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Gastbeitrag

Cent'anni di Sudtirolesitudine

Potrebbe intitolarsi proprio così il romanzo sulla società schizofrenica altoatesina, che vive e viaggia su binari paralleli e quasi sempre a ritroso.
Von
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Gabriele Di Luca11.09.2019
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Kommentare

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Sigmund Kripp 11.09.2019, 17:39

Das "endlich miteinander" könnte z.B. ein neuer, kleiner, smarter und trilingualer Staat sein. Wo die Teitschn nicht mehr zu Mama Wien laufen und dort klagen können und wo die Walschen nicht mehr mit dem römischen Zentralismus drohen können. Einfach unabhängig von diesen externen Polen sein können und endlich miteinander die Politik dieses Landes bestimmen können. Ohne Wien und ohne Rom. Es bleibt ja Brüssel....

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Gabriele Di Luca 12.09.2019, 01:20

No, come ho chiarito in un migliaio di altre occasioni - semmai è esattamente il contrario: solo dalla creazione di un effettivo "miteinander" potrebbe scaturire - sul lungo periodo e grazie a una per adesso impensabile ridefinizione degli attori politici - un innovativo desiderio di indipendenza. Siccome però questo effettivo "miteinander" non viene perseguito praticamente da nessuno, la probabilità che un processo del genere possa anche solo lontanamente manifestarsi è pressoché zero. Tra 100 anni ci sarà un'altra estate con gli Schützen che incolleranno qualche adesivo sui cartelli stradali e poi, il 5 settembre, si celebreranno i 200 anni dell'annessione parlando di ingiusto confine, di richieste di scuse da parte dell'Italia e delle solite cose alle quali siamo abituati. Per fortuna la biologia ci impedirà di assistere a questa ennesima replica.

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Sigmund Kripp 12.09.2019, 07:39

Und da beisst sich die Katze in den Schwanz: Unter den gegebenen Umständen, wo das Nebeneinander Landesdoktrin ist, wird sich kein Miteinander bilden können. Solange die Südtiroler zu Mama Wien laufen, wenn einmal zweisprachige Schulen angedacht werden, und die Italiener bei eventuell geforderter Zweisprachenkompertenz sagen: "siamo in Italia", wird es keine Veränderung geben. Ich fürchte, lieber Gabriele, wir haben beide Recht. Und das ist das Unlösbare an der vertrackten Situation!

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Karl Trojer 13.09.2019, 08:22

Ich denke, dass der Weg zum Miteinander einfacher ist als angenommen. Viele von uns arbeiten täglich beruflich problemlos, ja bestens zusammen; daraus können Freundschaften erwachsen, die auch die Freizeit mitgestalten. Wenn wir uns darauf einlassen, den Anderen in seinem Andersein zu respektieren und die Unterschiede wertzuschätzen, werden wir, frei von Angst unsere Idnetität zu gefährden, aufeinander zugehen können. Wertschätzung ist mehr als Tolleranz, sie öffnet Augen und Ohren , macht neugierig und ermöglicht reiches Dazulernen. Ein akutes Problem stellen allerdings die mangelnden Deutsch-Sprachkenntnisse zu vieler italienischsptrachigen MitbürgerInnen dar. Dies ist verständlich, zumal diese Bevölkerungsgruppe vorrangig in Städten lebt und dort der nachbarliche Kontakt zur deutschsprachigen Bevölkerung gering ist, und weiters weil die meisten deutschsprachigen SüdtirolerInnen auch in Anwesenheit italienischsprachiger SüdtirolerInnen Dialekt sprechen. Letztere sollten dann Hochdeutsch reden (was etlichen wiederum schwer fällt). Doch, wo ein Wille da ein Weg... und ... es ist nie zu spät...

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