Rosmarie Pamer
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SVP

Wütend, sprachlos, wahnsinnig traurig

Die SVP-Parteibasis will keinen Streit. Davon ist Rosmarie Pamer, Bürgermeisterin der Gemeinde St. Martin in Passeier, überzeugt.
Von
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Astrid Tötsch01.04.2022
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Kommentare

△rtim post 01.04.2022, 12:21

Der angerichtete Scherbenhaufen ist enorm. Nun scheinbar Deeskalation. Partei und Kompatscher, beide beschädigt, haben verloren und bemühen sich nun um "Schadensbegrenzung".
Ja, ob Kompatscher gut beraten war (oder es gar musste), hier seinem machtstrategischen Einflüsterer in seiner Absetzbewegung zur Partei zu folgen, wird wohl immer zweifelhafter. Dass sich die Partei noch gegen ihre Demontage und Zerstörung (vgl. Deeg: https://www.stol.it/artikel/politik/deeg-zeller-umfeld-mehrheit-in-der-p... ) zu wehren vermag, wurde so wohl nicht erwartet.
Schwierig, wenn nicht unmöglich, dass eine Zusammenarbeit ohne Grundvertrauen und Loyalität nun ausgerechnet funktionieren soll.
Besser für die SVP, ein Jahr vor den nächsten Landtagswahlen, wäre wohl allemal eine Rolle vorwärts: Erneuerung und neues unbelastetes Personal.

Bild des Benutzers simon tinkhauser
simon tinkhauser 01.04.2022, 12:26

Wie wir gesehen und gehört haben ist die Partei den abgehörten Spitzenpolitikern und Funktionären leider schnurz. Hauptsache die Eigeninteressen und die der Mitesser werden ausgiebig vertreten.....da hätte man sogar lieber Lega Leute im Mobilitätsresort als einen nicht genehmen SVPler....
Tja, für ein einfaches SVP Mitglied ist dieser Tage das Wort "Fremdschämen" mal wieder up to date.........da würde man sich ob des würdelosen Theaters am liebsten hinter einem Schlauchtuch verstecken....

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Dietmar Nußbaumer 01.04.2022, 12:38

Wer nicht Lust am Zündeln hat, wird die Situation ähnlich sehen, wie sie Frau Pamer darlegt. Dass es viele innerhalb der Partei gibt, die ihre Meinung nicht offen sagen (auch nich parteiintern, wo solche Diskussionen hingehören), das ist schade (und diskutieren heißt ja auch nicht streiten). Eine offene Diskussionskultur ist also ein Punkt auf dem Wunschzettel.

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ceteris paribus 01.04.2022, 14:04

Team K
K für Kompatscher..das wär doch was...!

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Giorgia Lazzaretto 01.04.2022, 14:55

Ich freue mich sehr, dass im dichten medialen Wirbel endlich es mal auch zum Thema "was denkt die Basis?" kommt.
Es ist ja nachvollziehbar, dass in solchen Kontexten oft die Reaktionen mehr vom Bauch kommen als vom Hirn, aber ich kann trotzdem die Aussagen "Politik ist nur ein Sch..." nicht aushalten.
Klar, ich stehe ganz bei Frau Pamer wenn sie sagt, dass die Menschen ganz andere Probleme haben, die von der Politik adressiert werden sollten.
Und ja, sie hat sicherlich auch irgendwie Recht, wenn sie sagt "Hier ist die gesamte Politik betroffen und natürlich auch die Gesellschaft."
Trotzdem muss ich aber auch sagen, dass in diesem Interview, sowie in fast allen anderen Kommentaren zur Geschichte, mehr um den "Streit" geht als um die Sache.
Dass es einen Streit gibt ist schlimm und schlimm ist es, dass man die Politik im Moment schwer vertrauen kann.
Aber kann man auch über die Gründe dieser Situation reden? Kann sich die SVP damit ehrlich konfrontieren?
Es geht nicht um die verlorene Harmonie, noch von der Kandidatur von Kompatscher, noch von der Spaltung der Partei. Die sind alle nur Konsequenzen.
Hier geht es darum, dass Prominenten der Partei, Affäre für eine Miliarde gelenkt haben; dass es in Hinterkammern die Fäden gezogen wurden, um möglichst eine demokratisch gewählte Figur fallen zu lassen; dass offensichtlich Aussagen, die eher apologetisch der Nazi-Zeit klingen, in bestimmten Ambienten ziemlich umgänglich sind.
Kann man diese Ursachen auch konfrontieren, oder konfrontiert man nur die Konsequenzen?
Wenn die Medien als Ursache der Verwirrung der Basis genannt werden, ist die Frage, was genau ist das Problem in den Südtirolern Medien? Wieso sind Berichte überhaupt so wiedersprüchlich? Sind ALLE Medien DAS Problem? Oder liegt eher das Problem darin, dass im heiligen Land Südtirol ein extrem undemokratisches Medien(fast)monopol existiert, in Händen die im politischen Geschehen sehr tief stecken?
Ich wünsche uns allen und der Südtiroler Volkspartei, dass sie sich diese Fragen ehrlich stellen, und sie noch ehrlicher beantworten.
Man kann die Fassade retten, oder man könnte die Substanz retten.

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Martin Mayr 01.04.2022, 15:03

Chapeau Frau Lazzaretto. M.M. nach ein sehr guter Kommentar.

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Peter Gasser 01.04.2022, 15:14

Ich teile das: man werkelt an der “Fassade”, in der Hoffnung, der Bürger würde sich immer noch täuschen lassen.
.
Zur Substanz: Wer Arno Kompatscher und Philipp Achammer bei den letzten beiden Auftritten gemeinsam gesehen und Augen hat, der sieht, dass die beiden nicht mal nebeneinander, und schon gar nicht miteinander können.
Auch in Zukunft nicht.

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rotaderga 01.04.2022, 17:06

Danke Frau Lazzaretto, auf den Punkt gebracht!

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kurt duschek 01.04.2022, 17:19

Kompliment, das Problem könnte man nicht besser beschrieben!!

Bild des Benutzers Thomas Unterwinkler
Thomas Unterwinkler 01.04.2022, 17:53

Richtig erkannt! Das Grundübel ist der Weinbergweg, der es durch gezielte Stimmungsmache geschafft hat, dass ein Teil der Bevölkerung den Streit mehr wahrnimmt als die skandalöse Ursache für diesen Streit.

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Josef Ruffa 01.04.2022, 16:18

Ein gebrochenes Fenster sollte austauschen.
Man kann es auch bedürftig reparieren.
Beim ersten starken Windstoß wird es vermutlich aber wieder brechen.

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Albert Willeit 01.04.2022, 19:37

Ein großes Kompliment an Frau Pamer für ihre offenen und klaren Worte, auch was das unverfrorene arrogante Verhalten von Widmann anlangt. Es hat sich wahrlich (fast) kein SVP-Exponent getraut, seine Meinung und Entrüstung offen zu sagen, vor lauter Angst vor dem Weinbergweg, und dass man am Ende auf der falschen Seite stehen könnte. Es ist einfach skandalös, wie aus purem Machterhalt versucht wird, die Tatsachen zu verdrehen und von den Machenschaften und dem Inhalt der beschämenden Gespräche abzulenken. Man erklärt die Veröffentlichungen als illegale Schandtat und dass das alles eh schon "verjährt" und erledigt ist. Armes Südtirol, wenn diese Leute und Lobbyisten die Oberhand gewinnen.

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Lukas Abram 01.04.2022, 21:16

Bitte keine Verwirrung stiften, Frau Bürgermeister. Natürlich ist das eine Parteigeschichte, eben weil die gesamte Politik seit 70 Jahren von einer Partei gemacht wird. Dann kann auch niemand anderes was dafür.

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S. Bernhard 02.04.2022, 08:49

Die Basis ist wütend? Dass ich nicht lache! In den Gemeinden (Basis) passiert doch genau dasselbe. Einige Dorfkaiser tun was sie wollen, da entweder selbst im Gemeinderat oder vom selben gut vertreten. Die Basis lebt in der gleichen Scheinwelt wie die Damen und Herren im Landtag. Kein Wunder, dass niemand eine Änderung will. Die ganze Partei, sprich Sauhaufen, gehört aufgelöst. Zu lange war man an der Macht!

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Thomas Sterna 02.04.2022, 09:09

Wer von einer Politik ohne Streit träumt, ist wahrscheinlich in einer Diktatur am besten aufgehoben.

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Stefan S 02.04.2022, 09:36

"Wer von einer Politik ohne Streit träumt,"
Hier ist weder ein politischer Richtungsstreit noch ein politischer Diskurs erkennbar.
Das einzige was hier deutlich wird ist die Veruntreuung von Steuergeldern zu Gunsten Einzelner und zum Schaden der Allgemeinheit.
Diese unlautere Praxis der Vergabe wie bei der SAD dürfte auch auf viele andere Bereiche zutreffen.

Bild des Benutzers Josef Fulterer
Josef Fulterer 02.04.2022, 21:50

Die Frau Bürgermeisterin Pamer aus dem Passeiertal, sagt den Damen und Herren der SVP sehr klar, was ihre Aufgabe wäre.
Es stimmt schon traurig, wenn wegen der Veröffentlichung der Telefonate einiger aufgeblasener Wichtigtuer, die SVP von einigen verantworungslosen Landespolitikern und leider auch -innen, dazu benutzt wird, um am Stuhl vom Kompatscher zusägen.
Hat das etwa mit der Umfrage der Wirtschaftszeitung zu tun, bei der diese mutwilligen Möchtegern-Politiker auf den hinteren Plätzen gelandet sind?

Bild des Benutzers Günther Alois Raffeiner
Günther Alois Raffeiner 03.04.2022, 08:19

Die Lösung:Neuwahlen.Hört auf jetzt wieder alles schönzureden wie es bei euch SVPlern so üblich ist.Diesesmal seid ihr entschieden zuweit gegangen,vonwegen einig in der SVP das ist purer Hohn.

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