Oberrauch, Heiner
Oberalp AG
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Masken-Affäre

“Behalten uns rechtliche Schritte vor”

Der Präsident der Oberalp-Gruppe Heiner Oberrauch hat uns folgende Richtigstellung zukommen lassen.
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Kommentare

Bild des Benutzers Sepp Bacher
Sepp Bacher 13.04.2020, 14:48

Ich glaube, diese Gegendarstellung ist wichtig um das Bild über die diskutierte Angelegenheit zu vervollständigen oder auch zu korrigieren! Jede/r kann sich dann selber einen Schluss daraus ziehen.

Bild des Benutzers Harry Dierstein
Harry Dierstein 13.04.2020, 15:40

Als quasi Außenstehender ist man ja zunächst eher geneigt zu urteilen, dass "Oberalps" Engagement wahrscheinlich eher von patriotischen, eventuell sogar edlen Motiven befeuert war.

Die Fotos, die jedoch dann in dessen Salewa-Hallen geschossen wurden und schließlich als großartiges Ösi-Luftbrücken-Tamtam via Ebner in die "Dolomiten" transportiert wurden, waren sicher kein Versehen der "Oberalp" und haben hier viele mehr verwirrt als besänftigt.

Dass die "Oberalp" als Retter in der Not final versagt hat, ist sicherlich nicht nur deren Schuld, denn "Persönliche Schutz-Ausrüstung" (PSA) ist absolut nicht "Oberalps" Kerngeschäft.

Zerzers Sanitätsbetrieb wäre EIGENTLICH dafür verantwortlich gewesen, Schutzausrüstung (Pfennigartikel) für viele Monate oder gar Jahre vorzuhalten. Und eben nicht nur für ein paar wenige Tage! Es ist ausschließlich Florian Zerzers Versagen!

Heiner Oberrauch ist nun aber Teil des "Systems Südtirol" und jetzt halt auch sein Opfer. (Mein Mitleid hält sich in Grenzen.)

Kann sich eigentlich noch jemand daran erinnern, weshalb Fr. Thomas Schael seinerzeit offiziell geschasst wurde? (Schael verteilt übrigens -als Sanitätsdirektor in Chieti- mittlerweile gratis Covid-Sets per Hauslieferung, inklusive Blutdruckmeßgerät, aber das nur nebenbei.)

Solange sich die Südtiroker Bevölkerung willenlos Ebners Athesia unterordnet, ist dort Hopfen und Malz komplett verloren. Auch bei Widmann, Oberrauch und Zerzer (250.000€/Jahr).

Und nochmal: Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Bild des Benutzers Florian Ties
Florian Ties 13.04.2020, 19:57

Ich finde diese Gehendarstellung durchaus glaubwürdig und kann mir gut vorstellen, dass Hr. Oberrauch in dieser Notsituation wirklich dem Land (damit meine ich die Menschen) helfen wollte. Die Firma Oberalp ging bei der Qualitätsprüfung auch korrekt vor. Sie hat selbst die Qualitätsprüfung in Auftrag geheben und den Prüfbericht umgehend an den Auftraggeber, den Südtiroler Sanitätsbetrieb weitergeleitet. Dass dort dieser Prüfbericht anscheinend heimlich "archiviert" wurde, dafür kann er wahrscheinlich nichts.

Wirklich verdächtig ist die Art und Weise, wie der Prüfbericht vom Sanitätsbetrieb und der Politik verschwiegen wurde, und wie diese Angelegenheit nach außen gegenüber den Bürgern kommuniziert wurde. Solange die Sache wie Riesenerfolg dargestellt werden konnt, gab es Sonderberichte, Interviews und beinahe tägliche News über diese Schutzmaskenlieferung. Als aber die ersten Schatten auftauchten, wurde kaum noch darüber berichtet und wichtige Informationen wie der negative Prüfbericht verschwiegen.
Auch wenn zunächst die Unschuldsvermutung gilt, steht jetzt doch der Verdacht im Raum, dass vielleicht nicht nur fahrlässig sondern sogar wissentlich die Gesundheit von Menschen gefährdet wurde.
Deshalb halte ich eine Untersuchung für unbedingt notwendig. Diese muss aber neutral und politisch unabhängig sein.

Bild des Benutzers Manfred Klotz
Manfred Klotz 14.04.2020, 07:49

Sofern ich verstanden habe, geht es in der Gegendarstellung aber nicht um die China-Geschichte, sondern um andere Masken.

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