Afrika am Globus
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Diskriminierung

Licht in dunkle Kapitel

Die EU fordert ihre Mitgliedsstaaten auf, gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt gegen Menschen afrikanischer Abstammung vorzugehen. Zieht Südtirol mit?
Von
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Lisa Maria Gasser20.12.2019
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Kommentare

Bild des Benutzers Ralph Kunze (gesperrt)
Ralph Kunze (gesperrt) 20.12.2019, 11:12

Das Problem liegt auf einer ganz anderen Ebene. Vor der eingetretenden Massenmigration, also bis vor ca 5 bis 10 Jahren, gab es keine Vorurteile ggüber Migranten. Mit der massenhaften illegalen Einwanderung, befeuert durch Merkels Schleusenöffnung und dem. Satz"wor schaffen das" hat sich die Einstellung der Bürger geändert. Vor allem deshalb, weil die Brutalität un Kriminalität sprunghaft anstieg. Bestes Beispiel ist das Bozner Bahnhofsviertel, von den Morden und Vergewaltigungen in Deutschland ganz zu schweigen. Die wenigen "echten" Flüchtlinge und Schutzsuchende leiden ebenfalls darunter. Ein Wahnsinn ist darüberhinaus der illegale Shuttleservice im Mittelmeer seitens der NGOs. Afrika hat 1 Milliarde Einwohner und in naher Zukunft 2Mrd. Kommen 20 oder 50 Millionen davon nach Europa, ist Afrika nicht geholfen und Europa hat ein Problem. An der Ursache des Dilemmas, nämlich an der Bevölkerungsexplosion in Afrika muss Hand angesetzt werden.
Erlaube mir einen Link beizufügen
https://youtu.be/aQOcZOWFDOI

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Manfred Klotz 20.12.2019, 12:03

Bis vor 5 bis 10 Jahren gab es keine Vorurteile gegenüber Migranten?

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Ralph Kunze (gesperrt) 20.12.2019, 13:28

Was wollen sie?

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Ludwig Thoma 20.12.2019, 14:59

Der Film "Angst essen Seele auf" von Rainer Werner Fassbinder ist aus dem Jahr 1974 und thematisiert Vorurteile gegenüber Migranten. Es hat also weit vor 5-10 Jahren Vorurteile gegenüber Migranten gegeben.

Bild des Benutzers elisabeth garber
elisabeth garber 20.12.2019, 17:06

Wunderbarer Film - für Zyniker wahrscheinlich unverständlich.

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Manfred Gasser 20.12.2019, 16:29

Die Frage ist eher, was wollen Sie?
Ihren Migrantenhass mit Merkel´s "Wir schaffen das" rechtfertigen?
Vielleicht war Ihre Überzeugung vor 15 Jahren ja schon die gleiche, und Sie hatten einfach nicht die "Eier" es auszusprechen.

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Peter Gasser 20.12.2019, 17:36

„Vor allem deshalb, weil die Brutalität un Kriminalität sprunghaft anstieg. Bestes Beispiel ist das Bozner Bahnhofsviertel, von den Morden und Vergewaltigungen in Deutschland ganz zu schweigen“... sagt wer? Trump? Orban? Kunze?

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Servus Leute 20.12.2019, 18:00

Kunze, sie rechtfertigen Rassismus - was mich nicht wundert, man weiß ja, wie Sie gestrickt sind.

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Georg Lechner 20.12.2019, 18:43

Die "Bevölkerungsexplosion" in Afrika ist nicht die Ursache des "Dilemmas", sondern eine Folge der kolonialen Ausbeutung, in deren Folge kein Geld für ein staatliches Sicherungssystem erübrigt wurde. Auch hierzulande waren so kinderreiche Familien an der Tagesordnung, als es noch keine Sozialversicherung gab, sondern nur die Hoffnung, dass es einige Kinder schaffen und die dann altgewordenen Eltern versorgen.

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Peter Gasser 20.12.2019, 17:50

“In der langen Geschichte des afrikanischen Kontinents gibt es eine Vielzahl von Errungenschaften, die sowohl in Südtirol als auch außerhalb der Landesgrenzen auf großes Interesse stoßen würden”:
ja, da wäre als erstes die Entwicklung des homo erectus zum homo sapiens in Afrika zu nennen, und die nachfolgende mehrmalige Besiedelung Europas durch Migration... Kunze, der Nachfahre der Migranten, schimpft jetzt über jene, die ihn erschaffen haben...

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Ralph Kunze (gesperrt) 20.12.2019, 18:10

Faktenleugner sind bei den Saltokommentatoren offensichtlich in der 2 Drittelmehrheit. Draussen beim Volk schaffen sie nicht die 5%Hürde. Aber passt ja.

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Manfred Klotz 21.12.2019, 07:52

Die Fakten leugnen wohl eher Sie, wenn Sie behaupten, ich zitiere "Vor der eingetretenden Massenmigration, also bis vor ca 5 bis 10 Jahren, gab es keine Vorurteile ggüber Migranten".
Sie können es noch so versuchen sich herauszureden - wie Sie es für gewöhnlich tun - Ihre Behauptung ist schlichtweg falsch.

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Ludwig Thoma 21.12.2019, 09:17

Dem Volk draußen sollten Sie mal erklären, dass Herr Salvini gegen Art. 1 seines eigenen "decreto sicurezza bis" verstoßen hat, in dem er das Schiff "Gregoretti" über Tage nicht einlaufen ließ.

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Karl Trojer 21.12.2019, 12:25

Merkels Aussage "wir schaffen es" war nicht nur mutig, sondern auch ein Schild gegen manipulierte Angst. Letztlich werden wir Europäer es schaffen müssen, gegen die ausbeutungsbedingte, jahrhunderte alte Not und gegen die fremdverursachten Klimafolgen Afrikas Lösungen anzubieten. Dabei sind m.E. zwei Probleme parallel und gleichzeitig zu lösen : 1. Menschen die auf Flucht sind, ist bedingungslos zu helfen ( 10 Mio Flüchtlingen wären gerade mal 2% der EU-Bevölkerung...) ; 2. den Fluchtursachen wie kriegerische Gewalt, Hungersnot, klimatische Veränderungen der Lebensräume, Mangel an Entwicklungschancen ist durch gezielte Maßnahmen vor Ort wie Einbringung von know-how, Ansiedlung von Unternehmen kleiner und mittlerer Größe, Förderung regionaler Kreisläufe, Ausbau regenerativer Energien, fairen Handel, Beratung zur Geburtenregelung, Aus-u.Weiterbildung u.ä. entgegenzuwirken; dies hätte auch die Rückkehr vieler Flüchtlinge in ihre Heimat zur Folge. Ein vereintes, solidarisch handelndes Europa hat die Kraft dies umzusetzen. Das Schüren von Angst bietet keine Lösung und führt letztlich zu Terror und Krieg.
Als Pfarrcaritas bemühen wir uns um Integration von hier lebenden Flüchtlingen; erschreckend dabei ist es, dass bei der Arbeitsplatzsuche einige Unternehmer uns sagen : wir können unseren Kunden keinen "Neger" zumuten, oder, unsere Mitarbeiter haben keine Lust mit einem "Neger" zusammenzuarbeiten. Und die Wohnungssuche ist durch arge Vorurteile gegen "Schwarze" fast aussichtlos. Diese Umstände sind eines so reich beschenkten Landes wie Südtirol es ist nicht würdig, diesen sollte durch faire Meinungsbildung seitens der privater und öffentlicher Hand begegnet werden.
Schlimm finde ich das Verhalten Europas den Kurden und Syrern gegenüber; diese Menschen einem Erdogan auzuliefern, ihnen unsere Gastfreundschaft zu verwehren, ist grausam !

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