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Aus dem Blog von: Silvia Rier

Von Auswanderern. Den eigenen und den anderen.

Wenn wir unsere eigene Migrationsgeschichte vergessen, wird es schwierig. Kleine Tiroler Dörfer im brasilianischen Urwald, tanzende Schuhplattler in Lederhosen und Wadenwärmern. Die Moscheenwünsche der Muslime verteufeln wir aber im hochmodernen Europa - wo bleibt die Toleranz?
Community-Beitrag von Silvia Rier30.07.2013
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Auf facebook bin ich heute auf ein kleines YouTube-Video aufmerksam geworden, einen Film über unsere Trentiner Schwestern und Brüder, die im vorletzten Jahrhundert nach Brasilien ausgewandert waren, ein paar beeindruckende Bilder übrigens, sie haben die Gezeiten des Lebens überdauert. Wir alle kennen diese Geschichten, nicht wahr, und wir kennen die traurigen Gründe, aus denen diese vielen Menschen ihre Heimat verlassen mussten. Diese armen Teufel waren keineswegs Abenteurer, und es waren auch nicht Fernweh oder die Neugier auf andere Kulturen, die sie von zu Hause fort trieben, sondern die schiere Not, der Hunger, und wahrscheinlich ein Fünkchen Hoffnung auf ein besseres Leben.

Es entzieht sich leider meiner Kenntnis, wie freudig diese zuhause so Glücklosen in Brasilien und anderen Teilen der Welt willkommen geheißen wurden (eine Frage, die sich mir unweigerlich stellt, wenn ich daran denke, wie wir uns manchmal aufführen in Sachen Migranten). Aus früheren Zeiten steigt eine vage Erinnerung an ein „Dreizehnlinden“ – einst Evergreen bei reisefreudigen Tirolern – aus den Tiefen meiner Erinnerungen empor und ich tippe es in Suchmaschine. Tatsächlich, dort wird auch heute noch „deutsch“ gesprochen, tragen Kinder blonde Haare und rote Tirolerhütchen, tanzen Burschen den Schuhplattler und sehen Hotels fast so aus wie bei uns.

Stolz auf Tirol

Aber darüber wollte ich eigentlich gar nicht sprechen, sondern vielmehr davon, mit welcher Begeisterung und welchem Stolz hierzulande, bei den Nachfahren derer, die einst zuhause bleiben durften, von diesen deutschen, diesen Tiroler „Exklaven“ in der Ferne berichtet wird und darüber, mit welchem Stolz diese Menschen an ihrem Tiroler-Sein fest- und ihm die Treue hielten, über Jahrhunderte, stets die ferne Heimat vor Augen und im Sinn, wie sie dem brasilianischen Urwald kleine Tiroler Dörfer mit roten Ziegeldächern abtrotzten und auf dem Kirchplatz vor dem Mini-Dom die Schuhplattler tanzen, stilgerecht in Lederhose und Wadenwärmern. In Brasilien. Da braucht’s schon ein gerüttelt Maß ja was denn eigentlich, um so viel Tirol und Tiroler Heimat zu schaffen, in Ländern, in denen doch ganz andere Sitten herrschen.

Platz wofür?

So weit so gut, möchte man meinen, und es sei jeder gestattet, sich in der Fremde so einzurichten, wie er's für gut befindet, wo ist auch schließlich das Problem, nicht wahr… wäre da nicht, ja, wäre da nicht dieser kleine, bittere Beigeschmack: Ich kann nämlich gar nicht anders, als mir vorzustellen, wie insbesondere diese unsere heimattreuen Bewunderer jener heimattreuen Auslandstiroler reagieren würden, wenn sich morgen eine mehr oder minder kleine oder große arabische oder nordafrikanische oder pakistanische Auswanderer-Gemeinde entschlösse, irgendwo im abgeschiedenen Hochland eines unserer abgeschiedenen Täler ein arabisches oder afrikanisches Dorf inklusive Mini-Moschee zu errichten, und wenn sich diese Menschen in ihrer angestammten Tracht und mit ihrer angestammten Sprache auf die Südtiroler Plätze und es dort auch noch wagten, stolz zu sein auf ihre Tracht und ihre Sprache.

Irgendwie verstehe ich’s halt einfach nicht, warum bei den einen so hochgelobt was bei den anderen verteufelt wird, oder umgekehrt. Übrigens, da fällt mir ein: So ein Museum, in der die Geschichte der Südtiroler Auswanderer erzählt und für die Nachwelt festgehalten wird, so etwas wie das „Deutsche  Auswanderer Haus“  in Bremerhaven (http://www.dah-bremerhaven.de/), das fehlt doch noch bei uns.

Auf dass wir nie vergessen mögen.

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Kommentare

Bild des Benutzers Harald Knoflach
Harald Knoflach 30.07.2013, 22:38
ein seltener moment, liebe silvia. ich bin auf punkt und beistrich deiner meinung. interessanter gedanke, der mir auch schon oft durch den kopf gegangen ist.
Bild des Benutzers Frank Blumtritt
Frank Blumtritt 30.07.2013, 23:00
Platzprobleme gabs ja in Europa schon zur Römerzeit und heute haben wir es extrem eng. Dafür macht sich Intoleranz unweigerlich breit. Nicht zufällig gibts ja auch in den Vereinigten Staaten solche Enklaven, die Niemand stören, weil man sich nicht so auf der Pelle hockt (wie zB im schönen Schnalstal...). Was Südamerika angeht, sind Europäer seit Kolumbus' Zeiten immer sehr respektvoll angesehen worden (selbst in Lederhosen). Einerseits sicher wegen der technologischen Überlegenheit, andererseits leider auch wegen ihrer Skrupellosigkeit...
Mir kommt es vor als würde man hier Äpfel mit Birnen vergleichen. Besser gesagt: es sind sicher immer die gleichen Gründe die Völker dazu bringen ihre Heimat zu verlassen, doch das Südamerika am Anfang vom 19. Jahrhundert mit den heutigen Südtirol gleich zu stellen, finde ich schon eher gewagt. Liest man sich die Geschichte Brasiliens dieser Zeit mal schnell auf Wikipedia durch, merkt man schnell dass wir uns in ein Kolonialstaat befinden in mitten eines Unabhängigkeitskrieges wo so mancher Italiener (Garibaldi um nur den bekanntesten zu nennen) auch seine Rolle gespielt hat (diese waren also nicht gerade ganz Fremd). Aber davon mal abgesehen, was war das für ein Land wo sich unsere Auswanderer niedergelassen haben? Gab es in der portugiesischen Kolonie schon eine eigene kulturelle Identität? Wie dicht war das Land besiedelt? Wo gibt es den in Südtirol heute noch abgeschiedene Hochländer in abgeschiedenen Täler? Damit will ich nicht sagen, dass es bei uns für Einwanderer keinen Platz gibt, oder dass eine fremdenfeindliche Einstellung von seiten Teile unserer Bevölkerung gerechtfertigt sind, sondern eben, dass wir uns in einer völlig anderen Situation befinden. Genau aus dieser Zeit stammen die Prinzipien die wir heute als unerlässlich für das Zusammenleben im demokratischen Staat finden, diese haben wir mit der Zeit und mit vielen Fehlern weiterentwickelt. Es liegt heute an uns sie auf er besten (man möchte fast auf der richtigsten sagen) Weise anzuwenden um ein friedliches Zusammenleben mit allen zu ermöglichen, immer mit den Bewusstsein dass unsere Mittel begrenzt sind.
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Sepp Bacher 01.08.2013, 19:56
Brasilien wurde 1822 unabhängig. Bald danach begann die deutsche Immigration (z. B. Gründung der Stadt Bumenau 1850). Etwa zu dieser Zeit zogen auch Tiroler nach Brasilien, rodeten Regenwald und gründeten das Dorf Tirol (Colonia Tirol Brasil). Erst im 20-sten Jh gab es eine zweite Auswanderungswelle von Tirolern, die dann das Dorf Dreizehnlinden (Treze Tílias) ebenfalls durch Rodung des Urwalds bauten. In diesem Jh wanderten auch sehr viele Trentiner nach Brasilien, Uruguay und vor allem nach Argentinien aus, wo sie auch eigene Städte gründeten. Ich glaube die Situation ist nicht die gleiche aber vergleichbar. ME sollten wir tolerieren, dass Zuwanderer hier ihre Kultur leben, Sprache sprechen, Speisen essen, Religion pflegen und auch Gemeinschaft pflegen.
Bild des Benutzers Silvia Rier
Silvia Rier 02.08.2013, 07:20
aus deinem Kommentar m. E. tatsächlich nicht wirklich, worauf du hinaus willst und jedenfalls entsteht schon der Eindruck, dass du unser ambivalentes Verhalten in Sachen Einwanderer, den eigenen und den anderen, zu relativieren suchst. Ich meine, Mateo Taibon und Sepp Bacher haben beide sehr schön zum Ausdruck gebracht, worum es geht. Hast du eigentlich den Link eingesehen, den Mateo Taibon gesetzt hat? Lohnt sich jedenfalls. Und was ich noch fragen wollte: Könntest du deinen letzten Satz "(...) unsere Mittel begrenzt sind" noch ein bisschen ausführen? Natürlich sind "unsere Mittel begrenzt" , das ist eh klar, einerseits; andererseits aber, wenn ich mich so umschaue hier bei uns (vielleicht sogar versuche, mit den Augen von Menschen zu sehen, die nicht an diesen unseren fast schon perversen Reichtum gewohnt und mit ihm "groß" geworden sind), dann will mir dieser Satz fast ein bisschen zynisch erscheinen.
@Bacher Ich habe nie gesagt, dass wir Einwanderer, deren Sprache oder deren Bräuche nicht tolerieren sollen. Sie selbst bestätigen, dass es sich bei den Auswanderern mehr um Siedler handelte als um Einwanderer, dieser Aspeckt macht für mich die Situationen nicht mehr vergleichbar. @ Taibon Ich habe im meinen Kommentar nie behauptet das der Kolonialismus in irgend einer Weise zu Rechtfertigen ist, sondern dass es sich rein geschichtlich gesehen um diese Periode handelt. Sie haben wohl den zweiten Teil meines Kommentares nicht gelesen oder nicht verstanden, sonst müsste es doch offensichtlich sein, dass ich so eine Meinung nicht vertrete.
Bild des Benutzers Harald Knoflach
Harald Knoflach 02.08.2013, 09:17
ich glaube das missverständnis bezüglich kolonialismus liegt viel mehr darin, dass m. e. die kommentatoren hier die tiroler in südamerika in relation zu den früheren einwanderern (spanier, portugiesen usw.) sehen und dass sie sich diesen nicht angepasst hätten. dabei geht es ja aber doch vor allem um das verhältnis von europäern vs. indigener bevölkerung, wobei die europäer wahrlich wenig "anpassungsfreude" zeigten.
Ich wollte nicht relativieren sondern kontextualisieren was nicht das gleiche ist: da wir uns in diesen zwei Fällen, meiner Meinung nach, in zwei komplett verschiedenen Kontexten finden, kann man einen Vergleich, wenn überhaupt, nur mit vielen wenn und aber ansetzen. Wenn es wirklich so war, dass die "tiroler" Dörfer in Brasilien durch Rodung des Urwalds entstanden sind, und die Urvölker schon längst (ohne zweifel zu Unrecht und in heutiger Sicht durch Verbrechen gegen die Menschlichkeit) vertrieben worden waren, an was, oder besser, an wen hätten sich diese Leute anpassen sollen? Bei uns heute handelt es sich eben um ein Land welches schon seit langen besiedelt ist und wo es eine eigene bestehende kulturelle Identität gibt an der man sich (mindestens in den Grundlagen) anpassen sollte. Genau diese westliche kulturelle Identität schreibt Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und alle grundlegenden Menschenrechte vor; zu diesen gehört auch das Recht gleich behandelt zu werden. Im Sozialstaat geht man noch einen Schritt weiter und versucht jedem gleiche Chancen zu bieten und hier kommt die Begrenztheit der Mittel im Spiel. Ich stimme ihnen zu wenn Sie sagen das unser Reichtum in Europa schon fast pervers geworden ist. Dieser bietet sicher die Möglichkeit unzähligen Menschen zu helfen, ein wenig Philanthropie würde unserer Gesellschaft gewiss nicht schaden. Ich würde mich sogar trauen einen Scheit nachzulegen: unsere Gesellschaft ist zum Teil schon so weit verkommen, dass sie vor der Ausnutzung der Ärmsten die Augen verschließt, wie zum Beispiel in Rosarno vor einigen Jahren. Aber Sie selbst stimmen mir bei der Begrenztheit der Mittel zu, damit meine ich, dass das System in seinen Möglichkeiten neue Bürger aufzunehmen bis einen gewissen Punkt tragbar ist weiter aber nicht. Das hat zur Konsequenz, dass wir uns anstrengen sollten soviel Menschen wie möglich zu helfen, mit dem Bewusstsein das wir nicht allen helfen können.
Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 02.08.2013, 17:32
Ich würde unterscheiden zwischen anpassen und angleichen (assimilieren). Es ist richtig, dass sich die Zuwanderer nach unserem Gesellschaftssystem, unseren Gesetzen, usw. richten - sofern ihnen diese auch vermittelt werden - unsere Sprache lernen, um sich mit uns verständigen und bei uns zurecht finden können. Aber wie schon weiter oben geschrieben, müssen sie nicht leben und werden wie wir. Was die Rechte betrifft bin ich der Meinung, dass man differenzieren muss. Solange sie Flüchtlinge sind, sollen wir sie wie Gäste behandeln, d. h. wir sollen ihnen das Notwendigste geben; sie haben aber kein oder ein begrenztes Recht, Forderungen zu stellen. So bald sie aber arbeiten, also Vertragspartner sind und Leistungen erbringen müssen sie in allen Dingen gleich behandelt werden. Ich habe das Wort Gäste gebraucht - vielleicht sind sie keine eingeladenen Gäste. Sie kommen aber, weil sie meist aus übervölkerten Ländern und aus einer Notsituation fliehen in der Hoffnung, bei uns eine Zukunft zu finden. Die Europäer sind in ähnlichen Situationen - wie schon beschrieben - nicht in andere Kontinente gewandert, um um Arbeit zu betteln, nein sie haben die Länder erobert, sich das Land genommen und dort unser Staats- und Rechtssystem etabliert, die Sprache und Religion den Einheimischen auf oktroyiert. Wir Europäer haben daher so etwas wie eine Bringschuld den Zuwanderern gegenüber.
Mir ist der Unterschied zwischen Integration und Assimilierung bewusst, selbstverständlich müssen wir uns die Erste als Ziel setzen.
Ich habe nie gesagt, dass damals richtig war und heute falsch ist oder umgekehrt. Ich wollte die verschiedenen Rahmenbedingungen unterstreichen und meine Zweifel zum Vergleich der Situationen auszudrücken (dazu mehr in meinen vorherigen Kommentar). Das alle Menschen die gleichen Rechte zustehen, sag ich eigentlich schon die ganze Zeit.
Richtig zitiert! Gut, dass wir uns verstanden haben.
Ich verstehe nicht worauf Sie hinauswollen
Patrick hat Recht: Man kann die Situation Südamerikas während und nach der Conquista nicht mit Südtirol 2013 vergleichen. Das ändert dennoch nichts an der Botschaft dieses Beitrages, nämlich dem hervorragendem Beispiel für orwell'sches Doppeldenk (gerade wird Orwell ja sehr inflationär zitiert): Einwanderer sollen sich "integrieren" während man gleichzeitig stolz auf Tiroler Auswanderer in Südamerika ist, welche ihre Traditionen bewahren.
Sinn meiner Kommentare war es auch nicht die Botschaft zu kritisieren. Zum Thema Integration, finde ich es wichtig sie (wie schon erwähnt) von der Assimilierung zu unterschieden. Verschiedene Kulturen können ohne weiteres zusammenleben, dazu braucht es aber den nötigen guten Willen und Dialogbereitschaft von allen Seiten.
Bild des Benutzers Frank Blumtritt
Frank Blumtritt 04.08.2013, 14:29
Mir scheint, hier laufen zwei verschiedene Diskussionen parallel. Silvia sieht einen Widerspruch zwischen der nicht unkritischen Integration anderer Kulturen hier und heute und - noch mehr - morgen und dem Stolz der Südtiroler auf die Bewahrung der Kultur einstiger Auswanderer in Südamerika. Diese Inkonsequenz werden manche Mitbürger sicher an den Tag legen, andere nicht. Vielleicht war das in Südamerika damals genauso, wer weiß? Natürlich kann man Süd-Amerika nicht mit Süd-Tirol vergleichen (trotz der gleichen Himmelsrichtung...), vergleichbar ist allemal das Phänomen der Migration in seinen verschiedenen geschichtlichen und geographischen Kontexten. Patrick hingegen wirft eine der spezifischen Fragen der Migration auf, nämlich, jene der "Integration versus Assimilation". Mir scheint, die beiden Phänomene hängen zusammen und haben eine logische Sequenz. nach einer Phase der Integration (d.h. offene Bewahrung der kulturellen Identität), kommt nach einigen Generationen irgendwann die Assimilation und dann wird sich ein Südtiroler wie ein Brasilianer verhalten und nostalgische Trachtengruppen werden langsam verschwinden. Das mag in einem riesigen Land länger dauern als bei uns. Ich denke an die Entwicklung der Türken in Deutschland. Ich hatte dort schon in den sechziger Jahren einen türkischen Schulkameraden, nicht in der Stadt, sondern in einem schwäbischen Dorf. Heute sind Türken auf allen Ebenen der Gesellschaft präsent, also de facto assimiliert. Das heißt nicht, dass sie ihre Hochzeiten nicht türkisch feiern, oder in die Moschee gehen. Ich stamme aus einer sudetendeutschen Familie. Nach Kriegsende wurden in Deutschland Millionen von ihnen von den Alliierten zwangsintegriert. Noch heute gibt es die "sudetendeutsche Landsmannschaft", die krampfhaft versucht, die alte Kultur nicht vergessen zu lassen, teils auch mit absurden politischen Absichten. In ein paar Jahrzehnten wird das nur noch in den Geschichtsbüchern stehen. Ich denke, Assimilation ist etwas Natürliches, solange sie nicht diktiert wird. Persönlich lebe ich seit 30 Jahren als Deutscher in Italien. Wenn ich mich frage, ob ich nun integriert oder assimiliert bin, kann ich nur schwer eine Antwort finden. Zu Beginn musste ich mit Leidensgenossen aus der ganzen Welt für eine Aufenthaltsgenehmigung Schlange stehen, dann kam die EU-Freizügigkeit, dann fielen die Grenzen. Das waren konkrete Integrationsmaßnahmen. Aber die Assimilation ist eine ganz persönliche Angelegenheit. Sie kann zu jeder Zeit oder nie stattfinden.
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