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Offener Brief

Pestizid-Ping-Pong

Beim Umweltinstitut München will man sich mit der Antwort des Landeshauptmannes auf die Protestaktion für Mals nicht abfinden – und hat erneut nach Bozen geschrieben.
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Kommentare

Bild des Benutzers Petra Steiner

grandios
die Zukunft hat endlich einen Namen

Bild des Benutzers Sell Woll

Die Antwort des Umweltinstituts erscheint faktisch und rechtlich überzeugend und überführt unseren Landeshauptmann als Lobbyisten der üblichen Kreise. Sein Verständnis von "nachhaltiger Lebensmittelerzeugung" bezieht sich lediglich auf den lokalen Anbau, wofür er von der EU gerne Förderungen bzw. die Erlaubnis für dahingehende öffentliche Ausschreibungen hätte, um Anbieter von auswärts auszubremsen. Letztens Endes ein Protektionismusprogramm für die heimische, konventionelle und wegen ihrer Kleinstrukturiertheit europaweit nicht wettbewerbsfähigen Landwirtschaft. Wenns ums Eingemachte geht, z.B. um die Frage, ob der Milchhof Sterzing Biomilch von Wipptaler Bauern jenseits der Grenze zu einem "Südtiroler" Produkt verarbeiten darf, dann stößt der Euregio-Fan und Europa-Freund Kompatscher schnell an die Grenzen seiner Vorstellung von Nachhaltigkeit.
Und ja, das Land hat alles unternommen, um den Gemeinden, also auch Mals, nachträglich die Zuständigkeit für eine Pestizidregelung abzusprechen und laufende Gerichtsverfahren zu beeinflussen - ein demokratiepolitisches No-Go!

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