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Impfungen

Gestrichene Ärzte

Rät ein Arzt vom Impfen ab, könnte ihn das künftig seinen Beruf kosten. In Südtirol relativiert man die Bedrohung und setzt auf “Vernunft und Aufklärung”.
Von
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Lisa Maria Gasser21.07.2016
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Kommentare

Bild des Benutzers Bernhard Oberrauch
Bernhard Oberrauch 21.07.2016, 15:12
Wenn die Argumente ausgehen, kommen Zwangsmassnahmen. Ich habe zu diesem Thema in Südtirol in der Vergangenheit leider schlechte Erfahrungen mit den Behörden gemacht. Auf meine vielen Zweifel wurde nicht ausreichend tief eingegangen und nur auf die "gängige Lehrmeinung" verwiesen. Eine Lehrmeinung, auch wenn sie noch so gängig ist, ist aber keine wissenschaftliche Basis und verunsichert Impfzweifler noch mehr. Nachvollziehbarere Informationen habe ich bei den Impfgegnern wie bei http://www.aegis.at und http://www.impfkritik.de/ gefunden. Ich wünsche mir, dass sich unsere Behörden mit den Impfzweiflern zusammen tun und nach echter wissenschaftlicher Forschung suchen, anstatt sich von Werbekampagnien der Pharmaindustrie leiten zu lassen- beim Impfen geht es nicht nur um die Gesundheit, sondern auch um viel Geld. Ich kann Eugen Sleiter nur beipflichten- Disziplinarandrohungen bringen nichts, “Auf Fragen, Skepsis und Zweifel eingehen, die Menschen aufklären, informieren und versuchen, zu überzeugen – mehr kann ein Arzt nicht tun” - " Denn der Wille und die Entscheidungsfreiheit der Patienten sei nun einmal zu respektieren."
Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 21.07.2016, 15:29
Ich halte nichts von solchen faschistoiden Methoden. Jeder medizinische Eingriff und somit auch Impfungen sind Körperverletzungen und jeder Patient muss für sich selbst Nutzen und Risiko abwägen. Die Aufgabe des Arztes ist es, zu informieren und nicht Leute zu bekehren/missionieren/überreden. Außerdem ist nicht jede Impfung gleich sinnvoll. Darf ich einem Patienten etwa nicht mehr davon abraten, sich gegen Tollwut oder Japan-B-Enzephalitis zu impfen? Kein Arzt wird einer Frau mit Kinderwunsch von einer Rötelnimpfung abraten, aber ob ein 35 Jahre alter Mensch sich unbedingt gegen die Grippe impfen muss, sei dahingestellt. Letztlich ist jeder Mensch selbst für seine Gesundheit verantwortlich, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen -_-
Bild des Benutzers gorgias
gorgias 21.07.2016, 19:42
Hier war wohl nicht von allen Impfungen die Rede. Wahrscheinlich sind es bestimmte Pflichtimpfungen. Hier von faschistoid zu sprechen sind wohl schwere Geschütze. Und so weit ich weiss hat ein Arzt auch nicht Narrenfreiheit. Zumindest nicht vollkommene, wenn man sieht was so einige für alternative Angebote für extra Cash anbieten. Wie Homeopathie, Osteopathie und was weiss ich noch für einen Schmarrn. Da fragt man sich was so eine Ärzteausbildung wert ist, denn das wäre so als ob ein Chemiker nebenbei noch Alchemie betreibt und glaubt sie würde Chemie ergänzen oder auch noch besser sein. Oder ein Metereologe einen Regentanz aufführt und meint damit das Wetter beeinflussen zu können.
Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 21.07.2016, 21:07
Laut Artikel sind Impfungen generell und nicht nur die 'Pflicht'impfungen gemeint. Es hat auch nichts mit Voodoo zu tun, wenn man einige Impfungen stärker empfiehlt als andere.
Bild des Benutzers gorgias
gorgias 21.07.2016, 23:13
So was gibt doch keinen Sinn, das ist sicher nur eine Ungenauigkeit in der Berichterstattung. Dass ein Arzt so was wörtlich nimmt und darauf einsteigt spricht nicht gerade für ihn.
Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 22.07.2016, 00:01
Weiter unten im Artikel werden Pflichtimpfungen separat angeführt, für deren Verweigerung Verwaltungsstrafen vorgesehen sind. Was denn nun? Es spricht also gegen mich, dass ich etwas zu genau nehme? Ich finde das amüsant.
Bild des Benutzers gorgias
gorgias 22.07.2016, 00:31
Laut Artikel sind Impfungen generell und nicht nur die 'Pflicht'impfungen gemeint. Weiter unten im Artikel werden Pflichtimpfungen separat angeführt, für deren Verweigerung Verwaltungsstrafen vorgesehen sind. Was denn nun? Ja was denn nun?
Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 22.07.2016, 11:30
Das Problem bei den Impfungen liegt in erster Linie bei der Ignoranz einiger möchtegern pseudo Aktivisten und Verschwörungstheoretiker, die meinen sie müssen nach ihren verzerrten Weltbild alles bekämpfen was irgendwie vom Staat, Lobbys oder sonstigen Hirngespinsten aufgezwungen wird. Diese Leute treiben durch Internetforen und sozialen Netzwerken ihren Kreuzzug gegen Impfungen und verbreiten seit Jahren das Wakefieldmärchen von Impfungen die Autismus verursachen sollen. Jeder der Wakefield nur eine Minute lang googelt findet raus, dass seine Studie nichts anderes als ein Versuch war an Geld durch Schadensersatzklagen zu kommen. Dennoch hat sich durch diese Propaganda bei einem teil der Bevölkerung die Angst vor Impfungen stark befestigt. Darunter leiden tun aber nicht sie selbst sondern ihre Kinder, welche das Risiko eingehen an Krankheiten zu erkranken und im schlimmsten Fall zu sterben, die sie nicht mal bekommen würden wenn ihre Eltern nicht so blöd wären. Im bekannten Oneda Fall hat die italienische Justiz aber erkannt, dass die persönliche Einstellung der Eltern (in diesen Fall religiöse Ansichten) zu medizinischen Behandlungen (Bluttransfusionen), es ihnen nicht erlaubt letztere zu verweigern wenn es um das Leben des Kindes geht bzw., dass sie sich somit der fahrlässigen Tötung strafbar machen. Es bleibt nur zu hoffen, dass im Falle einer nicht erfolgten Pflichtimpfung gleich entschieden wird.
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