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Gastbeitrag

Milchscheck und Soziale Gerechtigkeit

Der Grüne Landtagsabgeordnete Hanspeter Staffler über den sogenannten Kuhbeitrag und die daraus entstehende Ungleichbehandlung.
Von
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Hanspeter Staffler29.04.2022
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Kommentare

Bild des Benutzers f f
f f 29.04.2022, 13:15

@Herr Staffler, Sie schüren nur den Sozialneid unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Arbeitnehmer gegen Bauern. Das ist Volkverhetzung! Nur hetzen bringt nichts, was haben Sie in Ihrem Leben bewegt ? Nix! Bei Ihrem damaligen extrem hohen Gehalt als obersten Landesbeamten haben Sie sich auch nicht aufgeregt, dass für null Leistung soviel bezubekommen.

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Wolfgang Mair 29.04.2022, 14:19

@HermannHermann haben Sie neben Ihrem Frust auch handfeste Argumente? Oder sind Sie nur ein frustrierter Landesbeamter, dem Herr Staffler seine sicher geglaubte Leistungsprämie nicht bezahlt hat?

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f f 29.04.2022, 18:56

@Wolfgang Mair, ich bin kein Öffentlicher, Herr Staffler war im Landesdienst eine absolute Niete. Sein Lohn als Beamter und jetzt als Abgeordneter hoffnunglos überbezahlt und genau er fällt über unsere kleinen Bergbauern her. Das fördert nur Sozialneid! Lesen Sie den Spiegel, deutsche Bauern haben das selbe Problem... Informieren Sie sich bevor Sie auf populistische Sprüche hineinfallen!

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Stefan S 29.04.2022, 14:39

@HH
Ihre reflexartige haudrauf Methode gekrönt mit persönlicher Diffamierung geht völlig am Thema vorbei.
Hier bleibt der sozialgesellschaftliche Ausgleich völlig auf der Strecke und dies in Frage zu stellen ist völlig berechtigt.

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f f 29.04.2022, 19:01

Informieren Sie sich vor Ort bei unseren Bergbauern!

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Factum Est 30.04.2022, 00:11

Nun jeder Landwirt wird Ihnen Recht geben. Sollte der Landwirt aber trotz der 300€ Zuwendungen des Landes dieses oder kommendes Jahres seinen Stall zusperren ist jede der Kühe beim Verkauf 300€ mehr wert?

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Markus Klammer 08.05.2022, 09:55

@Hermann Hermann
Was will dieser anonyme Doppelfeigling Hermann Hermann? Nenn deinen Namen, dann können wir weiterreden. Mit einem Rucksack voll Realitätsblindheit und Diffamierung verdient man sich nur einen Peinlichkeitsorden.

Zu deinen „Fakten“ „Sozialneid“ und „Volksverhetzung“: im Beitrag von Hanspeter Staffler anlässlich der Kuhprämie von 300 € geht es um die latent käufliche und gekaufte Politik. Seit der Ära Durnwalder grassiert „Der Sumpf im Alpenland“ (Der Spiegel), Beispiel Raumordnung, Haushaltsplanung, Tourismus, Landwirtschaft, Infrastrukturen, Billiglohnpolitik, Sanität, Bildung, Kultur.

Und zum Media Preis für den „Offenen Brief“ der IDM an Angela Merkel (https://www.salto.bz/de/article/06052022/un-premio-la-lettera-merkel): er belohnt die Praxis, Marketing als das Werkzeug einer skrupellosen Aufmerksamkeitsgier zu legitimieren. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist! Was ist innovativ daran, das Land Südtirol als Feel-good-Marke zu formatieren und die Lebensqualität der Menschen für den Profit einer Wirtschaftsbranche zu verkaufen? Unsere Toleranz für „die kurzbehoste Lawine von Invasoren“ (Alexandra Kienzl) ist längst platt gemacht.

Also HH: wenn du dich am zivilen Diskurs beteiligen willst, trainiere deinen Muskel, das Gehirn, und gib dir Mühe … oder halt den Mund.

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f f 29.04.2022, 18:58

Nur Uninformierte argomentieren wie Sie!

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Eva Prantl 29.04.2022, 15:04

Herr Hermann, es dürfte äußerst schwierig sein auch nur eines der vom Landtagsabgeordneten
Hanspeter Staffler angeführten Argumente
zu entkräften. Deshalb haben Sie schon gar nicht den Versuch unternommen Gegenargumente aufzuzeigen. Ihre Strategie einen Generalangriff auf die Person des HP Staffler zu starten, um von der Sache abzulenken, ist miserabel und geht nicht auf.

Bild des Benutzers f f
f f 29.04.2022, 18:58

Kein Generalangriff, nur Fakten!

Bild des Benutzers Stefan S
Stefan S 29.04.2022, 21:03

Fakten:
"Sie schüren nur den Sozialneid"
Ja gut
"Bei Ihrem damaligen extrem hohen Gehalt als obersten Landesbeamten"
Keine weiteren Fakten außer Ihrem Sozialneid lesbar. ;-)

Bild des Benutzers Martin Sitzmann
Martin Sitzmann 02.05.2022, 12:36

Ich finde es interessant in Zeiten von Computer und Excel, dass niemand in der Lage scheint, einen wenn schon, dann sozial gerechteren Algorithmus für die Beiträge zu modellieren:
500 € für die erste Kuh, dann für jede weitere Kuh jeweils 30 € weniger, und ab 30 Kühe ist Schluss mit Beiträgen.
Und was ist mit den Nicht-Milchkühen? Wäre es nicht nachhaltiger, Prämien auf die Hektarfläche und die Erschwernispunkte zu beziehen, allesamt Zahlen, die bereits erhoben und vorhanden sind? Ist eine differenzierte Lösung heutzutage nicht mehr vermittelbar, weil auf Twitter durch die Zeichenbegrenzung nicht formulierbar? Hält die Politik die Bevölkerung für blöd?
Setzt die Landesregierung Berglandwirtschaft mit Milchviehhaltung gleich? Wie wäre es mit Anreizen, um auf nachhaltigere Produkte wie Gewürz- und Kräuteranbau umzusteigen, wenn das Milchproduzieren sich nicht lohnt und das Klima eh' zu viel belastet?
Fragen über Fragen...
Die Landesregierung braucht sich halt nicht zu wundern, wenn jede*r, der etwas auf dem Kasten hat, noch mehr als bisher in die Privatwirtschaft geht. Die Reste bleiben dann für die öffentliche Verwaltung mitsamt Schule. Ist das gewollt?

Bild des Benutzers Josef Fulterer
Josef Fulterer 08.05.2022, 13:48

Die Auslobung der 300 € Kuh-Prämie hat dazu geführt, dass jede Kuh, egal ob nicht mehr trächtig geworden oder sogar mit dem Milch-geben aufgehört hat, im Wert deutlich gestiegen und zu schade für die Schlachtviehversteigerung geworden ist.
Die Obergrenze von 30 Kühen ist deutlich zu hoch angesetzt, denn in Südtirol gibt es wenig Höfe, die das Grundfutter für 30 Kühe selber erzeugen können.

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