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A22

„Niemand will den Verkehr haben“

Mit der Sanierung der Lueg-Brücke kommt eine große Herausforderung auf die Brennerautobahn-Gesellschaft zu. Salto.bz im Gespräch mit Präsident Hartmann Reichhalter.
Von
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Astrid Tötsch10.10.2022
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Kommentare

Bild des Benutzers Josef Fulterer
Josef Fulterer 10.10.2022, 06:06

Die Lueg-Brücke ist ein Vergeschmack auf den Autobahn-Abschnitt Blumau - Raststätte Kastelruth, der sicher sehr bald, "nur mit Jahre-langen Bauarbeiten und besten-Falls mit einer einspurigen Befahrbarkeit gelöst werden kann."

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Claudio Campedelli 10.10.2022, 08:17

Kein Wort über Klima.
Kein Wort über die vorzeitigen Todesfälle wegen der Stickoxide.
Kein Wort über den geförderten Umwegverkehr.
Tabuthemen und keine Fragestellung diesbezüglich.
Ein Interview, dem Profit gewidmet.

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Fritz Gurgiser 10.10.2022, 18:31

Korrekt und das rächt sich nun, weil nur daran gedacht und "gearbeitet" wird, das kranke, gesundheits- und vor allem regionslwirtschsftsfeindliche Hin- und Hergekarre mit Urgewalt aufrecht zu erhalten. Gerade so, als würden sie an einem Tisch sitzen und versuchen, in ein volles Glas (unsere engen Gebirgstäler nördlich und südlich des Brenners) immer noch hineinzuschütten und verwundert sein, dass die Gläser übergehen. Diese Party ist aus, so oder so. Fritz Gurgiser

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Stefan S 11.10.2022, 09:26

"sitzen und versuchen, in ein volles Glas (unsere engen Gebirgstäler nördlich und südlich des Brenners) immer noch hineinzuschütten und verwundert sein, dass die Gläser übergehen. Diese Party ist aus, so oder so"
So toll und logisch wie das klingt zeigt uns die Realität ein völlig anderes Bild, wenn ich nur mal die völlig überfüllten Täler auf Nordtiroler Seite aufzähle ist das ein Sammelsurium an verfehlter Verkehrs- und Touristikpolitik mit einem teilweise unterirdischen Kulturangebot. Ziller-, Stubai, Ötz-, Pitz-, Paznauental und Arlberg ist ein einziger Abgesang auf nachhaltigen und kulturell anspruchsvollen Tourismus. Letzter negativer Höhepunkt zum Bsp. das wegsprengen eines Berggrades am Pitztalgletscher.
Die Party wird leider in dieser Form weiter gehen.

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Fritz Gurgiser 11.10.2022, 15:42

Sehe ich nicht so, denn jedes Partyende beginnt eben dann, wenn nichts mehr geht - sie endet zwar nicht blitzartig, aber schleichend, weil krampfhaft noch der "Rausch der Unbegrenztheit" ausgemustert muss. Es dauert halt länger, weil eine Minderheit noch starken Einfluss hat und die Politik grundsätzlich noch nicht imstande ist, langfristig zu agieren. Aber nicht nur die alpine Party, sondern auch andere sind in der bisherigen Form aus. LG Fritz Gurgiser

Bild des Benutzers tutgutes brueder
tutgutes brueder 10.10.2022, 08:22

Es wird so kommen, dass, sobald der Abschnitt Lueg-Brücke wieder voll befahrbar ist und es wieder läuft, mit der Sanierung der Viadukte auf südtiroler Seite begonnen wird. An die zuständigen Herren, bitte prüfen ob die Arbeiten nicht gleichzeitig durchgeführt werden könnten!

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Markus Lobis 10.10.2022, 10:05

Kurzsichtige Sichtweise ohne den geringsten Nachhaltigkeitsanspruch. Weiter so, an die Wand!

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G. P. 10.10.2022, 14:13

Wie jetzt? Ist die Konzession noch immer nicht unter Dach und Fach? ;-)
Seit (mindestens) sechs Jahren wird uns regelmäßig im Halbjahresrhythmus erklärt, dass die Konzession in trockenen Tüchern sei. Am Anfang war es noch Karl Zeller, jetzt ist es Arno Kompatscher, der diese "freudige" Nachricht verbreitet.

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Daniel Demichiel 10.10.2022, 15:19

Bitte Herr Reichhalter…
Anfang Juli wurde bereits im BR eine Debatte zum Thema Transitverkehr ausgestrahlt! Hier wurde auch die Schließung der Inntalautobahn 2025 angesprochen.

Dieses Scheinheilige getue, zum Kotzn…

https://www.salto.bz/de/comment/108955#comment-108955

Bild des Benutzers Robert Hölzl
Robert Hölzl 10.10.2022, 15:45

"Alles in Allem ein sehr komplexes Problem, das in zwei Jahren gelöst sein sollte."
Das soll wohl zum Lachen anregen. So nach dem Motto: Unmögliches schaffen wir sofort, Wunder brauchen etwas länger.

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G. P. 10.10.2022, 19:36

Wetten, dass das Problem in zwei (!) Jahren immer noch nicht gelöst ist. In der heutigen Zeit werden von der Politik nämlich keine Probleme mehr gelöst, sondern nur mehr Probleme "erschaffen".

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Otmar Pattis 10.10.2022, 16:23

Frau Tötsch vergaß Herrn Reichhalter zu fragen wie lange die Brennerautobahn zwischen Bozen Nord und Klausen nur zweispurig befahrbar war.

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Fritz Gurgiser 10.10.2022, 18:24

1) Es wird kein Lkw-Fahrverbot aufgehoben, das wäre Amtsmissbrauch, denn der Schutz der Anrainerschaft ist ein höheres Gut als die "freie Fahrt". 2) Niemand hindert Südtirol und das Trentino, ähnliche Schutzmaßnahmen zu treffen wie in Nordrirol, die ALLE (incl. der Lkw-Maut von 80 Cent pro km) europarechtskonform sind. 3) Niemand hindert Südtirol, Trentino und Bayern, endlich ein vollelektronisches Dosiersystem zu installieren, welches bereits in Berlin 2019 vereinbart wurde (Platter und Scheuer, aber im "Süden" ignoriert). 4) Es scheint so, als hätten sich die Brennerautobahn im Süden sowie die Südtiroler Landespolitik seit Jahren nur mit einem Thema beschäftigt: Die Konzession zu erhalten. 5) Das ist legitim, wie nun gesehen wird, wären auch einige Entschließungen des Südtiroler Landtags umzusetzen gewesen. 6) Die Südtiroler Landespolitik ebenso wie die Brennerautobahn kann sich ohnedies bei uns fest bedanken, denn beide profitieren seit Jahrzehnten von all dem, was wir mit Land und Bund trotz harter Konflikte weiter gebracht haben - und wir sind noch nicht fertig. Im Süden rächt sich, dass außer BBT und wieder BBT nichts geschehen ist. Fritz Gurgiser Obmann Transitforum Austria-Tirol

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