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Landeshaushalt

Südtiroler Spending Review

Der Unternehmerverband fordert von der Landesregierung einen Richtungswechsel. Es brauche mehr Geld für Investitionen. Der Forderungskatalog der Wirtschaft.
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Kommentare

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 17.06.2019, 15:08

Man muss schon staunen, die Unternehmer und ihre Verbände sind nie verlegen, der Landesregierung auf die Finger zu klopfen und mehr Geld zu verlangen! Nicht zu wundern, wenn sie immer reicher werden! Bei ihren Mitarbeitern und bei der Gesellschaft kommt aber wenig bis nichts an.
Die Gewerkschaften und die Seniorenverbände trauen sich aber nicht mal mehr, etwas für die Rentner und die unteren Schichten zu wünschen, geschweige denn etwas zu fordern!
Alpha-Männer oder -Verbände muss man sein, dann erblassen Politiker und Untergebene - so generiert man Reichtum und erste Plätze in den Statistiken!

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Michl T. 17.06.2019, 15:45

Herr Bacher - mit Verlaub - das ist Bullshit.
genauso wie jedes Unternehmen und jeder private Haushalt seine laufenden Ausgaben im Auge behalten muss um genug Geld für größere Investitionen (in Infrastruktur, Knowhow, Forschung & Entwicklung, Ersatzinvestitionen) tätigen zu können, muss auch der öffentliche Haushalt nach den selben Maßstäben so schlank wie's halt geht geführt werden.
zu Deutsch: wer seine Einnahmen immer bis Monatsende aufbraucht, hat kein Geld um sich mal eine Wohnung, ein Auto oder eine Spange zu leisten.
Da geht's drum, dass Politik noch Handlungsspielraum hat, der nicht schon fix verplant ist, sondern zielgerichtet für Schwerpunkte hergenommen werden kann.
Fordern kann jeder, das ist einfach. Interessant wird's wenn man fragt, wie das geforderte finanziert, also wo das Geld herkommen soll. da wird's dann meistens gaaanz ruhig am anderen Ende.

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 17.06.2019, 18:39

Erste Frage, wer bezahlt die meisten Einkommenssteuern? Aber bitte weichen Sie nicht aus!
Zweitens: Je weniger Beiträge, desto weniger Bürokratie! Was halten Sie vom freien Wettbewerb, ohne Interventionen der öffentlichen Hand!
Drittens: "wer seine Einnahmen immer bis Monatsende aufbraucht, hat kein Geld um sich mal eine Wohnung, ein Auto oder eine Spange zu leisten." Volle Recht: Rentner und Niedrigverdiener brauchen auch Geld für z. B. Wohnung, Auto, Rollator, Hörgeräte und Brillen, Zahnarzt usw.. Leider bleibt nichts am Monatsende übrig!

Bild des Benutzers 19 amet
19 amet 17.06.2019, 19:22

Michl Welche Schwerpunkte soll die Politik verfolgen ? Wie bisher Beton,
Beton, Beton, für jedes Dorf eine Umfahrung, möglichst mit Tunnel, dazu noch eine dreifach zu gross dimensionierte Feuerwehrhalle. Jedem Tal ein Museum, wenn nötig auch einem profitablen Skizirkus. Aber für die Menschen ist leider, leider nur ganz wenig Geld da. Seit Jahren verfallene Kollektivverträge, Verhandlungen die seit einem Jahr überfällig sind, und jetzt
nur unter dem Druckmittel der Proteste gemächlich angehen. Das sind die Schwerpunkte der Landesregierung guter Mann. Und wenn man diese Betonorgien und die Beitragsflut an die Freunde und Parteigenossen einstellen würde,wäre haufenweise Geld für die Mitarbeiter, Rentner und Leute zur Verfügung die nicht monatlich 5000 Euro Steuergeld der Arbeitnehmer einstecken.

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Karl Trojer 19.06.2019, 10:45

"Um die Landeseinnahmen sicher zu stellen, müssen wir verstärkt auf jene Sektoren setzen, die den höchsten Mehrwert schaffen, innovativ und international ausgerichtet sind, und so sichere, gut bezahlte und hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen." Richtig, doch mangelt es bei uns an Risikobereitschaft, in zukunftsfähige, innovative start-ups zu investiren, selbst wenn diese z.B. lokale Verkehrspobleme optimal lösen könnten und einen sicheren Weltmarkt erschließen würden. Anders als im angelsächsischen Raum ist bei uns die Kapitalfindung übers crowd-funding unterentwickelt, daran sollte dringend gearbeitet werden; auch Finanzinstitute wie Pensplan könnten dafür mehr bringen.

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Erwin Demichiel 20.06.2019, 22:18

Es ist gut, dass die Frage der Verteilung des öffentlichen Reichtums (smarter gesagt, die Allokation der öffentlichen Ressourcen) nach dem entschiedenen Auftreten der Gewerkschaften nun wieder öffentlich diskutiert wird. Üblicherweise erfolgt ihre Behandlung ja in relativ diskreten Räumlichkeiten - mit den bekannten Verbänden und Bünden und in kleineren gepflegten Runden.

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