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Podcast

Sechsaugen-Gespräch

Die aktuelle Debatte von Wolfgang Mayr.
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Folge 9

 

Das Ende der Milchwirtschaft?

 
„Retten wir unsere Milchwirtschaft“, fordert der Arbeitskreis „Zukunft Südtiroler Bergmilch“. Roland Reiterer und Marianna Frena erwarten sich Antworten auf ihre vielen Fragen.
 
 
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Völlaner Bauer Roland Reiterer und Tierärztin Marianna Frena: "Die Lage ist dramatisch"
 
 
In einem Offenen Brief drängt der Arbeitskreis den Sennereiverband auf ein schnelles Handeln. Die Lage ist dramatisch, ist der lose Arbeitskreis überzeugt. Seit dem letzten Sommer organisiert der Arbeitskreis den Protest der kleinbäuerlichen Milchwirtschaft. Kurz vor Weihnachten trafen sich in Völlan 500 dieser Milchbauern. Die Sorge um ihre Zukunft treibt sie um, die Angst, unter die Räder zu kommen. Auf salto.bz berichtet Astrid Tötsch kontinuierlich über diesen neuen Bauernbund von unten, über die Forderungen dieser Bergmilch-Bauern. Vom Brenner der Bergbauern-Hütte  kommentiert die „Neue Südtiroler Tageszeitung“. Im Februar will sich der Arbeitskreis wieder versammeln. Zwei davon sind in diesem Sechsaugengespräch mit dabei, Tierärztin Marianna Frena und der Völlaner Bauer Roland Reiterer:
 

     

25.01.2023

 

Folge 8
 

Geht Bank auch anders?

 

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Ja, sagen Roland Furggler und Erich Innerbichler von Ethical Banking. Die einstige Nische hat sich etabliert. Seit 23 Jahren unterstützt Ethical Banking der Raiffeisenkasse Bozen die öko-soziale Wirtschaft im Land. Ganz im Sinne des Gründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen, eine Bank für das Gemeinwohl. Leitlinie ist verantwortungsvoll sparen und finanzieren. Mehr als 30 Millionen Euro fließen in nachhaltige Projekte. Auch dafür erhielt Ethical Banking den Sustainability Awards 2022. Drei Personen stehen für dieses Projekt, Helmut Bachmayr, Roland Furggler und Erich Innerbichler, langjähriger Direktor der Raiffeisenkasse Bozen. Mehr ist machbar, sagen Furggler und Innerbichler überzeugt, die beiden etwas anderen Banker:
 

     

11.01.2023

 

Folge 7
 

Obdachlos in Bozen, in Südtirol. Versagen oder gewollt?

 

Antworten von Barbara Plagg und Ludwig Thalheimer.

Im Advent erfror in Bozen ein 19-jährige ägyptischer Obdachloser. Online tobten sich die Ausländerfeinde und Rassisten entgrenzt aus. Human-Biologin Barbara Plagg analysierte auf barfuss den Erfrierungstod in einer der reichsten Städte Italiens.

Der Bozner Ludwig Thalheimer, aktiv in der Obdachlosenhilfe, gibt als Fotograf Flüchtlingen und Migranten „ein Gesicht“. Er erzählt über Migranten mit Arbeitsverträgen, die trotzdem keine Wohnungen finden, obdachlos bleiben. Und, es gibt auch Südtiroler Obdachlose. Einer von ihnen erfror ebenfalls. Winterliche und soziale Kälte, sie sind tödlich.

 

     

28.12.2022

 

Folge 6 


Die SVP-Hütte brennt, was tun?


Fragen an die Bürgermeisterinnen Sonja Plank und Rosmarie Pamer.

Hans Heiss stellt in seinem Buch „Blüten der Macht“ der SVP ein schlechtes Gesundheitszeugnis aus. In der Führungsetage knirscht es, seit vier Jahren demontieren mehrere „Freunde im Edelweiß“ erfolgreich den Landeshauptmann, Missstände lähmen die Partei, sie ist nur noch bedingt handlungsfähig. Es dominiert der Filz, stellt Heiss fest, es fehlen Führung, Frauen und Fachkräfte. Ob das die bereits zweimal verschobenen Klausur richten kann? Ob der Spenden-Krimi geklärt werden kann, mit dem Strippenzieher in der SVP und ihre Verbündeten außerhalb der SVP Landeshauptmann Kompatscher aus dem Amt jagen wollen? Wie bewerten zwei SVP-Bürgermeisterinnen, Sonja Plank von Hafling und Rosmarie Pamer von St. Martin in Passeier, den Zustand ihrer Partei? Zwei Frauen, die sich über die Selbstzerstörung wundern.
 

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Sonja Plank und Rosmarie Pamer für Saltos Sechsaugen-gespräch


     


14.12.2022

 

Folge 5


Ist die Pandemie wirklich vorbei?

Mit Hubert Messner und Reinhold Perkmann.
Der ehemalige Primar Messner zählte vor zwei Jahren zu den frühen Warnern. Die Pandemie dürfe nicht verharmlost werden, forderte er zu raschen und rigiden Maßnahmen auf. Reinhold Perkmann, Primar der Gefäßchirurgie am Bozner Krankenhaus, wandte sich vehement gegen den Südtiroler Sonderweg, Skifahren in der Pandemie. Beide, Perkmann wie Messner, schauen im folgenden Sechsaugengespräch selbstkritisch auf die vergangenen zwei Pandemie-Jahre zurück...

 

     

 

30.11.2022

 

Folge 4


Miserable Lage

 

Mit Rudi Vouk und Hubert Mikl über die miserable Lage der Volksgruppen in Österreich. 


In Südtirol nahm davon kaum jemand Notiz. Das reiche und satte Südtirol schert sich wenig um Minderheitenrechte anderswo. Der Europäische Gerichtshof EuGH versenkte die Minority Safepack, das Minderheitenpaket der Minderheitenorganisation Fuen. Die Richter stimmen mit den Thesen der EU-Kommission überein, für Minderheiten sind die Mitgliedsstaaten zuständig. Deren Umgang mit Minderheiten ist EU weit mit wenigen Ausnahmen kaltschnäuzig. Von den 13 Minderheiten in Italien hat nur Südtirol eine weitreichende Autonomie, die Regionen in Spanien oder die deutschsprachige Minderheit in Belgien. Und dann ist Schluss. Wenig herzeigbar sind die Schutzmaßnahmen in Österreich, sagen der Klagenfurter Anwalt Rudi Vouk und Hubert Mikl vom Volksgruppenzentrum in Wien, beide Kärntner Slowenen, im folgenden saltodreier.
 

     

 

16.11.2022

 

Folge 3


Autonomie 1992 - Ein Fort- oder ein Rückschritt?

 

Sie ist für die Wiederherstellung der autonomen Kompetenzen, wie sie 1992 galten. Der von der SVP erwartete Satz in der Regierungserklärung der rechtsrechten Ministerpräsidentin Meloni. Ähnlich äußerten sich Vorfeld Außenminister Tajani und Regionenminister Calderoli. 1992 erklärte Österreich der UNO, den Streit mit Italien wegen Südtirol beigelegt zu haben.

Der damalige österreichische Außenminister Bruno Kreisky hatte 1960 Südtirol vor die UNO gebracht. Begründung, Italien scherte sich nicht um den Pariser Vertrag zwischen Österreich und Italien mit einem Autonomieversprechen. Das von der Nachkriegsregierung erlassen Erste Autonomiestatut brachte Südtirol keine Autonomie, argumentierte Kreisky. Seit damals passierte viel, Bomben, Folter, Leid und Demütigungen. 1972 trat die neue Autonomie in Kraft. 1992 befand Österreich, der Pariser Vertrag ist erfüllt.

War die Autonomie 1992 weitreichender, ist sie seitdem geschrumpft? Die Antworten darauf sind unterschiedlich, sie ist geschrumpft sagt die Verfassungsrechtlerin Esther Happacher, für den Völkerrechtler Peter Hilpold ist diese Feststellung unverantwortliche Panikmache.

      


02.11.2022

 

Folge 2


Wie helfen in der Krise?

 

Soll die Landesenergiegesellschaft Alperia ihre Gewinne an die Bürgerinnen und Bürgerinnen über die Senkung der Stromrechnung weitergeben? Ist eine Südtiroler Stromautonomie oder eine eigene Regulierungsbehörde ein möglicher Weg aus der Krise?

In der Podcast-Serie Sechsaugen-Gespräch suchen Stefan Perini vom Arbeitsförderungsinstitut AFI und Georg Lun vom Wirtschaftsförderungsinstitut WIFO Rezepte gegen teure Lebensmittel und noch höhere Strom- und Gaspreise.

Für AFI-Direktor Perini ist klar, die dürftigen Löhne lasten in der Krise besonders schwer auf den Familien. Verantwortlich dafür seien die Arbeitgebenden.


Laut WIFO-Direktor Lun seien höhere Löhne unrealistisch gewesen, wegen des wirtschaftlichen Stillstandes. Beide begrüßen die Landeshilfen gegen die Inflation und beide hoffen, dass der Winter wenig düster ausfällt als prognostiziert. 
 

      


19.10.2022



Folge 1


Lobbys unterm Edelweiß?

 
Wolfgang Mayr eröffnet seine Podcast-Serie Sechsaugen-Gespräch gleich mit zwei politischen Schwergewichten: Philipp Achammer und Hans Heiss
 
SVP-Obmann Philipp Achammer muss sich mit dem Zustand seiner SVP auseinandersetzen. Nach den „Freunden im Edelweiß“, nach dem Fall Vallazza und den Parlamentswahlen. Historiker Heiss findet, in der Volkspartei dominieren Lobby-Interessen, der Volkspartei fehlen Projekte und Perspektiven für die Zukunft. Achammer, der Patient, Heiss, der Therapeut. Ein Salto-Podcast in acht Kapiteln. 

 



      
 

05.10.2022
 

Wolfgang Mayr

Geboren in Eppan  war Chefredakteur von Rai Südtirol. Mayr hat von 1982 bis 1984 die Deutsche Journalistenschule in München besucht, war für vier Jahre Redakteur beim Südtiroler Nachrichtenmagazin ff und ab 1988 für drei Jahrzehnte bei Rai Südtirol (ehemals Rai Sender Bozen). Mayr sah seine Arbeit „stets vernetzt zwischen Bozen, Rom, Wien, München und Brüssel“. Seit 1982 ist Wolfgang Mayr Mitarbeiter der Gesellschaft für bedrohte Völker, GfbV. 


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Kommentare

Bild des Benutzers Dietmar Holzner
Dietmar Holzner 20.10.2022, 09:56

Herrn Andreaus' Verdienste in Ehren, aber es ist nun mal die Verbraucherzentrale die Institution, die man zitieren sollte.

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