht getan.

+1-11
Bild des Benutzers 456 123

Gewalt soll immer das letzte Mittel sein. Um einer Person das Leben zu retten muss diese aber angewendet werden. Damit meine ich es gibt einen Unterschied zwischen einem Nazi der einen Schwarzen verprügelt und mir der ich hin gehe um ihm zu Helfen.
Ich Persönlich wende keine Gewalt an, habe es auch nicht vor und hoffe demnach nie in so eine Situation zu kommen. Ich distanziere mich von brennenden Autos und ausgeräumten Geschäften, von Gewalt die von Menschen ausgeht. Wobei es oft schwierig zu sagen ist wer der Agressor war und von wem also die Gewalt ausging. Ich möchte hierzu auf das Video im Kommentar von "Maria M" verweisen.

+1-11
Bild des Benutzers gorgias

Dass nicht alle in Hamburg von der Antifa waren, ist schon bekannt, doch die Antifa nutzt nicht nur Gewalt als Notwehrmittel, was vollkommen legitim ist, sondern nutzt Gewalt als perverierte Form des Protests, als auch um Menschen deren Meinungen sie nicht teilen Mundtot zu machen. Unter dem Motto Punch a Nazi riskiert man geschlagen zu werden, auch wenn die Meinung Teil des demokratischen Spektrums gehört aber einigen nicht passt. (obwohl das für mich zweitrangig ist bei der Beurteilung solcher Mittel)

Distanzieren Sie sich also auch ausdrücklich von den aggressiven Gewaltaktionen die von der Antifa unternommen werden?

Bild des Benutzers 456 123

Sie verwechseln hier etwas, in Hamburg waren es die Antikapitalisten die zum Portest aufgerufen haben und nicht die Antifaschisten. Zwar sind die meisten Antikapitalisten auch Antifaschisten, in Hamburg waren sie jedoch nicht auf antifaschistischer Mission.
Antikapitalismus verwendet aber andere Mittel, in erster Linie Blokaden und Demonstrationen, diese werden dann von der Polizei gestört und davon kommt erst die Gewalt gegenüber die Polizei.
Aber zurück zur Antifa, ich habe mich doch bereits von Gewalt die von Menschen ausgeht distanziert.

Bild des Benutzers Basso Meno

Wenn Blockaden und Demonstrationen widerrechtlich von der Polizei unterbunden werden, steht Ihnen doch der Rechtsweg offen. Sind Sie denn schon in dieser Richtung aktiv geworden?

Bild des Benutzers 456 123

Theoretisch ja, aber bis man vor Gericht gegangen ist und womöglich einige Instanzen durchlaufen hat ist es meist schon zu spät zb. G20 schon vorbei. Gesehen zum Beispiel beim Protestcamp Entenwerder oder auch der G20-Welcome to hell demo. Bei dieser bestünde die Möglichkeit gegen die Auflösung zu klagen, aber was soll das denn Bringen, die Polizei hat ihre Entscheidung gefällt und der Bürger muss sich daran halten. (Ich will hier nicht auf die Gründe eingehen aber klagen kann man immer)
Ein weiteres Problem ist, dass Blockaden nicht legal sind, und dem entsprechend nicht eingeklagt werden können. Zudem sind im allgemeinen Klagen gegen die Staatsgewalt recht selten von Erfolg gekrönt.
Nein bin ich nicht, ich war in Hamburg zu G20 auf der Schanze und auch der Welcome-to-Hell-demo um mir das alles anzuschauen und kam nicht mit dem Gesetz in Konflikt.

Bild des Benutzers Martin Al.

"Das Gesindel hat sich also nicht auf dem Konzert getroffen, sondern stand hinter der Kameralinse."

Ich denke, man kann sich kaum mehr entblößen!

Bild des Benutzers gorgias

Ich teile deinen Unmut, dass salto nicht fähig ist kritisch über die Vorfälle in Hamburg zu berichten, aber dass Südtiroler Nazis ein Produkt der Antifa sein sollen, ist schon eine steile These.

Mit Nazi-Vergleichen würde ich sparsamer umgehen. Ich halte im Grunde nicht viel vom Konzept der Antifa, doch soweit ich informiert bin ist zumindest die Antifa Meran in ihren Aktivitäten nicht mit den Schlägertrupps der SA vergleichbar. Zumindest nicht in Südtirol und wenn man so einen Vergleich macht sollte man ihn bitte dokumentieren können.
Ich finde die Prangermethoden dieser beiden Journalisten als sehr bedenklich. Bin grundsätzlich gegen Doxing und weis nicht was ich davon halten soll wenn man jetzt auf einmal Aufmerksamkeit sein soll. Solange es keine Straftaten gibt, sollte man zumindest die Identitäten nicht offen legen, doch hier wieder von GESTAPO zu reden ist eine Verharmlosung der Aktivitäten dieser Nazi-Behörde.

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Bild des Benutzers Oliver H.

Georgias, ich Stimme großteils zu. Wenn die Antifa Meran anders ist als ihre deutschen und österreichischen Kollegen, können sie janeigene Fotos, Namen und Adressen auf die Website stellen. Die Website hat nicht mal ein Impressum, was schon einiges über die Seriosität dieser Gruppe aussagt. Warum tun sie das nicht? Stehen sie nicht zu ihren Aktionen?

Bild des Benutzers 456 123

Antifa ist ein loses Bündnis unter das alle Menschen die gegen den Faschismus sind fallen. Ich hoffe auch Sie sind gegen den Faschismus. Es handelt sich nicht um einen Verein sondern um die Bezeichnung für Personen einer ähnlichen Ideologie. Es gibt auch Antifa-Vereine, diese spiegeln aber keines Falls alle Antifaschisten wieder.
Die Website auf die Sie verweisen ist ein Antifaschistischer-Blog, der Inhaltlich über die wachsende Rechte schreibt. Es sind also längst nicht alle Aktionen auch "Ihre Aktionen". Anonymes Bloggen ist im Internet weit verbreitet und schützt die Identität und hat nichts mit der Seriosität zu tun. Blogs mit Seriosität in Verbindung zu bringen ist allgemein schwierig weil diese oft Meinungen widerspiegeln.
Ansonsten finde ich das Veröffentlichen von Bildern und Adressen nicht richtig.

Bild des Benutzers Bruno Pedewilla

Im Namen des angewandten Antifaschismus ist offensichtlich jede Art von linkem Faschismus erlaubt. Mann/Frau muss nur oft genug und bei jeder passenden Gelegenheit behaupten, Antifaschist zu sein ...

Die sogenannte antifaschistische „Antifa“ genießt eine Narrenfreiheit, um die sie jeder Narr in D und Ö beneidet.
Auch die sogenannte völkische SA genoss Narrenfreiheit, als sie vor und nach 1933 wie eine wilde Horde durch Deutschlands Städte zogen. Die SA musste nur behaupten, für Deutschlands Interessen zu handeln ... (in Wirklichkeit waren es nur ihre eigenen ... ) Und gegen irgendwelche bösen Mächte in Feld ziehen zu wollen/müssen (notfalls wurden welche erfunden- was sie auch mit der "Antifa" gemeinsam haben)

Übrigens: Die braune Farbe der SA-Uniformen hat in ihrer Entstehungsgeschichte nichts mit Erde bzw. heimatlicher und heiliger deutscher Erde oder ähnliches zu tun. Aber das ist einen andere Geschichte ... (Die SA hätte wahrscheinlich auch schöne himmelblaue Uniformen verwendet, wenn sie welche in dieser Farbe bekommen hätten ... haben sie aber nicht ... nur braun war zu bekommen ... Rot hätte ihnen auch gut gestanden. Joseph Göbbels (Ich bin deutscher Kommunist) wäre sicher begeistert gewesen!)

LG, ihr Helden des Antifaschismus!
Macht Euch einen schönen Tag, und denkt nicht zu oft an Marx und Murx und an das Ende des Kapitalismus!

Bild des Benutzers 456 123

ich darf darauf hinweisen dass Sie hier einige im Volksmund ähnlich verwendete Begriffe, Ideologien und Gruppierungen zusammen werfen. Diese sind aber zu trennen, nicht alle Antifaschisten sind Antikapitalisten, nicht alle Antifaschisten sind Kommunisten.
Was ich nicht ganz verstehe: sie verteufeln die ganze Zeit Menschen die für Werte wie freie Religionsausübung, gegen Homophobie, gegen Rassismus und für eine Gleiche Behandlung aller Menschen, egal ob Mann oder Frau, Schwarz oder Weis, ob Homo oder nicht einstehen. Dann frage ich sind Sie gegen all das?
Ich weis es wird oft Gewalt angewendet und das Verurteile ich, sie selbst verurteilen aber durch ihre Aussagen alle Menschen die für derartige Werte einstehen, indem Sie sich von Allen distanzieren und nicht nur vor jenen die Gewalt anwenden. So kann ich hier die Frage nochmal Stellen, diesmal an Sie Herr Pedewilla sind sie für den Faschismus?
von Narrenfreiheit würde ich keinesfalls sprechen, sie Wird im falle von Gewalttaten ebenso vom Gesetz verfolgt wie andere Straftäter. Möglicherweise hat die Antifa eher den Rückhalt des Volkes da sie im Gegensatz zu ihren Rechten Widersachern für Werte einsteht die Erstrebenswert in einem modernen Staat sind.
Würde die Antifa nur diejenigen Bekämpfen die Sie als Nazis oder zu Rechts einstufen wäre sie Wohl arbeitslos.
Zudem vergleichen Sie Menschen die Juden ermordet und den Weg zum Holocaust geebnet haben mit Menschen die genau verhindern möchten dass das noch ein Mal passiert #moralischfragwürdig
Was die Farbe der SA mit unserer ganzen Diskussion zu tun hat verstehe ich leider nicht.
Falls Sie zu ende Denken wofür die abkürzung Nazi steht (Nationaler Sozialist) dann hätte man auch drauf kommen können dass einige Kommunisten wären. Auch Hitler selbst sagt man nach er sei bei den Kommunisten aktiv gewesen... Diese leute Waren auch Sozialisten, aber nationale Sozialiten, also nur für das eigene Volk. ein deutscher Kommunist ist nicht weit von einem nationalen Sozialisten... Moderne Linke sind aber offen für alle und stehen für die bereits genannten werte ein.

zu ihrem Schlusswort, Antifaschisten müssen nicht zwangsweise Marxisten sein ;)

Bild des Benutzers Bruno Pedewilla

“ ... Der Einladung folgen auch ein paar Dutzend Südtiroler ...“

Das behauptet salto.bz Wie viele waren es wirklich? Fünf oder doch acht?

Wir erinnern uns, wie "entsetzt" die Schreiberlinge von salto.bz waren, als tausende vermummte Linksradikale raubend und zerstörten durch Hamburg zogen, 500 verletzte Polizisten und eine Spur der Verwüstung hinterließen ...

Und wenn die schwarze Antifa durch Bozen zieht, dann jubeln sogar die 3 Hansel von der BBD ...

+1-11
Bild des Benutzers Harald Knoflach

@pedewilla
hatte ich schon erwähnt, dass du ein spassvogel bist.
mit differenzierten betrachtensweisen hast du freilich schwierigkeiten.
http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=35379

+1-11
Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht

Ich teile die Meinung von Oliver zu 100%! Zu so einer Art von "Antifaschismus" fällt mir eigentlich nur noch Herr Robespierre ein, schon mal von den Typen gehört? Ich will gar nicht wissen was es so alles auf Salto zu lesen gäbe, wenn auf Neonaziseiten Fotos von randalierenden südtiroler Linken samt Namen und Wohnort auftauchen würden.
Also wirklich! Das ist nichts anderes als Hetze und Salto macht fleißig mit! Was soll so eine Aktion denn bitte konkret bringen?

Bild des Benutzers Maria M

Ich wundere mich über die Kommentare. Dass das nicht einfach nur ein friedvolles Konzert war, lässt sich doch bitte an der sehr illustren Teilnehmerliste erkennen - wenn unter anderem einem verurteilter Holocaust-Leugner eine solche Plattform geboten wird, werden Menschenrechte mit den Füßen getreten. Dass da in den Kommentaren so undifferenziert die Geschehnisse in Hamburg daneben gestellt werden ist nicht hilfreich. Ich lebe in Hamburg - gleich am Schanzenviertel - und nein, die Stadt wurde nicht von 1500 Linken kurz und kleingelegt. Was für ein Blödsinn. Ich will dieses Fass nicht öffnen, aber man weiß inzwischen zum einen, dass das nicht nur "Linke" waren, wie es immer praktisch verkürzt dargestellt wird. Die geschehene Polizeigewalt, die mich weitaus mehr verunsichert hat, wird hier in den Kommentaren auch schön übergangen. Zum anderen sieht man inzwischen kaum noch was von dieser "Spur der Verwüstung". Dass es auch unter jenen Vollidioten gibt, die meinen, es sei ein sinnvolles politisches Statement das Fahrzeug eines beliebigen Menschen in Brand zu stecken oder den Laden einer lokalen Drogeriemarke zu zerstören, will ich gar nicht abstreiten. Das finde auch ich dumm und unnötig und die Schäden streite ich nicht ab.
Aber diese Verharmlosung hier von nicht Rechts - nein das sind Neonazis und Faschisten - durch ein so verkürztes Darstellen linker Randale ärgert mich sehr. Diese netten Neonazis, die sich da in Themar schön gemütlich vernetzen durften, gehen gegen Menschenleben vor (ja das geht auch in Gesten, Drohungen, Worten) und lassen sich bei einem Rockkonzert von Menschen belehren und radikalisieren, die den Holocaust leugnen! Die Flüchtlingsheime anzünden! Die sich wünschen, dass Andersdenkende und Menschen anderer Herkunft doch bitte vergast werden sollten. Und für so ein Verhalten sollen sie nicht an den Pranger gestellt werden (durch einen Link wohlgemerkt)? Das verstehe ich nicht.
Gewalt äußert sich für mich weitaus mehr in der Aberkennung von Menschenrechten und gar dem Recht auf Leben, als in der Zerstörung von Eigentum. Wer noch zu Hamburg etwas sinnvolles hören und lesen will http://daserste.ndr.de/panorama/Es-war-kein-vorbereiteter-Hinterhalt,pan... http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/G20-Krawall-Gab-es-wirklich-einen-...

+1-12
Bild des Benutzers Bruno Pedewilla

Wer T-Shirts mit dem Aufdruck „Südtirol bleibt Deutsch“ trägt, ist in den Augen unserer Linken bereits ein Nazi ...
Und diejenigen, die Transparente mit der Aufschrift „Deutschland verrecke“, oder „Deutschland du mieses Stück Scheiße“, oder "nie wieder Deutschland", oder Nein zur Annektion der DDR durch die BRD", voller Stolz durch die Straßen tragen, dazu noch eine passende Vermummung weil sie zu feige sind, ihre Visage zu zeigen, sind gute linke „Autonome“ und Gegner der Globalisierung ...

Lesetipp:
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/das-impulspapier...

Und was ist die Frau Muslima Aydan Özoguz (SPD), ihres zeichen „Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration“, die Deutschland abschaffen will?

Wer die Brüder dieser Frau sind, der soll bitte googeln ... Nur soviel: Sie sind radikale Islamisten mit sehr viel Einfluss ... Sie selber hat sich natürlich davon distanziert, sonst wäre sie nicht Ministerin für Migration geworden-und das wollte sie unbedingt werden ... Ihre Bruderküsse mit den Islamisten-Brüdern sind daher inoffiziell und wer das Gegenteil behauptet, ein NAZI, Rassist und Islamhasser sowieso ...

Noch ein Hör- und Sehtipp und viel Vergnügen mit der links-grünen Claudia ...
https://www.youtube.com/watch?v=zkOdYjRx1-E

LG

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