Matthias Abram
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Nachruf

Ein Kämpfer für Gleichberechtigung

Matthias Abram ist tot. Er hat sein Leben in den Dienst der Indios in Lateinamerika gestellt – und viel erreicht.
Von
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Gerhard Mumelter04.03.2019
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Kommentare

Bild des Benutzers Schorsch Peter
Schorsch Peter 04.03.2019, 19:07

ciao, matthias...

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Karl Trojer 05.03.2019, 09:21

Wenn Menschen wie Matthias Abram sich so existentiell für die Liebe zum Nächsten engagieren, erfahren sie Erfüllung und Glück, gepaart mit einer Taurigkeit über die Hartnäckigkeit mit der selbst christliche Kirchen die Liebe verraten haben und teilweise immer noch verweigern. Möge dem Sohn von Matthias viel Gutes geschenkt werden !

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Paolo Gelmo 05.03.2019, 12:55

Grande dispiacere..

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Hannes Dejaco 05.03.2019, 18:55

Lieber Matthias,
ich durfte dich vor vielen Jahren kennenlernen und du hast mich seither immer mit deiner frohen und positiven Art zu Leben geprägt und inspiriert.
Danke daß ich kennen lernen durfte. Du warst für mich ein Lehrer und ein Vorbild wie man Menschen mit Respekt und Liebe begegnet.
RIP
Hannes

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Daniela Karner 05.03.2019, 19:41

Danke Gerhard für die treffende Darstellung von Matthias,

Ich habe Matthias, einen Freund meines Mannes Bernd, in den 80er Jahren gegen Ende meiner Studienzeit kennengelernt. Damals war ich auf der Suche nach dem Thema meiner Dissertation im Fach „lingua e lettaratura ispano-americana". Matthias unterstützte mich dabei mit Rat und Tat. Er stellte mir Bücher und Unterlagen aus seiner umfassenden Bibliothek zur Verfügung.

24 Jahre später, unsere Kinder waren inzwischen schon Männer geworden, verwirklichte ich meinen lang ersehnten Traum: Lateinamerika! Matthias lud mich mit meinem Mann nach Quito ein, in sein wunderschönes Kolonialhaus, wo wir seine liebenswerte und kulturell anregende Gastfreundschaft genießen durften. Matthias organisierte überdies meinen weiteren Aufenthalt, denn ich wollte mit indigenen Kindern in einer zweisprachigen Schule arbeiten. Erst da wurde mir bewusst, wie unermesslich groß seine Wirkkraft in Ecuador und Bolivien in der Entwicklung und institutionellen Verankerung zweisprachiger Schulen war. Ich durfte bei Julio und Irma, einem befreundeten indigenen Ehepaar wohnen. Letztere führte im Großmarkt von Quito die zweisprachige Schule, wo ich behilflich sein durfte. Es waren Julio und Irma, die außer sich über den Verlust, mir am Sonntag die traurige Nachricht von Matthias Tod überbrachten.

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Elisabeth Spergser 06.03.2019, 21:10

Danke Matthias
für deine Unterstützung, die du uns bei der Durchführung von Entwicklungsprojekten in Lateinamerika und Initiativen hier im Lande immer wieder hast zukommen lassen ! Deine Expertise und Erfahrung waren für uns und unsere Partner in Ecuador und Bolivien sehr wichtig und maßgeblich für das Gelingen vieler Vorhaben. Aber nicht nur deine Fachkenntnisse und das unerschöpfliche Wissen haben dich ausgezeichnet, es war auch dein freundliches, offenes Wesen, deine Sensibilität, deine Aufrichtigkeit und deine Weltoffenheit, die dich zu einem besonderen, herausragenden Menschen gemacht haben.
Du wirst diesem Land und uns allen sehr fehlen!
Elisabeth

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