Silvius Magnago
Othmar Seehauser
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SVP

Verjüngte Stiftung

Der Vorstand der Silvius Magnago Stiftung wurde jetzt erneuert. Mit Sabina Kasslatter-Mur und Jakob Brugger gibt es zwei neue Vorstände.
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Für Martha Stocker ist es eine Herzensangelegenheit.
Die ehemalige Landesrätin hat Silvius Magnago Zeit seines Lebens bewundert und auch immer wieder politisch betreut. Dass Stocker nach der Beendigung ihrer aktiven politischen Karriere Präsidentin der „Silvius Magnago Stiftung“ wird, dürfte deshalb eine natürliche Wahl sein.
Martha Stocker wurde bereits vor eineinhalb Jahren von der damaligen Stiftungspräsidentin Rosa Franzelin als Nachfolgerin vorgeschlagen. Jetzt wurde sie in dieser Rolle bestätigt. Zudem gehören dem Stifungsvorstand auch weiterhin Walter Seidner als Wirtschaftsexperte und Marjan Cescutti als Kulturexperte an.
Neu dazugekommen sind jetzt hingegen Sabina Kasslatter-Mur und Jakob Brugger. Sabina Kasslatter ist als Präsidentin des Förderkreises 1669 der Universität Innsbruck eine wichtige Ergänzung, zumal es den Freundeskreis der Universität Innsbruck nicht mehr gibt. Jakob Brugger gehört als Rechtsexperte dem Kuratorium anstelle von Roland Riz an, der ersucht hatte ersetzt zu werden.
Die Silvius-Magnago-Stiftung gibt es nunmehr seit fast 30 Jahren. Der Stifter selber hat sie Ende 1991 ins Leben gerufen und mit stattlichen eigenen Mitteln versehen. Aufgabe der Stiftung ist es, mit den Erträgen Studierende an der Universität Innsbruck bei der Erarbeitung von Dissertationen Gesamttiroler Relevanz zu unterstützen. Dabei sollen abwechselnd Studierende aus Südtirol und dem Bundesland Tirol ausgewählt werden.
 
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Neue Vorstände: Jakob Brugger, Präsidentin Martha Stocker, Sabina Kasslatter-Mur.
 
Der neue fünfköpfige Vorstand konnte bei der letzten Sitzung den neuen Stipendiaten der Stiftung, Kassian Lanz, aus Innichen begrüßen, der über ein noch kaum erforschtes Gebiet arbeitet. Seine Dissertation trägt den Titel: „Eine transnationale Geschichte der Wehrmedizin? Das österreichisch-ungarische und das italienische Militärsanitätswesen an der Gebirgsfront.“ Bemerkenswert sind dabei auch Hinweise, dass es tatsächlich so etwas wie Transfer von Erkenntnissen zu gegenseitigem Nutzen gegeben hat. Einblicke in diese Arbeit werden bei einer Veranstaltung im nächsten Jahr gegeben.
Da auch der Assistentenverein, der „Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Ausbildung und Tätigkeit von Südtirolern an der Landesuniversität Innsbruck“ seine Tätigkeit aufgeben musste, sind auch das Restvermögen und die Verpflichtung dieses Vereins auf die Magnago-Stiftung übergegangen. Der letzte Präsident des Vereins, Marjan Cescutti, erinnerte daran, dass dieser auf eine Initiative von Landesrat Anton Zelger zurückgeht und dass der Verein viel für den wissenschaftlichen Nachwuchs tun konnte. In den 44 Jahren seines Bestehens konnten an die 400 junge Menschen bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten/ihrer wissenschaftlichen Karriere unterstützt werden.

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