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Gastbeitrag

Corona meint es gut mit der Wirtschaft

Wer viel besitzt, wird mehr besitzen. Eine Südtirolkarte der Disparität. Teil 2
Von
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Markus Klammer10.12.2021
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Kommentare

Bild des Benutzers Fabio Marcotto
Fabio Marcotto 10.12.2021, 19:47

Aldo, so eine Analyse....einfach super

Bild des Benutzers Fabio Marcotto
Fabio Marcotto 10.12.2021, 19:47

Aldo, so eine Analyse....einfach super

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Friedlieb Ferdinand Runge 10.12.2021, 20:23

Eisstadion Bruneck (2018-2020) 24 Mill, reicht nicht....und man munkelt, dass 8Mio welche für Schulbauten vorgesehen waren investiert wurden....

Danke für die Analyse.....man möge nur die Worte des Oberlehrers ohne Fertigkeiten lesen: Die Ausfälle sollen mit Studenten und Pensionisten kompensiert werden....dieser Satz sagt alles über die Wertschätzung gegenüber des Lehrpersonals....

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Martin Volgger 11.12.2021, 07:42

Da ist nichts mehr hinzuzufügen. Eine treffende Analyse!

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Martin Daniel 11.12.2021, 08:56

Danke für diesen gut recherchierten und mit Zahlen versehenen Überblick! Es ist dieser Mix aus neoliberaler Steuerpolitik (so wenig wie möglich zum öffentlichen Haushalt beitragen) und der großzügigen Förderung der Wirtschaftstreibenden mit Steuergeldern (strukturelle Subventionen, ad-hoc-Förderungen, massive öffentliche Aufträge, Notstandshilfen etc.), das zur steigenden Ungleichheit (und in Südtirol vor allem zu Kaufkraftverlust für Lohnabhängige) und zu einer absurden Inkohärenz im wirtschaftspolitischen Ansatz führt. Denn entweder man zieht den neoliberalen Ansatz durch und verzichtet dementsprechend auf umverteilende und lenkenden Staatsförderungen für die Wirtschaft, die den freien Markt zur Chimäre machen. Oder man entscheidet sich für die öffentliche Förderung aller Wirtschaftstreibenden und steht zu einer hohen Staatsquote mit entsprechenden üppigen Haushaltsmitteln, zu denen die Empfänger ebendieser finanziellen Hilfen ihren angemessenen Beitrag leisten. Wären nicht das physikalische wie gesellschaftliche Klima die Leidtragenden, müsste die lohnabhängige Bevölkerung angesichts ihres kontinuierlichen Kaufkraftschwunds vor Ort ja damit drohen, nur mehr online einzukaufen, um ihren Wohlstandsverlust auszugleichen.

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Josef Prantl 11.12.2021, 19:50

Friede den Hütten! Krieg den Palästen! Georg Büchner ("Hessischer Landbote") wurde dafür steckbrieflich gesucht. Hoffentlich lernen wir aus der Geschichte.

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Stefan S 12.12.2021, 11:26

„Minuswachstum“ Weniger ist mehr, es Bedarf eines neuen Wertesystem in dem Produktionflächen und nicht nachwachsende Recourcen zum Bsp der Allgemeinheit (Staat) gehören. Und es muss eine sozial gerechte Verteilung von Eigenkapital erfolgen wo nicht 10% der Bevölkerung über 80% des Vermögens besitzen, was zur Folge hat das über 80% der Bevölkerung der Willkür einer kapitalistischen Minderheit ausgesetzt sind.

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Georg Peintner 12.12.2021, 17:35

Diese umfang- und aufschlussreiche Analyse gehörte vielen an die Stirn getackert!

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