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Die Gegner

"Mehr Fragen als Antworten"

Zu diesem Fazit kommen die Vertreter des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz nach der Vorstellung des Flughafen-Konzepts im Landtag.
Von
Bild des Benutzers Lisa Maria Gasser
Lisa Maria Gasser21.10.2015
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Flughafen

Die Gegenfront

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Kommentare

Bild des Benutzers Markus Gufler
Markus Gufler 21.10.2015, 18:43
Frage: Sind die von den beiden Herren favorisierten Zugverbindungen rentabel und müssen nicht subventioniert werden? Wenn man nach der Rentabilität von Zugverbindungen sucht, findet man z.B. einige Aussagen auf http://www.bahn-fuer-alle.de/pages/argumente/antworten-auf-behauptungen-der-bahnprivatisierer.php Da geht es zwar eigentlich um Argumente gegen die Privatisierung aber man findet u.A. auch Anhaltspunkte zur Rentabilität: ''...sind nur diejenigen privaten Bahngesellschaften rentabel, die die Verbindungen zwischen den großen städtischen Zentren bedienen. Die regionalen Bahnbetreiber erhalten weiter hohe staatliche Zuschüsse.'' ''...dieser wird jedoch zu 60 bis 70 Prozent über die Regionalisierungsgelder kofinanziert'' ''Wettbewerb auf Schienen ist rein technisch nur begrenzt möglich. Auf Schienen kann man nicht, wie auf Straßen, überholen. Man kann nicht, wie im Flugverkehr, "Slots" für konkurrierende Verbindungen kaufen'' Oder hier der "Bericht zur Bahn" der Europäischen Kommission von 2014 mit dem Titel "Hohe Subvention und wenig Wettbewerb" (http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12471_de.htm) wo man u.A lesen kann ''Der Bericht zeigt, dass der Eisenbahnsektor immer noch stark von staatlichen Subventionen abhängig ist (etwa 36 Mrd. Euro im Jahr 2012)'' Es ist spannend wie die Herren Dissinger und Riedl argumentieren: ''Das Engagement des Landes im Mobilitätsbereich sollte darauf (Eisenbahn) gerichtet sein und nicht in der Subvention eines seit 18 Jahren unrentablen Provinz-Flugplatzes bestehen.'' Unrentables zu Subventionieren scheint bei den beiden auf sehr subjektives Verständnis zu stoßen.
Bild des Benutzers Martin B.
Martin B. 22.10.2015, 12:46
Sinnvoller Hinweis zu einer notwendigen Gegenüberstellung Bahn/Bus und Flugzeuge und diesbezüglicher öffentlicher Finanzierung. Neben den Kosten pro Passagier und km sind aber eben auch die diesbezüglichen Schadstoffe und Lärmemmissionen ein sehr wichtiger Faktor. Wäre interessant, wenn dies schon aus Studien extrahiert werden könnte. Auch ein Vergleich zu Flughäfen wie Innbruck, Verona, Bergamo, usw. fehlt mir bisher. Wirklich mehr Fragen als Antworten.
Bild des Benutzers Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi 21.10.2015, 23:21
Ich finde dass die Diskussion um den Flughafen schon lange den Boden der Rationalität verlassen hat – leider. Die Regierung hat mit der Platzierung der Gesetzestexte wenig Geschick bewiesen, die Ebner-Keule aus der HK hilft auch wenig. Aber auch die Gegner bekleckern sich nicht mit Ruhm. Die einen aus Populismus, die anderen aus ökologisch motivierter Fundamentalopposition – und um diese geht es hier: Mich wundert wieso sich die Umweltschützer so sehr an der Nicht-Profitabilität des Flughafens stören? Sind sie plötzlich Ökonomen geworden? Wissen sie denn was sonst noch alles nicht profitabel ist? Da wären der öffentliche Personennahverkehr, die Eisenbahn, und ja – man staune – auch der Autoverkehr. Alle werden subventioniert, weil sie ohne staatliche Infrastruktur schlicht zu teuer für den Normalbürger wären. Und dabei handelt es sich nicht um "Schulden" oder "Finanzlöcher" wie inkompetent herumtrompetet wird, sondern um von der Volkswirtschaft generiertes Steuergeld das seit jeher in diese Strukturen fliesst. Und um die Proportionen zu begreifen: Flughafen 2,5 Mio jährlich, Strassennetz 90 Mio jährlich. Allein mit den Kosten für die Umfahrung von Auer lässt sich der Flughafen 28 Jahre lang betreiben - in Worten: achtundzwanzig. Also Ökonomie nicht so ihre Sache. Und Ökologie? Die Brennerautobahn passieren täglich 32.000 PKW und 5.000 Laster. Dass da z.B. 6 Flüge täglich naturgemäss wenig ins Gewicht fallen muss man gar nicht nachrechnen. Nach meiner amateurhaften Berechnung entspricht es ca. 1,3 % der Belastung durch die Autobahn nach Schadstoffen bei 0,88 % der beförderten Personen, der Energieverbrauch pro Person ist im Flugzeug ca. 50% höher. In absoluten Zahlen ist der Flugverkehr was den Treibstoffverbrauch betrifft keine sehr grosse Mehrbelastung. Lokaler Strassenverkehr ist noch nicht berücksichtigt. Auf jeden Fall sollten die Ökologen in ihrem eigenen Kompetenzbereich weniger diffus raunen und maulen sondern besser Zahlen auf den Tisch legen, die sicherlich seriöser sind als diese Milchmädchenrechnung. Die Lärmbelästigung speziell in Bozen, Unterland und Überetsch ist sicher relevant, aus meiner persönlichen Sicht bei der zu erwartenden sehr geringen Anzahl an Flügen tolerierbar. Also in Summe eine verfahrene Diskussion die emotional und populistisch geführt wird. Aus meiner Sicht sprechen ökonomische wie ökologische Fakten nicht signifikant gegen den Flughafen.
Bild des Benutzers Dr. Streiter
Dr. Streiter 22.10.2015, 09:52
Errinnert mich stark an das Schlichtungsverfahren von Stuttgart 21 wo der eben der Cheffe der DB brilliant vorgerechnet hat. Waret schön, statt dafür oder dagegen sein weil man denkt seine Klientel ist dafür oder dagegen. Jedoch: dream on.
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