Karl Zeller
SVP
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SVP

Der Paria

Welche absurden Auswüchse die Hysterie gegen SVP-Vizeobmann Karl Zeller angenommen hat, wurde auf der letzten Sitzung der Landesregierung deutlich. Eine Chronik. Update.
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Kommentare

Bild des Benutzers Dominikus Andergassen
Dominikus Andergassen 01.03.2022, 15:48

Ein Lehrbeispiel, wie man im Auftrag einiger christlicher Brüder einer allmächtigen Partei den Garaus machen kann. Ihnen kann’s egal sein; sie werden ihre Wasserträger auch anderswo zu züchten wissen.

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Sepp Bacher 01.03.2022, 16:00

Es ist verrückt, dass Landesrät/e/innen so irrational und nur zum eigenen Interesse agieren! Die können scheinbar alle viere nicht differenzieren, was in diesem Falle notwendig wäre. Zu trennen sind die Rolle von Zeller als Politiker und Zeller als Anwalt. Mit welchen Argumenten will man Zeller die Kompetenz in der genannten Materie absprechen?
Was kann man von solch "kindischen" Landesräten noch erwarten?!

△rtim ୍℘୍stロ 01.03.2022, 16:37

Es gibt zum Glück ja auch andere Experten (d.w.m.) der Südtirol-Autonomie.
Gefragt sind bei dieser Studie sind/wären ohnehin Experten der Implementierung, Praktiker-innen, wie z.B. die frühere Rechtsvertreterin des Landes.

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Manfred Klotz 02.03.2022, 15:47

Dann nennen Sie mal einige, die einen vergleichbaren Einblick haben.

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Linda Bauer 01.03.2022, 17:11

Dass die Aktionen der Landesräte im Sinne der Ebners erfolgen ist klar, auch die fachliche Kompetenz von Zeller ist unbestritten. Die Doppelfunktion SVP-Spitzenfunktionär und Berater bei PPP Projekten ist jedoch fragwürdig. Einerseits beratend für private Investoren bei Geschäften mit der öffentlichen Hand tätig sein und andererseits als einflussreicher Politiker die Bahnen in der Politik und in den Landesämtern zu ebnen, ist eben das System Südtirol. Ganz so leicht sind die Rollen da nicht zu trennen.

△rtim ୍℘୍stロ 01.03.2022, 16:05

Wäre hätte in der Vergangenheit je gedacht, dass unser allseits geschätzter Franceschini einmal derart zum Fürsprecher eines Zellers, sorry, eines mutierten Parias wird. Zellers Opfer- bzw. Saulus-Paulus-Erzählungen kannte man ja schon zur Genüge. Auch all gezeichneten medialen Zerrbilder. Jetzt bekommen wir bald auch das von der Staatsanwaltschaft als ohne Substanz eingestufte Geschwätz in Buchform präsentiert. Man hat (sich) offenbar gefunden. Die Opfer auch.
Wen wundert's, dass da die SVP und die Basis nicht unbedingt so ticken, wie sich das Zeller ...
Franceschini wünschen. Und? Wird der Vize-Obmann nun abtreten?
Was bedeutet das für die SVP oder für den einfachen Bürger (d.w.m.)?
Was kann die Partei bei all diesem sich gegenseitigen parteiinternen Befetzen in der Öffentlichkeit, vor allem von narzisstisch gekränkten Polit-Pensionären, die über all die Jahre Partei für sich genutzt haben, lernen? Auch in Hinblick der besonderen Situation und den aktuellen Herausforderungen. Denn kann sich das real-politische Südtirol die derzeitige mehrfache (Selbst-)Demontage, Spaltung — auch innerhalb der SVP — (weiterhin) leisten ohne dem Land nachhaltig zu schaden und ohne sich nicht gänzlich selbst zu entmächtigen?

△rtim ୍℘୍stロ 01.03.2022, 16:28

P.S. Als Experten (d.w.m.) der Südtirol-Autonomie gibt es zum Glück ja nicht nur Zeller. I

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Dietmar Nußbaumer 01.03.2022, 20:30

Bis auf einen schreiben alle ihren Kommentar bei vollem Namen, das finde ich ehrlicher.

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Karl Trojer 02.03.2022, 09:41

Karl Zeller ist, mit seiner langjähigen Erfahrung zum Autonomiestatut und seiner fachlichen Kompetenz, sicher einer der fähigsten Berater für ein Gutachten zur Entwicklung dieser Autonomie. Die hier dargestellten Grabenkämpfe gegen ihn schaden Südtirol in hohem Maße !

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Hartmuth Staffler 02.03.2022, 14:54

Angesichts der hier dargestellten Vorfälle könnte einem der Zeller ja schon beinahe (ich betone beinahe) sympathisch werden, was an der Antipathie für den gesamten Haufen nichts ändert.

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Manfred Klotz 02.03.2022, 15:50

Achammer und Kuenzer sind lustig, wollen eine Gegendarstellung und schreiben " Zur inhaltlichen Diskussion über die betreffende Kommission werden wir uns öffentlich sicherlich nicht äußern".

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Peter Gasser 02.03.2022, 16:00

Sie werden aber vom Bürger bezahlt, also sollen sie sich auch dem Bürger gegenüber, also öffentlich, äußern: wir sind ja nicht in Russland.

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Hartmuth Staffler 02.03.2022, 21:46

Aber auch wir haben unsere Prawda.

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Josef Fulterer 03.03.2022, 06:24

In einem Gespräch mit mir, bezeichtnete auch Friedl Volgger der frühere Chefredakteur, die Dolomiten als "Prawda."
Es war wohl der Neid der 4 Besitzlosen, die in der Umfrage der Wirtschaftszeitung zur Beliebheit der SVP Mandatare ziemlich hinten gelandet sind, die ohne Rücksicht darauf, dass damit die SVP abmurgsen, auf den Zeller eingedroschen haben.
Warum erfindet die Landesregierung immer wieder Versorgungsposten und lukrative Aufträge für SVP Mandatare und Verwandschaft, statt die Kompetenz in den internen Ämtern aufzubauen?

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Johann Gruber 06.03.2022, 23:52

Also sprach der ehemalige Journalist des selbsternannten "Tagblatts der Südtiroler", vulgo "Dolomiten".
Ob der Ex-Gehaltsempfänger der nunmehr als "Prawda" betitelten Zeitung wohl den Sinnspruch kennt, man solle nicht in den Teller spucken, aus dem man isst?

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Manfred Klotz 03.03.2022, 07:33

Eben, deshalb sind sie ja lustig. Besonders, weil es bei der Angelegenheit ja nicht um reine parteiinterne Aspekte geht, sondern um die Zusammensetzung einer Arbeitsgruppe, die eine öffentliche Aufgabe wahrnehmen soll.

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Peter Gasser 03.03.2022, 07:45

Das sehe ich genauso. Mein Kommentar war zustimmend gemeint.

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Günther Alois Raffeiner 03.03.2022, 07:50

Die SVP zerlegt sich selbst wie dumm sind die eigentlich?

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Hans Bibera 05.03.2022, 12:17

Wieder ein schönes Beispiel für den systemischen Merksatz:
"Jedes System trägt in sich die Fähigkeit,
sich selbst ad absurdum zu führen."

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Albert Pürgstaller 06.03.2022, 08:47

Auch wenn es sich um eine interne Diskussion der Landesregierung handelt würden mich Begründungen schon interessieren; diese zu liefern dürfte doch kein Problem sein, oder doch?

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Hartmuth Staffler 06.03.2022, 09:13

Ich weiß nicht, wer die Gegendarstellung für Philipp Achhammer und Maria Hochgruber Kuenzer geschrieben hat, aber auf jeden Fall war es eine Person, die den Unterschied zwischen "verwehren" und verwahren" nicht kennt. Lustig ist die inhaltliche Zweideutigkeit der Stellungnahme. So wird praktisch zugegeben, dass die Stellungnahmen der beiden nicht der Wahrheit entsprechen. Achhammer und Hochgruber Kuenzer sollten sich wohl einen besseren Geisterschreiber suchen.

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