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Verbraucherschutz

Verschwiegene Anwälte

Nur 20 von über 1000 Südtiroler Anwälten haben auf Anfrage der VZS ihre Karten offen gelegt. Dort hat man einen Verdacht und will nun die Antitrustbehörde einschalten.
Von
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Lisa Maria Gasser23.10.2015
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Kommentare

Bild des Benutzers Martin B.
Martin B. 23.10.2015, 12:51
Ein Anwalt auf 500 Südtiroler: eigentlich ein Wahnsinn oder? Wieviel Ärzte gibt es denn im Vergleich? Brauchen wir soviele § um gesund und glücklich zu sein?
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Martin B. 23.10.2015, 18:15
Seit wann haben wir 5 Millionen Einwohner?
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gorgias 23.10.2015, 19:46
Habe mich verlesen. Ich habe gelesen 1 von 500 Anwälte. Ich habe mich noch nicht an das neue Layout mobile von salto.bz gewöhnt, mit dem man uns anscheinend zwangsbeglücken möchte, weil jetzt die Funktion auf das Desktop Layout umzuschalten ja nicht mehr gibt.
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Alfonse Zanardi 23.10.2015, 13:10
Mir erscheint diese Initiative reichlich wirr. Es geht darum, für Mitglieder der Verbraucherzentrale einen Skonto herauszuholen. Schön und gut, aber kein Anwalt ist verpflichtet darauf zu antworten oder gar einen Preisnachlass zu gewähren. Warum nur 20 mitmachen? Zum Anwalt - wie zum Arzt - geht man immer aus dringender Notwendigkeit, d.h. idR braucht sich der Anwalt wenig Sorgen um Nachfrage zu machen. Wieso also soll er mit pauschalen Nachlässen, die in der Praxis wohl kaum zu halten sein werden und nicht besonders seriös wirken, seinen Preis ohne Not senken? Der beleidigte Ruf nach der Antitrustbehörde erscheint da ziemlich kindisch – und ohne die geringste Aussicht auf Erfolg.
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gorgias 23.10.2015, 13:46
Da kann man kaum mehr dazu sagen. Es soll ein konkurrenzschädigendes Verhalten sein wenn man seine Preise nicht veröffentlicht? Und so was vom Verbraucherschutz? PS toll wie man hier Kommentar und kritiklos die Aussagen des VBS wiedergibt.
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Max Ernst 23.10.2015, 15:25
bitte dringend lesen lernen: im artikel steht “Wir teilen die Interpretation des Ausschusses der Rechtsanwaltskammer überhaupt nicht, und sind der Meinung, dass diese auf die Entscheidungen der einzelnen Anwälte bezüglich ihrer Teilnahme eingewirkt haben könnte.” Aus diesem Grund werde man sich auch an die Aufsichtsbehörde für Wettbewerb und Markt wenden, “damit diese prüfe, ob hier ein konkurrenzschädigendes Verhalten vorliegt” konkurrenzschädigend war das schreiben der rechtsanwaltskammer, nicht die geringe teilnahme der anwälte.
Bild des Benutzers Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi 23.10.2015, 15:33
"Konkurrenzschädigend" heisst nun mal schon gar nichts, das ist kein Fachbegriff. Ich glaube die VZS meinten "wettbewerbsverzerrend". So oder so liegen sie daneben, Preisabsprachen sind wettbewerbsverzerrend, keine Preise zu nennen nicht. Im Übrigen frage ich mich ob es vielversprechend ist mit 1000 Anwälten einen Rechtsstreit zu beginnen :-).
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Mensch Ärgerdichnicht 23.10.2015, 16:57
Das ist einfach mistilingui-deutsch, "konkurrenzschädigend" ist vom italienischen "lesivo della concorrenza" übersetzt. Weisch? zio fungo!
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gorgias 23.10.2015, 16:09
@max ernst Ja, das macht im grunde keinen Unterschied, der Begriff gibt trotzdem keinen Sinn und zeigt eine Mischung aus Konfusion und fachlicher Inkompetenz auf.
Bild des Benutzers Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi 23.10.2015, 18:40
Konfusion und Inkompetenz: das ist die Essenz dieser Aktion ;->>
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