Wiener Pressekonferenz: Kein journalistisches Interesse. (Foto: Facebook)

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Volkstumspolitik

Wiener Doppelschaas*

Am Freitag wollte die Südtiroler patriotische Szene mit einer Aktion und einer Pressekonferenz in Wien aufhorchen lassen. Doch niemand interessiert sich dafür.
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Kommentare

Bild des Benutzers gorgias
gorgias 26.01.2016, 08:18
Es ist wirklich peinlich dass vier hohe politische Amtsträger, so ein Kasperletheater aufführen.
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Alfonse Zanardi 26.01.2016, 08:40
Was hat der Knoll Sven da vor sich liegen? Das Alte Testament, Mein Kampf, den Koran?
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Waltraud Astner 26.01.2016, 09:04
Zum Glück gibt es den Herrn Franceschini der uns hiermit informiert, wenn es sonst niemand tut. Ich jedenfalls nehme die österreichische Staatsbürgerschaft sofort, wenn dies erst mal möglich sein sollte. Interessant zu wissen wäre, wie es diejenigen machen, die so vehement dagegen anschreiben.
Bild des Benutzers gorgias
gorgias 26.01.2016, 12:33
Also hegen Sie die realistische Hoffnung dass diese Truppe es irgendwie schafft den Österreichern die doppelte Staatsbürgerschaft heraus zu Gutscheln?
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Robert Tam... 26.01.2016, 10:38
"Niemand interessiert sich dafür" schreibt Franceschini. Auf dem "Schützen-Online-Portal" wie Franceschini den Mitbewerb nennt (ist Salto also das Grünen-Online-Portal?) interessieren sich aber recht viele für den Artikel: http://www.unsertirol24.com/2016/01/23/suedtiroler-suchen-in-wien-um-staatsbuergerschaft-an/ Das Facebook-Symbolchen oben rechts zeit die Zahl 1.984 an. Ich bin ehrlich gesagt zu wenige technisch versiert, um zu wissen ob das nur "Daumen hoch" oder sonstwas bedeutet. Aber allein die Zahl von knapp 2.000 zeigt recht klar, dass sich doch viele dafür interessieren.
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alfred frei 26.01.2016, 10:45
Beeindruckend: der dicke Schwarten auf dem Tisch vor Sven Knoll, beim genaueren hinsehen: das Buch liegt verkehrt aufgeschlagen: ein Privileg daß normalerweise nur den doppelten Staatsbürgern vorbehalten ist !
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Guntram Bernulf 26.01.2016, 10:46
Ich schätze Herrn Franceschinis Beiträge sehr! Er ist ein wichtiger Aufdecker und Mahner in unserem Land. Wenn allerdings der ideologische Glaubenskrieger aus ihm spricht, finde ich das unter seiner Würde. Wenn andersdenkende Bürger ihre politischen Ziele verfolgen, dann ist das deren Sache und deren Recht. Dies mit Vulgärsprache herabzusetzen, finde ich nicht gut und möchte ich auch nicht erleben, wenn es um ein Thema geht, das dem alternativ gesinnten politischen Spektrum wichtig ist.
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Hartmuth Staffler 26.01.2016, 15:50
Seltsam ist es schon, dass die Nachkommen unserer Südtiroler Landsleute, die nach Brasilien ausgewandert sind, ohne weiteres zum brasilianischen auch den österreichischen Pass erhalten. Die Nachkommen unserer Südtiroler Auswanderer in Argentinien erhalten hingegen ohne Probleme zusätzlich zum argentinischen den italienischen Pass, auch wenn ihre Vorfahren als Österreicher ausgewandert sind und in der ganzen Familie nie jemand italienischer Staatsbürger war. Wenn Christoph Franceschini sich über das Thema informiert und zum Beispiel an der wissenschaftlichen Tagung zum Thema doppelte Staatsbürgerschaft mit Völkerrechtlern, Verfassungsrechtlern und Regierungsvertretern in Bozen teilgenommen hätte, dann wären uns seine geistigen Blähungen zum Thema wohl erspart geblieben.
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gorgias 26.01.2016, 18:01
Was ist da seltsam? Die Österreicher haben keine Lust sich auch nur in geringsten Maße die Beziehungen zu Italien zu belasten. Und soffl Lust auf ins hobm se a net.
Bild des Benutzers Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 26.01.2016, 23:10
Der Doppelpass für die Südtiroler würde die Beziehungen Österreich zu Italien nicht im geringsten Maße belasten. Italien vergibt ja selbst Doppelpässe in alle Welt, selbst an die Nachkommen österreichischer Auswanderer in Argentinien, und hat bereits zu verstehen gegeben, dass es nichts dagegen hätte, wenn Österreich dem italienischen Beispiel folgen würde. Und auch die Österreicher sind in der überwiegenden Mehrheit für den Doppelpass, wie entsprechende Umfragen und der phänomenale Erfolg der Unterschriftenaktion der STF in Österreich gezeigt haben.
Bild des Benutzers Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler 27.01.2016, 19:43
Zur "Ehrenrettung" von Christoph Franceschini muss man sagen, dass er nicht der einzige ist, der mit gezielten Falschmeldungen den Doppelpass für die Südtiroler zu sabotieren versucht. RAI-Südtirol hat sich in den letzten Tagen mit einem wahren Trommelfeuer an Falschmeldungen wieder einmal selbst übertroffen. Um dem Doppelpass für die Südtiroler einen "völkischen" Anstrich zu geben, wurde bewusst die Falschmeldung verbreitet, dass der Doppelpass nur für deutsch- und ladinischsprachige Südtiroler sein sollte. Da ich so viel Unwissenheit selbst den nicht besonders gebildeten RAI-Journalisten nicht zumuten will, kann nur Bosheit die Ursache dieser Falschmeldung sein.
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