Teseo La Marca

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CasaPound

„Gewalt ist für die Wähler eine Nebenwirkung“

Samstagnachmittag protestierten Antifaschisten in Bozen gegen die jüngste Gewalttat von CasaPound. Der Zulauf zu den Rechtsradikalen hält indessen ungebrochen an.
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Abschlusskundgebung von CasaPound am 5. Mai. Mit dabei Maurizio Puglisi Ghizzi (1.v.l.) und Andrea Bonazza (3.v.l.), die am 8. mai in den Gemeinderat gewählt werden.

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Kommentare

Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 24.07.2016, 12:23
Irgendwas mit meinem vorigen Post ist schiefgelaufen, also noch einmal: Ich finde zwei Aspekte bemerkenswert: 1. Wenn die anderen Parteien sehen, dass lokales Engagement sich in Stimmen niederschlägt, wieso arbeiten sie selbst nicht volksnäher und graben so der Casa Pound das Wasser ab? 2. Wenn man sich das Video anschaut, sieht man, dass Davide Gallo und seine Freunde die CasaPound-Exponenten verfolgen und filmen. Die CasaPoundler bewegen sich von ihnen weg. Das Verhalten von Davide Gallo und seinen Freunden ist in dieser Situation provokativ und man kann den Eindruck gewinnen, sie wollten eine körperliche Auseinandersetzung provozieren. Ich bin davon überzeugt, dass durch deeskalierendes Verhalten diese Gewalttat (welche natürlich abzulehnen ist) hätte vermieden werden können.
Bild des Benutzers Oliver H. (gesperrt)
Oliver H. (gesperrt) 24.07.2016, 14:53
Hier das Video: www.tageszeitung.it/2016/07/19/eine-programmierte-aktion/
Bild des Benutzers gorgias
gorgias 24.07.2016, 19:22
Bevor ich das Video gesehen habe, hatte ich mir die Situation so vorgestellt: Jemand singt "bella ciao" geht dabei am Sitz von Casa Pound vorbei. Dann stürmen einige Faschisten des 3. Jahrtausends aus dem Lokal, laufen den Vorbeigeher nach und einer schlägt zu. Es ist richtig dass man gegen den Agressor Anzeige erstattet, weil solche Provokationen wie auf dem Video in keinster Weise eine Rechtfertigung darstellen so zu reagieren. Aber mir sind diese Antifaschisten immer weniger sympathisch und ich werde mir zweimal in Zukunft überlegen bei einer Demonstration mit zu tun wo Menschen mit Stolz skandieren sie seien Antifaschisten. Wenn ich denke was die Antifaschisten am Brenner angestellt haben. Polizisten mit Steinen beworfen. Journalisten und Passanten bedroht, Straßenschlachten veranstaltet, dann komme ich zum Schluss dass man mit beiden keinen Staat machen kann (oder soll). Antifaschisten sind keine Rassisten. Aber dann ist bald nichts mehr mit dem man sie als besser als die Faschisten bezeichnen kann.
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Mensch Ärgerdichnicht 25.07.2016, 12:47
Also für mich ist die Situation im Video relativ klar und nachvollziehbar. Gallo wurde schon verprügelt und will die Täter mit den Ordnungskräften konfrontieren, die Täter verspotten ihn und seine Freunde und wollen gehen. Da ist es wohl logisch, dass man sie verfolgt. Ich würde das gleiche tun und auch alles mit dem Handy filmen.
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Marco Pagot 25.07.2016, 17:52
1. Sono d'accordo che ci sia bisogno di agire togliendo loro il terreno da sotto i piedi, ma è anche difficile. Non tutti i tentativi di "avvicinarsi" alla popolazione funzionano ugualmente, soprattutto se non si vuole "agire di pancia" 2. Nel video, per come l'ho visto io, i ragazzi seguono i loro aggressori perché vogliono far intervenire subito la polizia, con loro presenti. Già nel video chiedono più volte "chi siete" per fare la denuncia, tant'é che uno dei due si gira e gli dice "glielo dici tu chi siamo?". Non credo volessero prenderne ancora, né che volessero fare rissa, altrimenti avrebbero risposto subito (probabilmente prendendone altre, seppur in maggioranza).
Bild des Benutzers Mensch Ärgerdichnicht
Mensch Ärgerdichnicht 25.07.2016, 13:16
"Zumindest die antifaschistischen Demonstranten schienen an diesem Tag aber alles andere als uneinig." Wen wundert's? Nach den Fotos (rote Fahnen und Sowitunion T-Shirts) waren da auch zum Großteil der kleinen Gruppe nur rotrote Linkslinke anzutreffen. Ob man als antifaschistischer Antikommunist willkommen gewesen wäre? Eher weniger schätz ich mal.
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