Obereggen
Siegfried Pichler
Advertisement
Advertisement
INTERVIEW

“Wir brauchen Planungssicherheit”

Siegfried Pichler (Obereggen Latemar AG) über einen verspäteten Saisonstart und warum ein Skigebiet nur mit einheimischen Tourismus schwer vorstellbar ist.
Von
Bild des Benutzers Sophia Gummerer
Sophia Gummerer27.11.2020
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Die Krise hält an. Mit einem Abo unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Journalismus und helfen mit, salto.bz langfristig zu sichern!

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

Kabinenbahn Kronplatz
Othmar Seehauser
Skilift
Südtirolfoto/Othmar Seehauser
Wintertourismus

Schnee von morgen

Sci
Unsplash
Advertisement

Kommentare

Bild des Benutzers Georg Holzer
Georg Holzer 27.11.2020, 05:47

Bin ganz Ihrer Meinung, gutes Sicherheits Konzept und monatelange Vorbereitungen der Aufstiegsanlagen! Leider wird's nicht an den Aufstiegsanlagen und Beherbergungsbetrieben scheitern, die auch schon an einem Sicherheitskonzept gearbeitet und umgesetzt haben, sondern an der Sanität die seit dem Frühjahr kein erkennbares Konzept ausgearbeitet hat in Zusammenarbeit mit der Tourismuswirtschaft, hunderte Skiunfall Verletzte täglich und in den Krankenhäusern AHA Regeln und die Rettungsdienste mit der Erstversorgung und Abtransport, wie soll das funktionieren?

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 27.11.2020, 07:53

Zaches Thema ! so wie in vielen anderen Bereichen auch. Aber wenn die Skigebiete damit argumentieren, dass die Ansteckungen beim Skifahren unwesentlich sind, haben sie damit wohl mehr Recht als andere, die das ebenfalls behaupten. Selbst in Gondeln mit offenen Luftklappen dürfte es Null Probleme geben. Vorsicht ist vielmehr auf den Hütten + Zubringerdiensten geboten. Und ohne "Planungssicherheit" (die ja allen fehlt), würde ich vorläufig die kostspieligen Schneekannonen etwas ruhen lassen, denn die Öffentliche Hand wird diese "Fehlinvestition" kaum entschädigen können. Auch weil man jetzt weiß, dass die Piefke nicht kommen werden.
Und Argument von Georg Holzer (KH-Kapazitäten) kommt natürlich dazu.

Bild des Benutzers Elisabeth Garber
Elisabeth Garber 27.11.2020, 08:56

Das Hauptproblem dürften wohl die Alkohol-Buden sein und jene Zeitgenossen, die (trotz fehlender Belege) nach überstandener Infektion meinen, zeitlos immun zu sein oder die, welche die Aggressivität des Virus grundsätzlich in Frage stellen.
NB: Prof. Crisanti redet diesbezüglich Klartext, er ist kategorisch gegen die Öffnung der Skigebiete.

Bild des Benutzers Quo Vadis Südtirol
Quo Vadis Südtirol 27.11.2020, 09:47

Wenn Italien die Skigebiete schließt, fahre ich nach Nauders. Und dann soll ich 14 Tage in Quarantäne? Reschen und Nauders sind de facto 1 Dorf. Wegen 100 Metern und der blöden Grenze eine solche Bestimmung? Wie man sieht, die Grenze ist knallhart da, wenn's mal ernst wird. Alles andere sind Sonntagsreden.

Bild des Benutzers Georg Holzer
Georg Holzer 27.11.2020, 10:51

Gute Idee, doch wenn Sie sich verletzen (was ich niemand wünsche) dann kommen Sie in ein österreichisches oder Südtiroler Krankenhaus und dann in Österreich in Quarantäne?

Bild des Benutzers Elisabeth Hammer
Elisabeth Hammer 27.11.2020, 11:28

@quo vadis: Tja, von wegen Europa-Region - ist nicht so lange her, dass von den Landeshauptmännern beschlossen wurde die Grenzen nicht mehr zu schließen: http://www.provinz.bz.it/news/de/news.asp?news_action=4&news_article_id=...

Bild des Benutzers Norbert Von und Zu
Norbert Von und Zu 27.11.2020, 14:24

Sehr geehrte Frau Hammer,
die Europa-Region gibt es nur auf Papier. So lange wir in Europa nicht alle die selbe Sprache sprechen, solange wir verschiedene Kulturen (innerhalb Europa) haben wird es immer Grenzen geben.
Europa ist kulturell und sprachlich ein Fleckenteppich und wird es auch bleiben.

Bild des Benutzers gorgias
gorgias 27.11.2020, 16:30

Europa hat eine 2500 Jahre alte Kulturgeschichte. In der sich Geinsamkeiten gebildet haben, die es gegenüber anderen Kulturkreisen abgrenzt. Wenn Sie nur an der Oberfläche kratzen, dann wundert es mich nicht, dass Sie kulturell homogene Einheiten als Ideal für politische Systeme ansehen.

Politische Einheiten sind nicht an Sprachgrenzen gebunden, wie es doch vortrefflich die Schweiz zeigen kann. So ist Ihr Vorbehalt höchstens ein Zeichen eines kleinkarierten Sprachnationalismus.

Bild des Benutzers Klemens Riegler
Klemens Riegler 29.11.2020, 20:01

Lieber Quo Vadis Südtirol; Also derzeit ist Nauders zumindest eine andere Gemeinde. Und es ist nicht erlaubt Gemeindegrenzen zu überschreiten. Und dann sind gewisse Artgenossen auch noch so schlau und posten auf FB dass sie an diesem WE in Davos Skifahren waren ... wohl aus gesundheitlichen Gründen?

Advertisement
Advertisement
Advertisement