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Vertrauensfrage

Der Befreiungsschlag

Arno Kompatscher macht dem Plan seiner Gegner, ihn und seine Regierung wund zu schießen, einen Strich durch die Rechnung. Der Landeshauptmann setzt jetzt zum Gegenangriff an und wirft seine persönliche Integrität in die Waagschale. Eine Analyse.
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Kommentare

△rtim ୍℘୍stロ 29.03.2014, 09:34
Kompatscher glaubte man als positive neue Südtiroler Politfigur zu kennen. Der neue Obama! Seine Strategie jetzt der Rücktrittsdrohung und Ankündigung im Falle von ... und im Falle, dass ... - sagt viel über diesen Strategen aus und lässt tief blicken. Leider auch, wie er seine Partei und die Südtiroler Bevölkerung sieht. Jeder weiß, dass eine Regierung, die nicht das Vertrauen des Landtags hat, handlungsunfähig wäre und Neuwahlen in letzter Konsequenz mit sich bringen. Einfach banal! Aber in Südtirol will uns dieser Politstratege solche Banalität als Befreiungsschlag verkaufen und die aufmüpfige Bevölkerung warnen, anstatt sich als Machtelite ein wenig ehrlich zu machen. Früher nannte man dies Lauterkeit. Lieber greift sie da auf zur Strategie der Basta-Politik, des Aussitzens und Ignorierens ... Aber aufgemerkt: Angesichts dieser Katastrophe und solcher Erschütterungen waren solche Strategien noch nie zielführend.
Bild des Benutzers Sebastian Felderer
Sebastian Felderer 29.03.2014, 10:21
Tut mir leid, aber dieser Überlegung fehlt mindestens die halbe Südtiroler Wahrheit oder traurige Realität. Wären nicht Mächte im Spiel, die mit einer regierungsfähigen Mehrheit eigentlich gar nichts zu tun haben sollten, dann hätten Sie Recht. Weil dem aber nicht so ist, dürfen wir nicht einen Strategen verurteilen, sondern jene, die diese Strategien notwendig machen, anstatt eine Regierung endlich arbeiten zu lassen.
Bild des Benutzers Oskar Egger
Oskar Egger 29.03.2014, 12:37
Ja, dem stimme ich zu. Strategie oder nicht Renzi hat das so formuliert: "se noi non si riesce a chambiare nulla, andammo a chasa, sempre mejio de tenersi aggrapphati a queste polthrone per cennt' anni".
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Benno Kusstatscher 29.03.2014, 11:16
Ich stelle einmal die These auf, dass ein "Stratege" in der Regierung ein Bauernopfer finden würde. A, um den Generationswechsel zu beschleunigen, B, um die Opposition so richtig unter Druck zu setzen, ihm es gleich zu machen. Perfektes Timing zur Europawahl. @Sebastion: schön, von Dir zu lesen. Das mit der Medienmacht mag schon stimmen, aber wer sind denn die unverbrauchten Kandidaten, die dann ins Rennen geschickt würden?
△rtim ୍℘୍stロ 29.03.2014, 15:42
Hier in klein klein denken - & auf irgend welche politische Spielchen und Vorteile ausgerichtet zu sein - hilft hier nicht weiter. Davon haben mittlerweile alle längst genug!
Bild des Benutzers mauro bazzanella
mauro bazzanella 29.03.2014, 19:36
... ein kluger Hintergrundbericht, mein Kompliment, Herr Franceschini!
△rtim ୍℘୍stロ 31.03.2014, 10:41
Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar. Für manche freilich sind bereits manche Medientitel und Untertitel - in ihrer Medienkritik - scheinbar eine Zumutung. Andere bezeichnen die eigene Partei als die "Seriöseste" (Zeller). Wie gut, dass es nach all diesen verzerrten Selbstwahrnehmungen, die sich eigene Welt geschafft hat, noch (mediale) Korrektive gibt: Kompliment für diesen Artikel!
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