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LPA/Fabio Brucculeri
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Raum & Landschaft

„In allerletzter Konsequenz enteignen“

In Südtirol ist Baugrund Mangelware. Eine Lösung, um unnötigen Flächenverbauch einzudämmen, ist die Neunutzung des Leerstandes – in letzter Konsequenz durch Enteignung.
Von
Bild des Benutzers Astrid Tötsch
Astrid Tötsch23.05.2022
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Kommentare

Bild des Benutzers Franz Pattis
Franz Pattis 23.05.2022, 13:24

Laut Landesrätin Kuenzer soll mit der Erhebung der Leerstände der Flächenverbrauch eingedämmt werden und somit wertvolle Natur erhalten bleiben. Alles schön und gut aber wie schaut es mit der Umsetzung aus? In der Brixner Industriezone z.B. liegt das ex Holz Magagna Gelände schon sehr lange prach da. Ich frage mich, wieso kann die Firma Progress nicht dort ihr 3D-Betondrucker Industriegebäude errichten anstatt den Auwald weiter südlich dafür zu roden? Möchte darauf hinweisen, dass in diesem sehr wertvollen Vogelhabitat 32 Vogelarten brüten, darunter auch 7 der Roten Liste!!
NB. Habitatsverlust ist die Ursache Nr. 1 für das Artensterben. Zudem ist der Brixner Auwald ein großer CO2 Speicher und in Zeiten des rasanten Klimawandels enorm wichtig!

Bild des Benutzers Herta Abram
Herta Abram 23.05.2022, 16:59

Ja, es braucht dringend klare Gesetze gegen ungehemmten Flächenfraß, skrupelloser Raumplanung und reiner Profitgier! Der anhaltende Flächenfraß ist mit Blick auf künftige Generationen unverantwortlich. Versiegelung, Zersiedelung und Naturverlust bedrohen unsere Lebensgrundlagen!
Ich würde mir von PolitikerInnen wünschen, dass sie dies auch klar aussprechen! Auch um mehr Bewusstsein zu schaffen, wie dringlich das Thema ist und mit Klima- und Umweltschutz zusammenhängt.
Für mich ist diese "Erhebung der leerstehenden Gebäude..."nur ein Schritt von vielen, welche nun gleichzeitig gesetzt werden müssen, hin zu einer kurzfristigen Zielsetzung, weiter zu einer Mittelfristigen und schliesslich dem Bild wie Südtirol in 15- 20 Jahren ausschauen soll.

Bild des Benutzers Stefan TAFERNER
Stefan TAFERNER 24.05.2022, 12:05

Eigentlich in andere Länder ganz normal! Wenn in Spanien ein Gebäude länger als 2 Jahre ungenutzt bleibt, dann wird dieser Grund zurückverlangt. Ganz gleich wie Alt, welche Nutzung usw. Die Grundlage dafür liegt bei der Spekulation die damit verhindert wird. Betriebe die in Südtirol keine Mitarbeiter finden, sollen im Ausland weiterwachsen, wo sie sowieso hin liefern. Weiters sollten diese mit der realen Wirtschaft konfrontiert werden und nicht mit künstlichen Beiträgen und enteigneten Auwälder.

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