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Kommentar

Schwitzen statt denken

Viele intelligente Menschen wissen, was in der Klimakrise zu tun wäre. Doch die auf Ausbeutung basierte Dienstleistungsgesellschaft hindert uns daran.
Von
Bild des Benutzers Anna Luther
Anna Luther28.06.2022
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Kommentare

Bild des Benutzers Josef Fulterer
Josef Fulterer 28.06.2022, 21:26

Fra il dire e il fare, cè il mare. ... sagen die Italiener.
Seit über 40 Jahre warnen die Wissenschaftler vor der Klimakrise. Die Politiker zelebrieren seither sehr großspurig ihre jährliche Klimakonferenzen, aber außer vollmundigen Beteuerungen, haben sie mit dem Blick auf die nächsten Wahlen, die erforderlichen wirksamen Beschlüsse nicht zustande gebracht.

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Franz Pattis 28.06.2022, 23:36

Wie recht Sie haben Herr Fulterer!! Apropo es gibt sogar noch eine neuere Version dieses italienischen Spruches: …….., si alza il mare! Trifft es vielleicht noch präziser weil effektiv der Meeresspiegel noch gewaltig steigen wird!
Und was machen unsere top-bezahlten Politiker? Nichts anderes als bla bla bla!!!

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Dietmar Nußbaumer 28.06.2022, 21:50

Kleine Kreisläufe: Sich die Mühe machen, selbst zu gärtnern. Auch ein Balkon mit Kübeln und Gartenerde reicht. Zudem ein Ruhepol für die moderne Psyche.

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Josef Fulterer 29.06.2022, 22:52

Die kleinen Kreislaufe werden leider nicht genügen um die Klimakrise abzuwenden.
Da muss den Politikern schon deutlich mehr einfallen, als die mehr als fragliche Suventionierung der Tonnen-schweren E-Karossen und der sinnvolle Ausbau des Nahverkehrs mit Bussen:
- Der Einsatz der fossilen Brennstoffe muss Welt-weit auf die Mengen zurück gefahren werden, die vor 50 Jahren verbraucht wurden.
- Den überegionalen Reiseverkehr muss die Eisenbahn übernehmen.
- Der überregionale Frachtverkehr muss auch zur Eisenbahn. Die Frächter können die Verteilung von den voraussichtlich in Südtirol notwendigen 2 Container-Bahnhöfen übernehmen.
- Beim Flugverkehr ist endlich der Treibstoff und der CO2-Ausstoß zu besteuern! Der Bau und der Betrieb der Flughäfen ist den Benützern anzulasten.
- Die Strom-fressende Klimatisierung der Glas-Kisten-Architektur muss so hoch versteuert werden, dass die Besitzer den Spass an diesem architektonischen Schwachsinn verlieren.
- Gleiches gilt auch für die aufgeblähten 4 + 5 Sterne-Hotels, mit ihren verrückten Wellness-Lanschaften und Hallenschwimmbädern mit Außenbereich.
- Der kindischen Sucht zu überhöhten Treibstoff-fressenden Geschwindigkeiten und der verrückten Rennfahrerei, könnte mit einer progressiven Steuer auf die Fahrzeuge abgeholfen werden. z.B. Geschwindigkeiten über 100 Km/h Nennleistung, je 10 Km/h + 50 %.

Bild des Benutzers Hei Cos
Hei Cos 02.07.2022, 10:21

Von Fulterer (Peter?!) - wie oft - weise Worte und für (vielzu-)viele allzu schwerwiegemde Inhalte, - besonders für uns, von Opulenz geblendeten gutverdienenden Bürger der "ersten Welt".
Zusätzlich zu den vorherigen, ganz richtig durchzusetzen Maßnahmen:
"Wir", - die wirklich bewussteren und auch tatsächlich nachhaltig lebende Menschen -, müss(t)en uns besser vernetzen und mit bewussteren (?) Politiker wirksamer zusammen arbeiten!
"Wir" sollten auch von unserem 'Elfenbeinturm' runtersteigen...!?)
Damit viele der wirklich nachhaltig wirksamen Maßnahmen auch in ihrer ausschlaggebenden Tragweite von den übrigen, willigen Mitbürgern verstanden und umgesetzt werden!
Aber gibt es sie...?!?
Unser sog. aufgeschlossenes Bildungssystem hätte auch eine riesige, vielversprechende Rolle zu spielen. Auch hier: Gibt es die wirklich weitsichtigen Akteure (Bildungspoliker, Schulfuhrungskrafte und nicht zuletzt die dazu bereiten Lehrkräfte...)?!?
Ich befürchte, - alles zusammengenommen -, die meisten Mitbürger denken eher: Solange es möglich ist lasse ich es mir gut gehen, - danach die Sintflut!
Sind die meisten von uns Wohlgenährten wirklich so 'DEKADENT', dass uns die 'wahrscheinlich apokalyptische Zukunft' unserer Kinder und Enkel so gleichgültig lässt?!?
Bitte keine Ausrede mit unserer so einfach auszusprechen 'Ohnmächtigkeit', denn jeder von uns kann in seinem kleinen Wirkungsumfeld was Entscheidendes umsetzen! Ich - z
B. - habe auf mein Auto verzichtet und bin noch nie mit einem Fernflug in die Ferien geflogen, - nur um einige persönliche Maßnahmen zu erwähnen.
Übrigens: 'Wir' müssen unsere nachhaltige Lebensweisen "hoffähiger" machen (d.h., sie nicht nur als eine schwere Last/Bürde bewerten, sondern als der einzige Ausweg erkenn, - aus der sich immer schneller auswirkenden Klimakatastrophe!), damit auch möglichst viele der jungen Generation solche Lebensweisen als 'erstrebenswert' (cool, geil...) ansehen und auch tatsächlich und möglichst schnell (!) in ihrem Alltag umsetzen.
Denn nur wir 'vier Hansln' können es nicht schaffen!
Also: Auf geht's!

Bild des Benutzers Josef Fulterer
Josef Fulterer 03.07.2022, 07:05

Die Einsicht und das konsequente Verhalten von möglichst vielen jungen Menschen, zur Abwendung der Klimakrise ist lobenswert. Es wird aber nicht reichen, um die Klima-Kipppunkte abzuwenden, die große Flächen der Erde mit landwirtschaftlicher Produktion zu Wüsten machen, in denen auch das Wohnen nur mehr unter erschwerten Bedingungen möglich ist. (Sahara, Wüsten in Australien, Nordsibirien, Antarktis ...)
Die Politker sind gefordert, sich nicht weiterhin von den großen Konzernen steuern zu lassen!!! und endlich:
- bei der Flugindustrie die Steuern auf den Treibstoff einführen und die vollen Kosten der Fluplätze anlasten, sowie CO2 Belastung angemessen auf zu rechnen
- der Bundesdeutsche Jubelschrei der Autoindustrie, "Freie Fahrt für freie Bürger!", ist einem Geschwindigkeitslimit von maximal 100 km/h zu bremsen und mit einer progressiven Steuer für den Ankauf, sowie den Betrieb zu belasten (z.B. ab 100 km/h Nennleistung, je 10 km/h + 50 % Steuer)
- der überverglasten Architektur sind die verursachten CO2 Belastungen anzulasten
- Gleiches gilt auch für die Krebs-artig wuchernden 4+ 5 *Sterne Hotels, mit ihren überheizten Wellnesanlagen und den Hallenschwimmbädern bis in den Außenbereich
- der überregionale Reise- und der Frachtverkehr muss zurück zur Eisenbahn verlagert werden
- dem Welt-weiten Herumkarren von Waren sind die vollen CO2-Belastungen aufzurechen

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