Kohlekraftwerk im Zentrum von Irkutsk
Peter Gasser: Kohlekraftwerk im Zentrum von Irkutsk (Sibirien)
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Klimawandel

ver-sprechen oder versagen

Das Pariser Abkommen vom Dezember 2015 (ja, 2015!) reicht über den G20-Gipfel in Argentinien (Dezember 18) zum G20-Treffen dieser Tage.
Community-Beitrag von Peter Gasser30.06.2019
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Auf Zeit Online (https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-06/osaka-g20-gipfel-klima-abschlusserklaerung-pariser-abkommen) steht heute zum Klimawandel zu lesen:

"Wir haben bis zur letzten Minute zu den Fragen verhandelt, die sich mit dem Klimaschutz, Handel und Migration befassen", sagte Merkel. "Es ist gelungen, nach nächtlichen und täglichen Verhandlungen jetzt wieder eine 19+1-Erklärung zu haben, bei der die 19 sich zu den gleichen Dingen verpflichten, wie wir das in Buenos Aires gemacht haben."

Im Text werde abermals festgeschrieben, dass die Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen "unumkehrbar" seien“. In Argentinien bekannte die G20 sich vor sieben Monaten – mit Ausnahme der USA – zur "uneingeschränkten Umsetzung" des Pariser Klimaabkommens zur Begrenzung der Erderwärmung.

Zudem wurde festgehalten, dass der Vertrag "unumkehrbar" sei. 

US-Präsident Donald Trump ist jedoch der Ansicht, dass die Vereinbarung die Vereinigten Staaten "zum ausschließlichen Vorteil anderer Länder" benachteilige.

Das Abkommen sieht vor, den Anstieg der globalen Temperatur bei weniger als zwei Grad und möglichst sogar bei nur 1,5 Grad zu stoppen"

Erde, Mensch & Eis (Antarktische Halbinsel)
Mensch & Eis (Antarktische Halbinsel), Foto von Peter Gasser

Soweit "Zeit-Online" heute.

Namhafte Wissenschaftler, auch jene, welche an den IPCC-Berichten mitarbeiten, haben aber längst darüber informiert, dass diese Ziele NICHT MEHR einzuhalten sind.

diese Ziele sind NICHT MEHR einzuhalten

Nicht einmal dann, wenn SOFORT auf das Verbrennen von fossilen Treibstoffen verzichtet werden würde (Autos, Schiffe, Flugzeuge, Heizungen, Kohlekraftwerke). 

Das aber ist wohl eine absolute Illusion.

Der CO2-Ausstoß steigt ja weiterhin Jahr für Jahr an, anstatt sich zu verringern, zudem werden dessen Auswirkungen um jeweils etwa 10 weitere Jahre nachwirken.

Da stellt sich die Frage, was hier geschieht:

ver-sprechen oder versagen?

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Kommentare

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Peter Gasser 30.06.2019, 20:29

Nachtrag: neueste Informationen sprechen davon, dass wir bestenfalls Richtung +3 bis +4 Grad C bis zum Ende des Jahrhunderts gehen...

Komplettes Versagen *und* leere Versprechungen!

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