Steinkasserer, Alexander.jpg
Universität Erlangen
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Corona

„Kein Grund zur Panik“

Der Erlanger Uniprofessor und Immunologe Alexander Steinkasserer über das Corona-Virus, den Vorschlag die alten gefährdeten Menschen zu isolieren und seine Zuversicht.
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Kommentare

Bild des Benutzers Urban Von Klebelsberg
Urban Von Klebelsberg 10.03.2020, 07:09

Danke, beste Information zum Thema die ich bisher gelesen habe. Bitte das Interview übersetzen und Ministerpräsident Conte schicken.

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Peter Gasser 10.03.2020, 08:04

Ministerpräsident Conte setzt doch genau das um, was im Artikel geschrieben steht.

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Manfred Gasser 10.03.2020, 08:56

Sind Sie da sicher?
Ich denke, Schulen, Kindergärten und Kitas zu schliessen, führt doch genau dazu, dass ältere menschen mit Kindern in Kontakt kommen, oder wo sollen die ganzen Kinder denn hin, wenn nicht zu ihren Grosseltern, wenn diese Möglichkeit besteht.
Da wären sie in den öffentlichen Einrichtungen, und unter Ihresgleichen wahrscheinlich besser aufgehoben.

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Peter Gasser 10.03.2020, 09:04

Können Sie sich das Übertragungsrisiko auf einem Schulhof mit 400 Kindern vorstellen...? Nach einer Woche wären wohl ALLE infiziert... und damit all deren Eltern, und damit: wäre das ganze Sanitätssystem hoffnungslos überlastet - man muss beides bedenken, den Schutz der „Alten“ UND die Kapazität des Gesundheitssystems.
Würden 100.000 Südtiroler gleichzeitig infiziert, und 10% davon erkranken, und davon nochmal 10 % schwer, bräuchte man 1.000 Krankenhausbetten ZUSÄTZLICH zum Normalbetrieb...
Darin liegt die ganze Problematik begründet, in der absolut notwendigen VERZÖGERUNG der Durchseuchungsrate.

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Max Benedikter 10.03.2020, 08:19

In Deutschland wird zeitversetzt das selbe passieren wie in Italien. Nur dass es noch fahrlässiger ist, da die Hochnäsigkeit der Deutschen einen Lehr Prozess verhindert.

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Peter Gasser 10.03.2020, 08:44

Das kann man auch differenzierter sehen:
Italien hatte das Pech, der erste in Europa zu sein, es traf Italien daher eher unvorbereitet; alle anderen sind durch die Situation in Italien nun aber vorgewarnt, und haben deren „Schutzsysteme“ früher hochgefahren.
Aber natürlich rollt die „Welle“ durch den Kontinent durch.

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Richard Lang 10.03.2020, 09:18

Alles richtig, so weit, gute Beruhigung, wenn man so will. Nur, wenn ich zuhause ins Auto steige, auf den Berg hinauf fahre, dort allein spazieren gehe, dann wieder retour im Auto heim fahre, dann tue ich etwas für meine Gesundheit und mein Immunsystem und komme mit niemanden in Kontakt; warum wird das verboten?

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Peter Gasser 10.03.2020, 09:23

... dieselbe Ausnahme dann für Spaziergänge am Meer, Spaziergänge im Wald (es gibt ja nicht nur Sie), und wer soll das dann, wenn es 1.000.000 Menschen tun, auch überprüfen?
Der Allgemeinheit wegen wird man es schon mal 2 - 3 Wochen ausderhalten, ein gutes Buch lesen, eventuell...

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Karl Trojer 10.03.2020, 09:29

Dem Prof. Seinkasserer besten Dank für diese sachliche Information. Für ältere Menschen, wie mich, ist es wohl das Beste möglichst bis Anfang April daheim zu verweilen. Sinnvoll dürfte es wohl auch sein, den Kontakt mit Menschen jünger als 65 Jahre zu minimieren.

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ceteris paribus 10.03.2020, 10:01

"Sie gehen davon aus, dass wir diese Corona-Krise überwinden werden?"

man stelle sich vor, er sagte nicht Ja......

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Rufer Peter (gesperrt) 10.03.2020, 10:42

Es ist eine Tragödie in Italien, die aber hier unter Umständen in ein paar Tagen genauso eintreten könnte. Man fühlt mit den italienischen Familien die Angehörige verloren haben und bewundert die italienische Regierung, wie sie härteste Massnahmen durchsetzt zum Wohle der Bevölkerung und deren Gesundheit.

Bild des Benutzers m s
m s 10.03.2020, 18:37

#Benedikter "Die Südtiroler sind die Besten" - Ironie aus..

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Sepp Bacher 11.03.2020, 08:58

Für mich entstehen durch dieses Interview mehr Fragen, als dass ich Antworten erhalten hätte. Z. B. ist für mich noch die Frage offen, wie lange ein Infizierter, der nicht erkrankt ist, ansteckend ist oder bleibt? Weiß das jemand?
Das Virus soll von Tieren auf den Menschen übergesprungen sein: Ich wusste nicht, dass Tiere auch an Atemwegserkrankungen und viralen Infektionen leiden? Ich habe jedenfalls noch nie ein Tier husten, niesen, räuspern u.Ä. gesehen oder gehört. Oder wie äußert sich das bei Tieren?
Die Annahme, dass Italien mehr getestet habe, als Deutschland, scheint mir auch aus der Luft gegriffen. In Italien gibt es nur deutlich mehr Kranke und Tote als Deutschland!

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 11.03.2020, 14:45

Ich habe eine Textnachricht erhalten mit der Bitte, sie weiter zu leiten. Darin steht, dass die Inkubationszeit bis zu 20 Tage betragen kann, bevor die Symptome sichtbar werden. Aber auch bei Symptomen steckt man noch an, also ist mein Schluss, dass jemand länger als 20 Tage den Virus übertragen kann!
Experten aus Taiwan, so heißt es in der Nachricht, bieten eine einfache Selbstkontrolle an, die man jeden Morgen durchführen könnte. Japanische Ärzten empfehlen: jeder sollte sicherstellen, dass sein Mund und Hals feucht und niemals trocken ist. Man sollte alle 15 Minuten ein paar Schluck Wasser zu sich nehmen. Das ist das Wichtigsten einer längeren Nachricht.

Bild des Benutzers Bernhard Oberrauch
Bernhard Oberrauch 13.03.2020, 10:18

Ich bin kein Arzt, deswegen wende ich mich mit meinen Fragen und Zweifeln an Ärzte. Ich versuche, die Rechtfertigungen für die massiven Einschränkungen der Menschenrechte bis an das Ende weiter zu denken. Die Menschenrechte Bewegungsfreitheit, Versammlungsfreiheit sowie Recht auf soziale Kontakte sind ein hohes Gut und sollten nicht aufgrund von Willkür eingeschränkt werden, es bedarf wissenschaftlicher und nachvollziehbarer Nachweise.
Wenn es so ist,
1. dass es in Italien den Patienten 0 gegeben hat und einige Wochen später sind laut offizieller Nachrichten 10.000 infiziert und 1000 davon gestorben,
2. wenn es immer wieder passieren kann, dass sich ein neues Virus verbreitet, weil es "vom Tier auf den Menschen überspringt" oder durch Mutationen,
3. dass im Sommer die Verbreitung geringer ist, weil die Tröpchen schneller verdunsten
dann kann es passieren, dass die Reisebeschränkungen nach dem "Ende der Pandemie" wieder aufgehoben und dass spätestens im nächsten Winter es wieder einen Patienten 0 geben kann.

Deshalb frage ich mich, unabhängig von den Begründungen durch Statistiken, was stärkt die Immunabwehr des Einzelnen?
Was macht es aus, dass jeder von uns Träger des Virus sein kann, ohne zu erkranken?
Weiters frage ich mich, was die Gründe für die in den Medien zitierten Erkrankungen durch den Corona-Virus sind, und ob diese nachvollziehbar dokumentiert werden, damit auch unabhängige Fachleute (Mediziner) dies bestätigen können.
Ich denke dabei an die Aussage des Mediziners Raino' Salvatore, der auch die Nebenwirkungen des Aspirins für Probleme mit Atemnot verantwortlich macht: https://www.youtube.com/watch?v=GFisvG6Mg2M&feature=youtu.be&fbclid=IwAR...
Deshalb frage ich mich, was die Alternative zu diesen massiven Einschränkungen der Menschenrechte sein kann, die ich als unerträglich erlebe:
kann es eine allgemeine Förderung der physischen und psychischen Gesundheit sein? Also gute und biologische Ernährung, ausreichend Bewegung, Reduktion der Belastungen durch Elektrosmog, giftigen Emissionen von Baustoffen und Abgasen des motorisierten Verkehrs, Reduktion von Angst und Hass, gute und gelingende Beziehungen, sinnstiftende Arbeit, und vieles mehr?
ps: ich habe den Artikel und die Kommentare auf Italienisch übersetzt (mit deepl.com), hier können sie herunter geladen werden www.a-bo.net/download/Immunologe_Alexander_Steinkasserer-Corona-Virus.pdf

Bild des Benutzers Peter Gasser
Peter Gasser 13.03.2020, 11:57

da es Epidemien aufgrund bakterieller Erreger „immer schon“ gab, ist Ihre Schlussfolgerung nicht richtig. Auch bei Tieren gibt es diese Infektionen und Epidemien.
Auch im Mittelalter gab es sie, im Altertum... wahrscheinlich sind die meisten mit der neolithischen Revolution entstanden...

Bild des Benutzers Stefan Nicolini
Stefan Nicolini 13.03.2020, 12:29

Ich masse mir kein Urteil an, aber ich teile die vorsichtig geäußerte Meinung von Prof. Steinkasserer und glaube, dass dieses Virus im Vorjahr zu dieser Zeit schon bei uns kursierte. Denn: genau die Krankheitssymptome, die von den Virologen jetzt beschrieben werden, hatten im Februar 2019 bereits Kranke in meinem Bekanntenkreis. Auffallend dabei war der Krankheitsverlauf und der besonders hartnäckige Husten, der sich über Wochen hinzog und so bei keiner früheren Erkrankung die Jahre zuvor aufgetaucht war.

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