Exit
Pixabay
Advertisement
Advertisement
Wahlen 18 elezioni

Grüner Fuß in der Tür

Die Grünen gehen in die Offensive und appellieren an die SVP, eine “Regierungsbildung mit den Mitte-Links-Kräften als vorrangig zu betrachten”.
Advertisement
Advertisement

Liebe/r Leser/in,

wieviel ist Ihnen unabhängiger Journalismus wert?

Dieser Artikel befindet sich im Salto-Archiv und ist nur für Abonnenten und Spender zugänglich.
Unterstützen Sie salto.bz und erhalten Sie Zugang auf über 5 Jahre kritischen Journalismus!
Sie besitzen noch kein salto.bz-Abo?

Mit (ab) einem Mini-Abo von 12 Euro für ein Jahr erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln auf salto.bz. Wählen Sie jetzt Ihr Abo!

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede weitere finanzielle Unterstützung. Ihre Spendenbereitschaft hilft uns, auch weiterhin unabhängig bleiben zu können und die laufenden Kosten und notwendigen Investitionen zu tragen.

Jetzt ein Abo abschließen!

Sollten Sie bereits ein Abo auf salto.bz abgeschlossen haben, aber über keinen Zugang verfügen, melden Sie sich bitte einfach unter info@salto.bz

Redaktionelle Artikel, die auf salto.bz erschienen und vor 6 Monaten online gegangen sind, sind seit 1.1.2019 kostenpflichtig. Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!

Sind Sie bereits salto.bz-Abonnent? Melden Sie sich bitte unter info@salto.bz

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

Günther Pallaver
Salto.bz
Wahlen 18 elezioni

Die Qual (nach) der Wahl

foppaofficial.jpg
Verdi
Brigitte Foppa
Hannes Prousch
Landtagswahl 2018

Grün statt Grün

Kommentar schreiben

Kommentare

Offensive? Das hört sich schon viel mehr nach betteln an: "bütte bütte nicht mit der bösen Lega!"
Heult doch!
Oder lasst mal konkret hören bei welchen Themen Kompromissbereitschaft herrscht, über "humanistische Wertvorstellungen" könnt ihr im Künstlercafé philosophieren.

Bild des Benutzers Tomas Kofler
Tomas Kofler 24.10.2018, 17:55

Nach jeder Wahl dieselbe Taktik der Grünen:

Schritt 1: Druck ausüben indem man behauptet, "die Bevölkerung" ist besorgt.
Schritt 2: VOR den Gesprächen über die Medien hinausposaunen, dass man die einzige logische Wahl sei, und wie dumm die SVP andernfalls wäre.
Schritt 3: In die Verhandlungen gehen und stur bleiben.
Schritt 4: Irgendwann die Gespräche abbrechen, da man absurde Vorderungen (Proporz, Schulen usw.) stellt, auf die die Svp nie eingehen kann.
Schritt 5: Der SVP die Schuld geben.
Schritt 6: Rauf auf die gemütliche Oppositionsbank

Bild des Benutzers Martin B.
Martin B. 24.10.2018, 20:26

Sowohl MÄ als auch TK schreiben meinen Eindruck nieder. Nirgends sehe ich Vorschläge bei diesen und jenem Thema Kompromisse in Richtung SVP eingehen zu wollen. Solange Foppa und Dello Sbarba thematisch das Sagen haben, und über die Medien die Moralapostelkeule schwingen, wird sich nichts ändern: die Grünen bleiben in der Opposition.
Gab es denn schon ein informelles Gespräch mit den SVP? Tsk Tsk, wo kann man einen breiten Vertretungsanspruch bei der Bevölkerung reklamieren? Weder bei Kern-Themen noch bei den Stimmen (für die italienischen Kandidaten).

Bild des Benutzers Brigitte Foppa
Brigitte Foppa 25.10.2018, 10:02

Tomas Kofler: Wann gab es denn dieses Schema in der Vergangenheit? Worauf beziehen Sie sich?

Bild des Benutzers Tomas Kofler
Tomas Kofler 25.10.2018, 16:16

Es sind ja erst Ihre ersten Verhandlungen als Vorsitzende. Belehren Sie mich eines besseren. Aber vor den Gesprächen in den Medien über andere möglichen Partnern herzuziehen und der SVP vorschreiben zu wollen, was für sie besser ist, ist nicht sehr klug.

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 25.10.2018, 10:57

Frau Foppa. Machen sie nichts draus. Der T.K. ist mir bekannt als Lügner und Verleumder. Alles nur seine Erfindung.

Die Strategie der Grünen ist eigentlich nicht so schlecht. Durch diese Anbiederung macht sie die Lega ersetzbar. Die SVP kann dann sagen, wenn die Lega sich mal querstellt:
"da drüben ist die Tür, die Grünen sind scharf drauf mit uns zu regieren und würden sich bis auf die Unterwäsche ausziehen, um die restliche Legislaturperiode mitregieren zu dürfen.

Damit schwächt man die Verhandlungsposition der Lega.

Weiters wiederhole ich meine Aussage von vor einigen Tagen und auch Wochen: Wenn sich die Grünen nur billig genug hergeben, werden sie sicher als Regierungspartei ausgewählt. Die SVP wird sicher die bequemste Partei auswählen. Die Frage ist: Wollen die Grünen das überhaupt?

Für die Lega spricht der Draht nach Rom und die Mehrheit im Regionalrat. Das sind zwei gewichtige Punkte.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 25.10.2018, 07:57

Sehr treffend bemerkt.

Das könnte man der lega aber umgekehrt auch mit Grüne und PD so verklickern.
Auf jeden Fall würde man den italienischen Wählern vor den Kopf stoßen, wenn man den Wahlverlierer und eine Partei mit deutscher Mehrheit im Landtag den Vortritt lassen würde. Solange die Lega eine autonomiefreundliche Linie vertritt, kann die SVP objektiv dessen Ansprüche auf Einzug in die Regierung nicht aberkennen.

Advertisement
Advertisement
Advertisement