Andreas Conca
Sabes
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Pflanzenschutzmittel

Concas Pestizid-Lektionen

Nun mischt auch ein bekannter Arzt in der Pestizid-Diskussion mit. Was der Bozner Psychiatrie-Primar Andreas Conca über gesundheitliche Folgen des Pflanzenschutzes weiß.
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Kommentare

Bild des Benutzers Markus Lobis
Markus Lobis 22.04.2017, 10:27

Ein wichtiger Beitrag. Hinhören!

"die Untersuchungen, die bislang in Südtirol gemacht wurden, haben nicht diese Verteilungen ergeben, die wir aus internationalen Studien kennen." In Südtirol wurden und werden keine grösseren Studien vorgenommen. Dabei wäre Südtirol mit seinen Monokulturen ein ideales Untersuchungsgebiet, Pestizide und Menschen so nah beieinander. Bürger haben ein Recht zu wissen, wie schädlich Pestizide sind!
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-11/glyphosat-urteil-eugh-pestizide...

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Klemens Kössler 23.04.2017, 21:52

Die Anwender von Pestiziden in oder außerhalb der Landwirtschaft sind schon lange sehr aufmerksam was Nebenwirkungen anbelangt. Wenn ein Anwender eine Krankheit bekommt so stellt sich jeder auch die Frage "hab ich das jetzt weil ich mit diesen Stoffen arbeite bekommen?" Deshalb ist es wichtig zu wissen wie schädlich Pestizide sind das heißt ob schon oder ob nicht ob viel ob wenig ob welche ob wie ob wann.
Da ich selbst eine Krankheit habe dessen Auslöser wahrscheinlich ein Unfall war habe ich mich doch sehr auf die Suche gemacht welche Auswirkungen Pestizide, mit welchen ich ja seit meiner Kindheit hantiere, mit meiner Krankheit zu tun haben oder vielleicht der Auslöser waren. Dazu bekam ich Mithilfe eines Neurologen welcher mir eine Unmenge von Daten Zutritt verschuf. Es handelte sich um Langzeitstudien aus aller Welt, mich erstaunte die Vielzahl der Studien und welche Kombinationen der Verbindungen durch studiert wurden ohne dass die betreffende Bevölkerung davon etwas mitbekam. Viel Studien waren auch in Italien gemacht worden, Auffälligkeiten gab es mal so mal anders richtig schlüssiges oder verwertbares nicht. Genauso wie man einen schädlichen Einfluss dokumentieren konnte so konnte man andernorts das Gegenteil dokumentieren das wäre dann gesundheitsfördernd, die Auffälligkeiten bestätigten keine Tendenzen. Irgendwie gab mir das ein Gefühl mich sicher fühlen zu dürfen es wird doch sehr viel untersucht und weitergeforscht. Genauso soll es auch weiterhin sein ohne Emotionen mit viel Platz für die Wissenschaft zu unser aller nutzen und Gesundheit.

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Klemens Kössler 23.04.2017, 21:59

Was den Vortrag von Herrn Conca in Bozen betrifft so war in seiner Aufstellung der Auffälligkeiten ein Gebiet im Pustertal dargestellt einem Gebiet mit wenig bis gar keinen Pestizideinsatz.
Zur Sachlichkeit gehört auch dazu immer die ganze Wahrheit zu sagen, auch wenn die Wahrheit eine vorgefertigte Meinung widerlegt.
Zur Ergänzung: Herr Conca ist nicht nur Malser sondern auch Cousin des Malser Apothekers welcher angesichts der anstehenden Verhandlungen Hilfe von Fachleuten brauchen könnte.
Im Volksmund heißt es: Blut ist eben dicker als Wasser.

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Clemens Kessele 24.04.2017, 10:00

Verfolge nunmehr seit geraumer Zeit Ihre pro Pestizid Ansichten, und habe auch den allergrößten Sermon von Ihrer Seite unkommentiert im Raum stehen gelassen. Da Sie allerdings zur Sorte Mensch zu gehören scheinen, die sich, sobald Sie sich verbal in eine Ecke gedrängt fühlen, sofort mit sehr persönlichen Anfeindungen verteidigt, möchte ich mich mit Ihnen über Ihre Ansichten zum Einsatz von Pestiziden auch nicht länger diskutieren. Allerdings sollten Sie nicht nur anderen Interessenskonflikte unterstellen sondern vielleicht auch IHRE Befangenheit zur Sprache bringen.....im Volksmund heißt es: der Bauer beißt die Hand nicht, die ihn füttert......LOL

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Martin Daniel 24.04.2017, 15:16

Kann mich dem nur anschließen. Sie haben mir vor Monaten einen Interessenskonflikt bei den Pestiziden verneint, dabei stellt sich heraus, dass Sie konventioneller Obstbauer sind. Mit welcher Berechtigung sprechen gerade Sie Herrn Conca die Glaubwürdigkeit ab? ER hat im Unterschied zu Ihnen, Herr Kössler, keine handfesten wirtschaftlichen Interessen!
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wissenschaftliche Studien eine auch für Sie nicht mehr zu leugnende, durch Fakten umfangfreich belegte Erkenntnis auf den Tisch legen werden.

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Hans Bibera 24.04.2017, 12:16

Herr Conca sagt: „Ich würde es als sehr wichtig empfinden, wenn wir in der öffentlichen Diskussion endlich aus dieser Polarisierung von Verteufeln versus Verharmlosen herausfinden würden.“
Ja, darauf müsste meiner Meinung dringendst hingearbeitet werden. Herr Conca kennt als Fachmann bestimmt den Begriff der kollektiven Paranoia, die gerne zur Lenkung von politischen Interessen geschürt wird. Ich würde von ihm gerne wissen, ob das was da in Mals abgelaufen ist und immer noch läuft nicht, mindestens ansatzweise, in diese Kategorie gehört. Vieles zeigt darauf hin. Denn der ursprüngliche Zorn, galt nicht den Pestiziden, sondern den Obstbauern aus dem Mittelvinschgau, die sich "mit der Arroganz ihres Geldes" im Obervinschgau breit zumachen begannen.
Jedenfalls wird hier eine toxische Relevanz hochgespielt, die im Vergleich zu anderen Giftigkeiten nicht haltbar sind. Den Menschen wird damit große Angst macht. Es wäre dringend die Frage zu stellen, inwiefern die Ängste, die dadurch produziert werden, alleine schon von sich aus und noch dazu über den sog. Noceboeffekt, die größeren gesundheitlichen Schäden verursachen als der Pestizideinsatz selbst. Wir sollten uns nicht verrennen und damit andere wichtige Aktionsfelder vernachlässigen. Angst und Depressionen werden laut WHO bis 2020 zur zweithäufigsten Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufschließen. Dies sei im Sinne der Vorsorgeprinzips gesagt. Und vielleicht wäre Herr Conca hie tatsächlich ein guter Mittelsmann.

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Sepp Bacher 24.04.2017, 16:52

Ich bin auch für eine sachliche und Vernunft betonte Diskussion. Ich bin aber der Meinung, dass Stoffe, welche in Verdacht stehen, gesundheits- oder umweltschädlich zu sein, solange bis zum Gegenbeweis verboten werden sollen!

Bild des Benutzers Ein Leser
Ein Leser 24.04.2017, 17:18

Autoabgase - gesundheitsschädlich? Ja, also Auto verbieten
Handystrahlen - gesundheitsschädlich? Laut einem Gerichtsurteil in Italien krebserregend. Sofort Handy verbieten!
Wasser - gesundheitsschädlich? Zuviel in zu kurzer Zeit (Stichwort Hyperhydratation) tödlich. Verbieten?
Mensch - umweltschädlich? Eindeutig in seinem Verhalten. Menschheit verbieten.
Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen

Mensch- umweltschädlich? Menschheit verbieten? oder lernen ohne Glyphosat Unkraut zu bekämpfen. Das machen schon viele Gemeinden in Südtirol, manch Obstbauer tut sich schwer damit. Im Beitrag geht es um gesundheitliche Risiken, diese Risiken müssen in der Gesellschaft offen angesprochen werden können. Fruchtbarkeitsstörungen, bestimmte Krebsformen, Blutkrebs und Veränderungen im Schilddrüsenbereich treten bei Obstbauern häufiger auf. Ungefährlich sind die Stoffe nicht und in Südtirol werden große Mengen ausgebracht.

Bild des Benutzers Klemens Kössler
Klemens Kössler 24.05.2017, 14:34

Herr Hilpold, wie gesagt ich habe Zugang zu einer Vielzahl von Langzeitstudien. die von Ihnen angesprochene Häufigkeit von Krankheiten bei Obstbauern ist nicht das Ergebnis solcher Studien sondern wohl eher das Ergebnis von dem Wunsch nach Beweisen.
Vor allem was die Schilddrüse anbelangt ist Ihnen sicher bekannt dass wir in Südtirol unter einem notorischem Jodmangel leiden welchen Sie nicht fahrlässig missdeuten sollten.

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Sell Woll 25.04.2017, 09:16

tolle bewusstseinströme à la james joyce - genial irrational!

Bild des Benutzers Werner Heiss
Werner Heiss 24.04.2017, 17:49

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“

Paracelsus

Was sachlich und Vernunft ist ist halt Ansichtsache. Jede Seite nimmt genau das für sich in Anspruch.

Der Satz von Paracelsus trifft auf moderne chemische Substanzen und ihrer komplexen Wirkung nicht zu. Es gibt Pestizide die hormonell wirken- man denke nur an das vertbotene DDT: https://de.wikipedia.org/wiki/Dichlordiphenyltrichlorethan oder ein Pestizid in seinem Nutzen ähnlich Glyphosat: https://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Orange
Der Satz von Paracelsus bezieht sich auf Stoffe (z.B. Alkaloide) die pharmazeutische Wirkung haben und in größeren Mengen giftig sind. Der Satz trifft auch auf einfache Gewürze zu: ein Glas Petersiliensaft trinken und man fällt tot um.

Bild des Benutzers Hans Bibera
Hans Bibera 26.04.2017, 13:52

Um die Sachlichkeit ein wenig zu erleichtern, ist es womöglich hilfreich die Statistiken zu studieren.
Wir sollten uns an den Pestiziden nicht verrennen und diese zur Projektionsfläche unserer verdrängten Risiken machen.
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Gesundheit/Todesursa...

Bild des Benutzers Hans Bibera
Hans Bibera 26.04.2017, 15:44

und noch ein Link zu einem Film, der vielleicht hilfreich ist unsere Ängste zu analysieren:
http://www.swr.de/odysso/risiko-alltag-was-unser-leben-wirklich-bedroht/...

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