Advertisement
Advertisement
Sozialer Wohnbau

Bye Bye altes Wohnbauinstitut: Tommasinis Reform

Entmachtung oder Schritt in Richtung mehr Effizienz? Landesrat Christian Tommasini hat am Dienstag seine Reform des Wohnbauinstitutes vorgestellt. Intern überwiegen dort jedoch die Fragezeichen - vielleicht auch weil niemand mitbestimmen durfte.
Von
Bild des Benutzers Susanne Pitro
Susanne Pitro01.04.2014
Advertisement
Salto Plus

Liebe/r Leser/in,

dieser Artikel befindet sich im salto.archiv!

Abonniere salto.bz und erhalte den vollen Zugang auf etablierten kritischen Journalismus.

Wir arbeiten hart für eine informierte Gesellschaft und müssen diese Leistung finanziell stemmen. Unsere redaktionellen Inhalte wollen wir noch mehr wertschätzen und führen einen neuen Salto-Standard ein.

Redaktionelle Artikel wandern einen Monat nach Veröffentlichung ins salto.archiv. Seit 1.1.2019 ist das Archiv nur mehr unseren Abonnenten zugänglich.

Wir hoffen auf dein Verständnis
Salto.bz

Abo holen

Bereits abonniert? Einfach einloggen!

Die Krise hält an. Mit einem Abo unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Journalismus und helfen mit, salto.bz langfristig zu sichern!

Advertisement

Weitere Artikel zum Thema...

Skandal in der Urbanistik

Pfitschers Äpfel

Advertisement

Kommentare

Bild des Benutzers Alfred Ebner
Alfred Ebner 01.04.2014, 22:35
Im Moment würde ich von einer Umverteilung der Kompetenzen sprechen. Ob dies für die aktuellen und die zukünftigen Mieter und die Bediensteten Vorteile bringen wird, bleibt abzuwarten. Sollte dies der Fall sein, dann kann man sicherlich von einer Reform sprechen. Da es sich um grundlegende Veränderungen in der Struktur des WOBI handelt wäre eine Einbindung des Institutes sicherlich notwendig gewesen. Dies gilt auch für die Arbeitnehmervertreter des WOBI, da auch die Bediensteten betroffen sind. Grundsätzlich ist an einer Reduzierung des Verwaltungsrates nichts auszusetzen. Er hat nämlich die Aufgabe das Institut zu verwalten und die politischen Entscheidungen umzusetzen. Daher kann man über die Rolle der Sozialpartner in solchen Gremien natürlich geteilter Meinung sein. Im Sinne einer neuen Offenheit der Politik und einer stärkeren Einbindung der Sozialpartner erachte ich es aber als notwendig, im Wohnbaugesetz ein Gremium einzufügen, mit der Aufgabe über die grundsätzliche Ausrichtung der zukünftigen öffentlichen Wohnbaupolitik mitzureden. Dies ist sicherlich eine gerechtfertigte Forderung, da es sich um Sozialwohnungen handelt, deren Zuweisung aufgrund sozialer Bedürfnisse erfolgt. Über die Zusammensetzung und die genauen Kompetenzen dieses Gremiums kann man natürlich diskutieren. Allerdings sollte es gesetzlich verankert werden. Auch dies wäre ein Zeichen, dass man die "Sozialpartnerschaft" endlich mit Inhalten ausstatten will.
Advertisement
Advertisement
Advertisement