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Zielscheibe Rösch

Die Causa Bersaglio wird zusehends zum Politikum. Der Meraner SVP-Stadtobmann setzt Bürgermeister Paul Rösch unter Druck: “Wir werden weiter für das Vorhaben kämpfen.”
Von
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Lisa Maria Gasser22.12.2018
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Kommentare

Bild des Benutzers kurt duschek
kurt duschek 22.12.2018, 11:13

.... dem SVP Obmann der Meraner SVP empfehle ich die Kontaktaufnahme mit dem Ex-Landeshauptmann Durnwalder, der mit dieser unklaren "Schenkung" fűr diesen Chaos heute in den Medien die Verantwortung űbernommen hat und bereit ist zu vermitteln. Zeno Cristanell sollte positiv auf seinen Parteikollegen und SCM Präsidenten einwirken, um dessen Justamentstandpunkte in den Verhandlungen mit dem ASM zu űberdenken. Schlussendlich sollt er sich bis zu den nächsten Wahlen immer noch bewußt sein, dass in Meran die SVP Juniorpartner in einer Koalition ist. Der Bűrgermeister Paul Rösch hat die Richtlinienkompetenz um bei Subventionen in Immobilien die nicht Eigentum der Stadtgemeinde Meran sind, gewissenhaft im Interesse ALLER Meraner Bűrger zu handeln.

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gorgias 22.12.2018, 11:45

Laut heutigem Dolomiten Artikel fühlst sich Durnwalder für die Situation verantwortlich und würde sich auch zur Verfügung stellen Ordnung in den Schlamassel Ordnung zu bringen.
Wäre schon wenn dieses Drunwalder-Ei auch von ihn selbst ausgebrühtet würde.

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Toni Ladurner 22.12.2018, 13:38

Ein paar Fragen an den Obmann der SVP Meran:
1. Gibt es für die “Lösung” des Problems wirklich nur die Option, den italienischen Sportverein ASM auszuschließen, wie Zanier und sein Parteikollege Karl Freund behaupten? Ja, die ASM muss sich von dem “Versprechen” von Alt-Landeshauptmann Durnwalder verabschieden, ebenfalls einen Teil des alten Schießstandes geschenkt zu bekommen. Aber: Stimmt es wirklich, dass der Sportclub Meran der ASM ein 99-jähriges Nutzungsrecht angeboten hat oder waren es nicht viel weniger Jahre? Also: bitte alle Fakten auf den Tisch!
2. Wie soll im Gemeinderat für die SVP-“Lösung” eine Mehrheit zustande kommen? Auch Andreas Zanier, obwohl nicht Mitglied des Gemeinderates, weiß, dass die 1,5 Millionen Euro für dieses Projekt vom Gemeinderat genehmigt werden müssen. Wollen Zanier und Freund ihren Vorschlag nur mit “deutschen” Stimmen durchdrücken? Nehmen sie bewusst oder unbewusst auch eine Spaltung der Koalition und eine Gemeindekrise in Kauf? Ist ihnen egal oder vielleicht sogar recht, dass damit der Ost-West-Club, der sich als Sprachgruppen übergreifende Organisation versteht, als “deutscher” Verein dastehen würde? Also: bitte die Geschichte zu Ende denken und mit offenen Karten spielen!
Wir von der Liste Rösch / Grüne werden uns weiterhin für eine Lösung einsetzen, welche die ethnischen Gräben nicht vergrößert.
Toni Ladurner, Gemeinderat der Liste Rösch / Grüne

Bild des Benutzers Martin Daniel
Martin Daniel 22.12.2018, 15:54

Mir scheint, Freund, Zanier & Co. wollen sich als Förderer der dt. Vereine aufspielen, wo sie ihre Wählerschaft verorten u. dem BM den Schwarzen Peter zuspielen, der m.E. zurecht unterstrichen hatte, dass eine mangelnde Einigung zwischen den Vereinen nicht einfach mit noch mehr Steuergeld gekittet werden wird.

Bild des Benutzers Richard Lang
Richard Lang 22.12.2018, 22:06

An den Alt-LH Durnwalder: Hic Rhodus, hic salta! Was war Sache? Luis mit seinem phänomenalen Gedächtnis wird sich sicher noch an alles erinnern.

Bild des Benutzers △rtim post
△rtim post 23.12.2018, 00:31

Schon seltsam. In Südtirol gibt es ein Grundbuchsrecht...
Da sollte nach all den Jahren die rechtliche Situation wohl klar (ersichtlich) sein - oder?
Wieso setzt sich ASM eigentlich nicht mit dem SCM zusammen anstatt mit Fördergelder der Steurzahler-innen eine solche absurde ethnische Posse in den Medien und in der Politik zu initiieren?
Sport sollte eigentlich doch auch sprach- und kulturübergreifend machbar sein - oder?
Jede(r) in Meran hat mittlerweile so viel Sprachkompetenz in den beiden Landessprachen, dass jeder in seiner eigenen Sprache sprechen darf/kann, um zumindest vom anderen verstanden zu werden.

Bild des Benutzers kurt duschek
kurt duschek 23.12.2018, 05:59

RTIM ....über das Eigentum gibt es keine Unklarheiten, es sind die Bedingungen, Auflagen oder Voraussetzungen unter denen es dem SCM geschenkt wurde. Dort liegt der Wurm begraben. Übrigens verlangt der ASM kein Geld von der Gemeinde, es ist der SCM der Hilfe für sein vor sich zerfallende Geschenk benötigt.

Bild des Benutzers MICHAEL KLOTZNER
MICHAEL KLOTZNER 23.12.2018, 10:48

Die Übertragung von öffentlichem Eigentum an Private ist nur unter Auferlegung der Pflicht einer für die Allgemeinheit nützlichen Gegenleistung zulässig. Sollte diese nicht fristgerecht erbracht werden, muss diese rückgängig gemacht werden.

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